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    Boris Nemzow

    Boris Nemzow war einer der bekanntesten Politiker Russlands und galt als scharfer Kritiker Wladimir Putins. Am 27. Februar 2015 wurde Boris Nemzow in der Nähe des Kreml erschossen. Im Juni 2017 wurden fünf Tschetschenen wegen Mordes an Nemzow verurteilt. Das Urteil ist umstritten, da bis heute unklar ist, wer die Auftraggeber der Verurteilten sind.

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    Pawel Tschikow

    Pawel Tschikow ist einer der bekanntesten Rechtsanwälte in Russland und leitet die Menschenrechtsorganisation AGORA. Er setzt sich für die Rechte von Opfern staatlicher Behörden ein und ist Mitglied im Menschenrechtsrat des Russischen Präsidenten.

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    Alexander Etkind

    Alexander Etkind (geb. 1955) ist ein russischer Historiker, der seit 2013 als Professor für Geschichte russisch-europäischer Beziehungen am European University Institute in Florenz arbeitet. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Kolonisation Russlands, russische Protestbewegungen sowie Erinnerungskulturen in Osteuropa. Von 2010 bis 2013 leitete er das internationale Forschungsprojekt Memory at War: Cultural Dynamics in Poland, Russia, and Ukraine.

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    Olga Sedakowa

    Olga Sedakowa (geb. 1949) ist Professorin für Literaturtheorie, Übersetzerin und eine der bekanntesten Dichterinnen in Russland. In ihren Werken, die sie bereits im sowjetischen Untergrund publizierte und für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde, beschäftigt sie sich vorrangig mit religiösen und spirituellen Themen.

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    Oleg Aronson

    Oleg Aronson (geb. 1964) ist ein russischer Philosoph und Publizist. Er lehrt und forscht an der Russischen Universität für Geisteswissenschaften sowie an der Akademie der Wissenschaften. In seiner Arbeit, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, beschäftigt er sich vorrangig mit Film- und Medientheorie.

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    Michail Gelfand

    Michail Gelfand (geb. 1963) ist ein russischer Bioinformatiker und Professor für Biophysik an der Moskauer Lomonossow Universität. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit ist er in der außerparlamentarischen Opposition aktiv. Er engagiert sich für Bildungsreformen, setzt sich für die Rechte von LGBT ein und ist vor allem als einer der Gründer des an Vroniplag angelehnten Antiplagiatsprojekts Dissernet bekannt, das zahlreichen Personen des öffentlichen Lebens Plagiarismus nachweisen konnte.

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    Farbrevolutionen

    Als Farbrevolutionen bezeichnet man eine Reihe friedlicher Regimewechsel in post-sozialistischen Ländern. Diese wurden unter anderem durch gesellschaftliche Großdemonstrationen gegen Wahlfälschungen ausgelöst. Aufgrund der Farben beziehungsweise Blumen, mit denen die Bewegungen assoziiert werden, ist der Sammelbegriff Farbrevolutionen entstanden. Stellt der Begriff für die politische Elite in Russland eine Bedrohung ihrer Macht dar, verbinden oppositionelle Kräfte damit die Chance auf einen Regierungswechsel.

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    Bolotnaja-Platz

    Der Bolotnaja-Platz befindet sich zwischen dem Kreml und dem alten Kaufmannsviertel Samoskworetschje im Zentrum Moskaus. Er hat im Mittelalter zunächst als Handelsplatz gedient, später kam ihm immer wieder eine wichtige politische Bedeutung zu, zuletzt während der Proteste gegen die Regierung in den Jahren 2011/12.

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    Tag des Sieges

    Der Tag des Sieges wird in den meisten Nachfolgestaaten der UdSSR sowie in Israel am 9. Mai gefeiert. Er erinnert an den Sieg der Sowjetunion über das nationalsozialistische Deutschland und ist in Russland inzwischen der wichtigste Nationalfeiertag. Der 9. Mai ist nicht nur staatlicher Gedenktag, sondern wird traditionell auch als Volks- und Familienfest begangen.

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    Andrej Shdanow

    Andrej Shdanow (1896–1941) war ein sowjetischer Politiker, der zu den engen Weggefährten Stalins gezählt wird. In den Jahren 1939–1948 war er Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei der Sowjetunion – das faktisch oberste Entscheidungsgremium des Landes. Darin verantwortete Shdanow neben Ideologie und Außenpolitik auch Kulturfragen. Vor diesem Hintergrund hat sich der Begriff Shdanowschtschina etabliert – als Synonym für repressive Kulturpolitik.  

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