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Bolshoi gorod

Bolshoi gorod

Bolshoi gorod (wörtl.: große Stadt) wurde 2002 vom Verlagshaus Afisha als illustrierte Zeitschrift über Moskau gegründet und bis 2009 kostenlos in Cafés, Bars und Clubs in Moskau, St. Petersburg, NowosibirskNowosibirsk ist mit rund 1,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Russlands und die größte Stadt Sibiriens. Sie entstand 1893 durch den Bau der Eisenbahnbrücke über den Fluss Ob. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für den Gütertransport wuchs die Stadt rasch. Den Namen Nowosibirsk (dt. „Neues Sibirien“) trägt die Stadt seit 1926. Unter Stalin wandelte sie sich von einer Handelsstadt zu einem Industriezentrum. Heute ist Nowosibirsk das kulturelle und wissenschaftliche Zentrum Sibiriens und ein wichtiger Standort von Theater und Musik in Russland. und anderen Großstädten verbreitet. Das gleichnamige Internet-Portal besteht seit 2011. Als Chefredakteure waren unter allem Ksenija Tschudinowa und Filipp Dzjadko tätig, die Onlineredaktion hat einige Jahre Ekaterina Krongauz geleitet. Im Zuge der finanziellen Schwierigkeiten und daraus folgender Restrukturierung wurde die Herausgabe der Print-Version im Februar 2014 eingestellt, Bolshoi gorod hat sich seitdem als reines Online-Medium zu städtischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen etabliert.

Seit 2010 ist die Bolshoi Gorod ein Teil des gleichen Mediaholdings wie der Fernsehsender Dozhd und die Online-Zeitschrift Slon.

 

Eckdaten

Gegründet: 2002
Chefredakteur: Polina Kozlovskaya
Herausgeber: Aleksandr Vinokurov
URL: www.bg.ru

Gnosen

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Sowjetnostalgie auf Zehnjahreshoch: Die Zahl der Russen, die den Verlust der Sowjetunion bedauern, liegt derzeit bei 66 Prozent. Das zeigen aktuelle Umfragen des Lewada-Zentrums. Monica Rüthers über die Sehnsucht nach Heldentaten in Schnee und Eis, Gagarin, Ballett, Kameradschaft, und, mitunter, auch nach Stalin.

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Der Butowski Poligon gilt für die Kirche als das russische Golgatha: еin Ort, an dem Stalin hunderte Geistliche erschießen ließ. Margarete Zimmermann über den Erinnerungsort, der wie kaum ein anderer für Widersprüche einer antistalinistischen Erinnerungspolitik steht.

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Nord Stream 2

In der EU wächst der Widerstand gegen die Gaspipeline Nord Stream 2. Gleichzeitig befürwortet der überwiegende Großteil der Deutschen den Bau der Ostseepipeline. Ist „Gas eine Ware“ oder ist „Gas ein Politikum“? Julia Kusznir über die scheinbare Gegensätzlichkeit dieser Argumente. 

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Entstalinisierung unter Chruschtschow

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Alphabetisierungskurs für Frauen, Kabul, 11.05.1983 , Foto © Wladimir Rodionow/Sputnik (All rights reserved)