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Bird In Flight

Bird In Flight

Bird in Flight ist ein Internetmagazin über Fotografie und visuelle Kultur, das im Jahr 2014 von Dimitri Sergejew, dem Gründer der Bilddatenbank depositphotos.com, zusammen mit Jewgeni Safonow ins Leben gerufen wurde. Ihr Ziel: eine subtilere Wahrnehmung visueller Kultur zu fördern. Sie stellten ein Team aus Fotoredakteuren, Journalisten, Analytikern und Webdesignern zusammen. Die russischsprachige Version des Magazins erscheint in der Ukraine und besitzt eine länderübergreifende Leserschaft. Das Magazin berichtet vor allem über Fotografen aus der ganzen Welt und erforscht neue Trends der Fotoindustrie. Auf ihrer Seite veröffentlicht das Medium Reportagen, Infografiken und Bilderstrecken sowohl junger als auch bereits bekannter Fotokünstler. Depositphotos.com ist eine Microstock-Agentur, die 2009 von Dimitri Sergejew in Kiew gegründet wurde und über 21 Millionen lizenzfreie Fotos, Vektorgrafiken und Filmdateien enthält.

Eckdaten:

Gegründet: 2014
Chefredakteur: Jewgeni Safonow
Herausgeber: Dimitri Sergejew
URL: www.birdinflight.com/ru

Gnosen
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Sergej Lawrow

Auf kaum einen russischen Politiker wird so unterschiedlich reagiert wie auf den Außenminister Sergej Lawrow. Die ehemalige Sprecherin des US State Department Jennifer Psaki überschritt geradezu eine rote Linie des diplomatischen guten Tons, als sie in harscher Manier im April 2014 Lawrows Vorwurf kommentierte, die USA würden Handlungen der ukrainischen Regierung steuern – dies sei, sagte Weiterlesen

Neueste Gnosen

Jewgeni Prigoshin

Er gilt als Financier der Petersburger Trollfabrik, die US-Justiz hat nun Anklage gegen ihn und 12 weitere Russen erhoben – Anton Himmelspach über „Putins Koch“ Jewgeni Prigoshin:

Igor Setschin

Er ist Konzernchef von Rosneft, wo Altkanzler Gerhard Schröder Vorsitzender des Direktorenrats ist. Obwohl Igor Setschin als zweitmächtigster Mann Russlands gilt, ist erstaunlich wenig über ihn bekannt. Alexander Graef nähert sich dem Darth Vader der russischen Politik.

Daniil Granin

„Der Historiker sucht Antworten auf Fragen. Der Schriftsteller sucht den Schmerz.“ Nina Weller über den Schriftsteller Daniil Granin, der sich mit dem Zweiten Weltkrieg kritisch auseinandersetzte und als „gesamtdeutsch-russisches Symbol der Erinnerungskultur“ gilt.

Sergej Eisenstein

Er war Filmregisseur, ein brillanter Zeichner, Kostüm- und Bühnenbildner, zugleich Schriftsteller und Theoretiker. Oksana Bulgakowa über Sergej Eisenstein – den Leonardo da Vinci des 20. Jahrhunderts.

Alte und neue Zeitrechnung

Februarrevolution im März, Oktoberrevolution im November und Neujahrsfest Mitte Januar. Leonid Klimov über die Kalenderreform, die alte und neue Zeitrechnung und chronologisches Doppeldenken in Russland.

Sprache und Revolution

Die radikale Sprachreform, die die Bolschewiki wenige Wochen nach dem Oktoberumsturz verabschiedeten, wurde zum Symbol für das Abschneiden alter, orthodoxer Zöpfe und das Anbrechen einer neuen Zeit. Sandra Birzer über die Buchstaben, die der Reform zum Opfer fielen, und über die tiefgreifenden sprachlichen Umwälzungen.

Nawalnys Wahlkampagne

Während Nawalny derzeit wieder einmal für 20 Tage unter Arrest steht, läuft seine Präsidentschaftskampagne auf vollen Touren. Eigentlich kann er laut russischem Recht gar nicht zur Wahl zugelassen werden. Jan Matti Dollbaum über die seltsame Wahlkampagne und über die Frage, weshalb Nawalnys Team dennoch weiter für ihn trommelt.

Xenia Sobtschak

Ihren Vater bezeichnet man als Godfather von Wladimir Putin und Dimitri Medwedew, ihr Taufpate soll Putin sein. Sie selbst hat nun verkündet, bei der Präsidentschaftswahl 2018 anzutreten – als Kandidatin „gegen alle“: Leonid Klimov über das einstige It-Girl und die TV-Moderatorin Xenia Sobtschak.
 

Alexej Nawalny

Nawalny darf nicht gegen Putin antreten: Die Zentrale Wahlkommission schloss ihn Ende Dezember von der Präsidentschaftswahl aus. Nawalny ruft nun zum Boykott der Wahl auf. Jan Matti Dollbaum über den bekannten Oppositionspolitiker.

Lieder auf den Leader

Putin wird in Russland so oft besungen, dass manche schon von einer eigenen Musikgattung sprechen. Anton Himmelspach erklärt, warum Putin-Songs nicht unbedingt gleich Propaganda sind.  
 

© Olga Maslova Walther (All rights reserved)