Maria Tschadina ist eine Kriegspropagandistin der neuen Generation. Die typische Krawalligkeit russischer TV-Propagandisten ist ihr fremd, auf Insta will die Influencerin den Krieg glamourös und cool machen.
Belarussen berichten, dass sie verstärkt durch die Geheimdienste des Lukaschenko-Regimes bedroht werden. So kommt es auch immer häufiger zu Anwerbungsversuchen. Wie verhält man sich in solch einem Fall? Eine Hilfestellung, die Einblicke in eine nicht allzu weit entfernte Lebensrealität gibt.
Das Volk der Samen verliert seine Menschen, sein Land und seine Sprachen. Versuche zur Bewahrung der indigenen Identität werden von russischen Behörden als Separatismus verfolgt.
Unmengen digitaler Daten fragmentieren und integrieren neue Akteur:innen in den modernen Krieg. dekoder spricht mit Wissenschaftlerinnen über die digitalen Dimensionen des Russisch-Ukrainischen Krieges und die besondere Rolle des Messengerdienstes Telegram.
Die russische Propaganda will die Benzinkrise als westlichen Informationskrieg entlarven: Die „logistischen Engpässe“ seien nur lokal und temporär. In Wahrheit sind die Folgen gravierend. Radio Svoboda hat mit Menschen in Russland gesprochen und zeigt, wie die Kraftstoffkrise ihr Leben verändert.
Das Lukaschenko-Regime steckt nicht nur belarussische Staatsbürger aus politischen Gründen in seine Gefängnisse, sondern auch Ausländer. Laut Menschenrechtszentrum Wjasna über 100 seit 2020, darunter auch ukrainische Staatsbürger. Zmina verfolgt aufmerksam deren Schicksal.
Bei der früheren russischen Blacklisting-Praxis der Internetkontrollen haben die Behörden Websites gesperrt. Seit etwa 2024 schränken sie die Konnektivität zunehmend standardmäßig ein, nur auf der Whitelist genehmigte Dienste sind zugänglich.
Wer das heutige Belarus verstehen will, kommt an ihm nicht vorbei. Der Schriftsteller Uladsimir Karatkewitsch schuf mit seinen Romanen Figuren, Narrative und Bilder, die das belarussische Selbstverständnis geprägt haben.
Über Jahre mussten sich Ukrainer:innen, denen nach Verwundung im Krieg Körperteile amputiert wurden, im Ausland nach hochwertigen Prothesen umsehen. Doch Kosten, Technologien und Wartezeiten passen nicht zum schnelllebigen Kriegsalltag und steigendem Bedarf. Darum entstehen immer mehr auf Prothesierung spezialisierte Medizinzentren direkt in der Ukraine. Frontliner porträtiert ein solches Prothesen-Zentrum, seine Patienten und Mitarbeiter in Kyjiw.