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-> Martin Krohs hat Philosophie und Volkswirtschaft in Berlin und Fribourg (CH) studiert. 

Ende der „wilden Neunziger“ führten ihn Zufall und Neugierde nach Russland, wo er für insgesamt 10 Jahre blieb. In Moskau gründete er mit zwei Partnern eine internationale Buchhandlung, die zugleich Galerie und Kulturzentrum war und u.a. mit dem Goethe-Institut Moskau eng zusammenarbeitete. Später kuratierte er Kulturprojekte und Ausstellungen und schrieb als Journalist für Publikationen wie NZZ, Zenith und Vokrug Sveta. Er lebt weiterhin parallel in beiden Kulturen und ist mit dem innerrussischen Diskurs ebenso detailliert vertraut wie mit dem europäischen Diskurs über Russland.

Als Philosoph beschäftigt sich Martin Krohs mit dem Thema Geheimnis: „Die Welt ist letztlich ja vor allem eins: geheimnisvoll. Aber die Sprache für das Geheimnis ist uns verlorengegangen.“

-> Tamina Kutscher begann ihren journalistischen Werdegang mit einem Volontariat am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses, München, mit Stationen bei MDR Figaro und beim Berliner Kurier. Es folgte ein Slawistik-Studium in Regensburg, Kasan (Russland) und Berlin. Als Mitarbeiterin am Goethe-Institut kuratierte sie u.a. eine Filmreihe in der Ermitage, St. Petersburg. Zurück in Deutschland war sie fünf Jahre Chefin vom Dienst bei den Teletext-Nachrichten der ProSiebenSat1Media AG und außerdem bei diversen Filmfestivals tätig, u.a. als Presseleiterin bei goEast, Wiesbaden. Von 2010 bis 2016 war sie Redakteurin und Projektleiterin bei n-ost. 

Mit Texten beschäftigt sie sich auch abseits der Redaktionsräume gerne, etwa als Jurorin, u.a. beim Recherchepreis Osteuropa und beim internationalen Journalistenwettbewerb Belarus in Focus; oder als Gastdozentin an der Humboldt-Universität Berlin und der Universität Potsdam.

-> Mandy Ganske-Zapf ist Journalistin und berichtet für deutschsprachige Medien regelmäßig aus und über Russland. In Potsdam und St. Petersburg studierte sie Politikwissenschaft, Medienwissenschaft sowie VWL und ging 2008 für ein Zeitungsvolontariat zur Magdeburger Volksstimme nach Sachsen-Anhalt. Dort blieb sie auch als Redakteurin, bevor sie 2012 zur Moskauer Deutschen Zeitung wechselte. Seit Ende 2013 arbeitet sie freiberuflich im Großraum von Elbe, Spree und Moskwa, darunter für die Berliner Zeitung und den Mitteldeutschen Rundfunk.

-> Leonid A. Klimov studierte Kultur- und Literaturwissenschaften in St. Petersburg, promovierte zum kandidat nauk und schloss danach ein zusätzliches Masterstudium des Kultur- und Medienmanagements in Hamburg an.

Seit 2008 ist er tätig an der Grenze zwischen den Bereichen Wissenschaft und Kultur. So unterrichtete er an der philologischen Fakultät der Universität St. Petersburg und im Institut für Slavistik in Kiel, arbeitete als Kurator im Petersburger Vladimir-Nabokov-Museum sowie als Spezialist für die wissenschaftliche Dokumentation in der Ermitage. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Voprosy Museologii, organisierte und koordinierte für die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. das Projekt Museion21 und erhielt den DAAD-Lehrpreis 2014. Er hat Ausstellungskritiken und Essayistik veröffentlicht, u. a. in der Zeitschrift Novyj Mir Iskusstva und für Fotobände.

-> Friederike Meltendorf wurde an der Humboldt-Universität Berlin Diplomübersetzerin. Nach ihrem Abschluss zu Tschechows Die drei Schwestern begann sie 2003 mit ihrer Tätigkeit als Literaturübersetzerin für Russisch und Englisch und begleitet als solche seitdem die Rezeption zeitgenössischer russischer Literatur in Deutschland. Mit künstlerischen Projekten und multimedialen Lesungen wirkte sie an modernen Formen von Literaturvermittlung mit. Ihre redaktionelle Erfahrung stammt aus ihrer Tätigkeit als Schlussredakteurin bei Fach- und Publikumszeitschriften. Mittlerweile unterrichtet sie literarisches Übersetzen an Universitäten in Freiburg, Tübingen und Hamburg und ist Mitglied des Hamburger Instituts für angewandte Kulturforschung postkartell e.V.

Für ihre Arbeit als Übersetzerin wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung 2013. Ihre neueste Publikation ist Matisse von Alexander Ilitschewski bei Matthes und Seitz Berlin, ein großer Moskau-Roman über die postsowjetischen Umbruchsjahre.

-> Anton Himmelspach hat nach seiner Ausbildung und vierjähriger kaufmännischer Tätigkeit Sozialwissenschaften, Philosophie und Geschichte in Vechta und Osnabrück studiert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei Wissenschaftstheorie, Wissenssoziologie und Diskurstheorie. Zurzeit schreibt er an seiner Dissertation zum Legitimitätsdispositiv des Putinismus.

Praktische Erfahrungen konnte er in Bereichen des Wissenstransfers, vor allem in Hinsicht Sozialer Innovationen und Creative Peacebuilding, sammeln.

-> Alena Göbel hat Integrierte Europastudien an der Universität Bremen studiert, und einen Masterabschluss in Slawistik an der Universität Hamburg angeschlossen. Sie publizierte zu Fragen von Staat und Pressefreiheit in Russland und kann auf vielfältige Arbeitserfahrungen im Bereich von gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen zurückgreifen, etwa als Vorstandsmitglied des Vereins Copernicus e.V. Hamburg.

-> Daniel Marcus hat nach einem 18-monatigen Freiwilligendienst im belarussischen Minsk Philosophie, Psychologie und Ostslavische Philologie in Tübingen studiert. In dieser Zeit nahm er an einem Forschungsprojekt zu Sprache und Kognition im Studienkolleg der Uni Tübingen teil. Außerdem verbrachte er ein Jahr an der Philosophischen Fakultät der Staatlichen Lomonossow-Universität in Moskau als Stipendiat des Programms Metropolen in Osteuropa. Bevor er zu dekoder kam, hat er deutsch-russisch-ukrainsche Bildungsprojekte organisiert und bei ZEIT ONLINE gearbeitet.

-> Franziska Knapp hat Slavistik und Germanistik an der Universität Freiburg i. Br. studiert. Nach dem Studium ging sie als Lektorin der Robert Bosch Stiftung für 2 Jahre nach Wladiwostok. Dort unterrichtete sie an der DVFU Deutsch und organisierte zahlreiche Projekte im Bildungsbereich. Nach der Lehrerfahrung an einer Hamburger Stadtteilschule entschied sie sich, den Lehramtsabschluss an der Universität Hamburg nachzuholen. Durch die Mitarbeit bei dekoder sowie beim Universitätsprojekt Russland 2.0 ist sie der russischen Sprache und Kultur weiterhin sehr verbunden.

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