Unmengen digitaler Daten fragmentieren und integrieren neue Akteur:innen in den modernen Krieg. dekoder spricht mit Wissenschaftlerinnen über die digitalen Dimensionen des Russisch-Ukrainischen Krieges und die besondere Rolle des Messengerdienstes Telegram.
Die russische Propaganda will die Benzinkrise als westlichen Informationskrieg entlarven: Die „logistischen Engpässe“ seien nur lokal und temporär. In Wahrheit sind die Folgen gravierend. Radio Svoboda hat mit Menschen in Russland gesprochen und zeigt, wie die Kraftstoffkrise ihr Leben verändert.
Das Lukaschenko-Regime steckt nicht nur belarussische Staatsbürger aus politischen Gründen in seine Gefängnisse, sondern auch Ausländer. Laut Menschenrechtszentrum Wjasna über 100 seit 2020, darunter auch ukrainische Staatsbürger. Zmina verfolgt aufmerksam deren Schicksal.
Bei der früheren russischen Blacklisting-Praxis der Internetkontrollen haben die Behörden Websites gesperrt. Seit etwa 2024 schränken sie die Konnektivität zunehmend standardmäßig ein, nur auf der Whitelist genehmigte Dienste sind zugänglich.
Wer das heutige Belarus verstehen will, kommt an ihm nicht vorbei. Der Schriftsteller Uladsimir Karatkewitsch schuf mit seinen Romanen Figuren, Narrative und Bilder, die das belarussische Selbstverständnis geprägt haben.
Über Jahre mussten sich Ukrainer:innen, denen nach Verwundung im Krieg Körperteile amputiert wurden, im Ausland nach hochwertigen Prothesen umsehen. Doch Kosten, Technologien und Wartezeiten passen nicht zum schnelllebigen Kriegsalltag und steigendem Bedarf. Darum entstehen immer mehr auf Prothesierung spezialisierte Medizinzentren direkt in der Ukraine. Frontliner porträtiert ein solches Prothesen-Zentrum, seine Patienten und Mitarbeiter in Kyjiw.
Partisanen, Heldenmut und Terror: Im belarussischen Film, staatlich oder unabhängig produziert, ist ein Ringen um die Deutungshoheit über Geschichte und Gegenwart entbrannt. Irena Kazjalowitsch analysiert Narrative und Bildsprache.
Der Juli steht in der Ukraine wieder ganz im Zeichen der Papp-Proteste. Die Demonstrierenden kritisieren Selenskys jüngste Personalwechsel in der ukrainischen Regierung. Zmina hat mit Protestierenden über deren Motivation und die weit reichende Bedeutung politischer Intransparenz für die ukrainische Gesellschaft im Verteidigungskrieg gesprochen.
Sie gelten als Technokraten mit prowestlicher Weltsicht. Sie bestimmen die russische Wirtschaftspolitik seit Jahrzehnten. Aber niemand von ihnen kritisiert offen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Welche Rollen spielen „systemliberale Helfershelfer“ in Putins Kriegsrussland? Ein Buchtipp und Ausschnitt aus dem dekoder Exklusiv-Newsletter Wissen+.
Mit harten Ansagen an das belarussische Regime zeigt sich ein neues Selbstbewusstsein der Ukraine. Artyom Shraibman zeigt, welche Folgen dies für die Rolle von Belarus im Russlands Angriffskrieg als auch für Putin selbst hat.