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Arzamas

Arzamas

Arzamas ist ein gemeinnütziges Medien-Projekt, dessen Ziel es ist, geisteswissenschaftliche Erkenntnisse einem breiten Publikum zugänglich zu machen. 

Das Projekt positioniert sich selbst als Online-Universität und aufklärerische Zeitschrift in einem.1 Den Kern der Plattform bilden kurze Vorlesungen von angesehenen Wissenschaftlern im Video oder Audio-Format. Ergänzt durch redaktionelle Materialien werden sie zu Online-Kursen, sogenannten „geisteswissenschaftlichen Serien“ . 

Arzamas deckt ein breites Spektrum an Themen ab: Geschichte, Kunst, Literatur, Anthropologie. In Kooperation mit der Europäischen Universität St. Petersburg werden auch Kurse zu den Themen Wirtschaft, Soziologie und Politologie angeboten.

Das Projekt wurde im Januar 2015 von Filipp Dsjadko, dem ehemaligen Chefredakteur von Bolshoi Gorod und Mitglied des Koordinationsrats der Opposition, und von Danil Peruschew, Gründer der Plattform Theory and Practice, gegründet. 

Der Name Arzamas bezieht sich einerseits auf die Kleinstadt Arsamas in der Oblast Nishni Nowgorod – die russische Provinz ist für die Gründer primäre Zielgruppe des Projekts. Außerdem verweist die Bezeichnung auf die geschlossene Gesellschaft der Schriftsteller und Denker Arsamas,2 die von 1815 bis 1818 in St. Petersburg existierte. Ihre Mitglieder haben zur Entwicklung der russischen Kultur und Literatur des 19. Jahrhundert maßgeblich beigetragen, darunter unter anderem Sergej Uwarow, Wassili Shukowski und Alexander Puschkin. 

ECKDATEN

Gegründet: 2015
Chefredakteur: Filipp Dsjadko
URL: http://arzamas.academy/


1.Slon.ru: Filipp Dzjadko zapustil prosvetitel´skij projekt Arzamas
2.Slovesnik.org: Filipp Dzjadko: ««Arzamas» – ėto to, čto vsegda na storone čeloveka»
Gnosen
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Alexander Dugin

Alexander Dugin (geb. 1962) gehört zu den bekanntesten und schillerndsten geostrategischen Intellektuellen in Russland. Nach einem kurzen Flirt mit Eduard Limonows Nationalbolschewismus etablierte sich Dugin zu Beginn der 2000er Jahre als Vordenker eines russisch dominierten Neo-Eurasismus. Obwohl Dugin immer wieder seine Nähe zum Kreml unterstreicht und wiederholt als Berater von Weiterlesen

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Bis das Luthertum nach Russland kam, dauerte es eine Zeit lang. Anfang des 20. Jahrhunderts bildete es schon die drittgrößte Konfession im Russischen Reich. Katharina Kunter beschreibt, wie es Luthers Lehre bis nach Russland schaffte.

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Als staatliche Energiegesellschaft Anfang der 1990er Jahre gegründet, stieg das Unternehmen in den 2000er Jahren zu einem zentralen Akteur des russischen Energiesektors auf. Rosneft war Hauptprofiteur der Zerschlagung des YUKOS-Konzerns und wurde durch weitere Zukäufe zu einem der mächtigsten Unternehmen Russlands. Der niedrige Ölpreis und die westlichen Sanktionen machen dem Giganten jedoch zu schaffen.

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