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RBC

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Die Nachrichtenplattform RBC.ru (Abkürzung von RosBusinessConsulting) gehörte bis Mai 2017 zur Mischholding ONEXIM, dessen Haupteigentümer der russische Unternehmer Michail Prochorow ist. Zu RBC gehören auch eine Tageszeitung, ein Wirtschafts-Fernsehsender sowie mehrere Magazine. Das Portal beschäftigt sich vorrangig mit politischen und wirtschaftlichen Themen und wendet sich an moderne, gebildete und gut situierte Leser. 

RBС veröffentlichte eine Reihe investigativer Materialien, die die Tätigkeit von großen Staatsunternehmen, hohen Beamten und ihren Familienmitglieder beleuchteten.Im Frühjahr 2016 hatten russische Steuerbehörden und das Innenministerium Druck auf ONEXIM ausgeübt. Am 13. Mai wurde die dreiköpfige Chefredaktion von RBC – Elisaweta Ossetinskaja, Roman Badanin und Maxim Soljus – entlassen. Diese Entlassung wurde in den Medien breit diskutiert. An ihre Stelle traten Jelisaweta Golikowa und Igor Trosnikow als Co-Leiter der vereinigten Redaktion, die zuvor unter anderem für die staatliche Nachrichtenagentur TASS gearbeitet hatten. Nach der Vorstellung der neuen Leiter, bei der über die neue Redaktionspolitik gesprochen wurde, verließen das Medium einige Journalisten und Redakteure. 
Im Mai 2017 verkaufte ONEXIM RBC an den russischen Unternehmer Grigori Berjoskin, dem auch die Tageszeitung Komsomolskaja Prawda gehört. Schon ein Jahr zuvor hatte ONEXIM angekündigt, sich aus dem Russland-Geschäft komplett zurückziehen zu wollen. 

 

Eckdaten

Gegründet: 1993
Herausgeber: RBC Information Consulting
Gründer: Sergej Kaplun, Alexander Mogultschik und Dimitri Belik
URL: www.rbc.ru

Gnosen
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VKontakte

Immer wieder hört man auch im westlichen Internet von einem russischen Projekt namens VKontakte (VK) munkeln. Dort, heißt es, sei alles chaotischer, rauer – aber auch freier. Manche sehen in VK gar eine Fluchtmöglichkeit aus facebook und allgemein aus dem „überregulierten“ europäischen Netz. Tatsächlich ist auf VK im Vergleich zu seinem amerikanischen Konkurrenten viel mehr erlaubt, Weiterlesen

Neueste Gnosen

Arbeiter und Kolchosbäuerin

Die rund 24 Meter hohe Statue Arbeiter und Kolchosbäuerin von Vera Muchina und Boris Iofan entstand 1937 für den Sowjetischen Pavillon auf der Weltausstellung in Paris. Und gewann den Grand Prix. Die Figuren verkörpern die jugendlichen Gestalten der idealtypischen „Kinder des Oktobers“, Angehörige der ersehnten „ersten sowjetischen Generation“. Die Statue, die ab 1939 in Moskau stand, gilt als Schlüsselwerk des Sozialistischen Realismus und wurde als visuelles Klischee Vorlage für Parodien und die Werbung.
 

Wlast

Der russische Begriff Wlast ist sehr vieldeutig: Wlast kann sowohl den Macht- und Herrschaftsbegriff umfassen, als auch die Staatsmacht, Regierung, Behörden, Oligarchen oder auch irgendeine Obrigkeit. Je nach Interpretation kann Wlast außerdem ganz andere Bedeutungsinhalte haben: von der personifizierten Staatsmacht Putins, über die Anonymität und Unsichtbarkeit der Macht, wie man es etwa bei Kafka kennt, bis hin zum Orwellschen Unterdrückungsapparat.

Nikolaus II.

Nach der Februarrevolution 2017 gab es bis in höfische Kreise hinein nur wenige, die Nikolaus II. eine Träne nachweinten. Matthias Stadelmann über den letzten russischen Zaren, seine Heiligsprechung und weshalb diese den heutigen Umgang mit der historischen Figur so schwierig macht.

Protestantismus in Russland

Bis das Luthertum nach Russland kam, dauerte es eine Zeit lang. Anfang des 20. Jahrhunderts bildete es schon die drittgrößte Konfession im Russischen Reich. Katharina Kunter beschreibt, wie es Luthers Lehre bis nach Russland schaffte.

Xenia Sobtschak

Ihren Vater bezeichnet man als Godfather von Wladimir Putin und Dimitri Medwedew, ihr Taufpate soll Putin sein. Sie selbst hat nun verkündet, bei der Präsidentschaftswahl 2018 anzutreten – als Kandidatin „gegen alle“: Leonid Klimov über das einstige It-Girl und die TV-Moderatorin Xenia Sobtschak.
 

Pjotr Pawlenski

Pjotr Pawlenski ist nach Vorwürfen sexueller Gewalt aus Russland geflohen und sucht Asyl in Frankreich. Sandra Frimmel beschreibt die Arbeiten des Performancekünstlers aus St. Petersburg, der in seinen politischen Aktionen plakative Bilder für staatliche Repressionen und die Apathie der Bevölkerung schafft.

Matrjoschka

Sinnbild des geheimnisvollen Russlands? Alexandra Köhring über die Matrjoschka, Exportgut und Souvenirartikel par excellence. 
 

Siemens in Russland und der Sowjetunion

Siemens-Gasturbinen auf der Krim: Diese Meldung erregte im Juli 2017 bundesweites Aufsehen. Das Unternehmen kündigte daraufhin an, Kraftwerksgeschäfte mit russischen Staatsfirmen zu stoppen. Ein bedeutender Schritt – denn Siemens arbeitet schon seit dem 19. Jahrhundert eng mit Russland zusammen. Ein historischer Rückblick von Martin Lutz.

Nawalnys Wahlkampagne

Während Nawalny derzeit wieder einmal für 20 Tage unter Arrest steht, läuft seine Präsidentschaftskampagne auf vollen Touren. Eigentlich kann er laut russischem Recht gar nicht zur Wahl zugelassen werden. Jan Matti Dollbaum über die seltsame Wahlkampagne und über die Frage, weshalb Nawalnys Team dennoch weiter für ihn trommelt.

Michail Prochorow

Prochorow gilt als typischer Vertreter der politisch gut vernetzten russischen Superreichen, die in den 1990er Jahren mit zwielichtigen Firmenübernahmen ein Vermögen machten. Im Jahr 2011 betrat er überraschend die politische Bühne. Mit seiner Kandidatur für die Präsidentschaftswahl – von einigen als Projekt des Kreml betrachtet – erzielte er auf Anhieb ein Ergebnis von acht Prozent der Stimmen.

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