Autor:in

dekoder-Redaktion


  • Gnose

    Nikolaj Tscherginez

    Nikolaj Tscherginez (belarus. Mikalai Tscharhinez, geb. 1931 in Minsk) ist ein belarussischer Schriftsteller und Funktionär des Lukaschenko-Staates. Er studierte Jura an der Belarussischen Staatlichen Universität und machte bereits zur Zeit der UdSSR Karriere als Polizist und Kriminalbeamter. Er gilt als Begründer der belarussischen Kriminalliteratur und hat über 50 Bücher veröffentlicht. Im Lukaschenko-Regime wurde er mehrmals in den Obersten Sowjet gewählt. Von 2005 bis 2022 war er Vorsitzender des staatlichen Schriftstellerverbandes.

    Von

  • Gnose

    Henads Buraukin

    Henads Buraukin (rus. Gennadi Burawkin,1936–2014) war ein belarussischer Dichter, Diplomat und Journalist. Für die sowjetische Propagandazeitung Prawda arbeitete er als Chefreporter für die BSSR. Als Chefredakteur der Literaturzeitschrift Maladosz (dt. Jugend), als Leiter der staatlichen Radio- und TV-Anstalt oder als Abgeordneter des Obersten Sowjet setzte er sich immer wieder für die belarussische Sprache, Literatur und Kultur ein. Zwischen 1990 und 1994 war er ständiger Abgesandter der Republik Belarus bei den Vereinten Nationen.

    Von

  • Gnose

    Raman Cymberau 

    Raman Cymberau (russ. Roman Zimberow, 1981–2026) war ein belarussischer Verleger und Dichter. Geboren in Russland kam er bereits in Kindertagen mit seiner Familie nach Belarus. Er absolvierte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Ab 2001 verlegte er als Verlagsinhaber und Buchhändler junge belarussische Literatur und Sachbücher zur belarussischen Geschichte.

    Von

  • Gnose

    Bücherschmuggler 

    Bücherschmuggler oder Bücherträger (belarus. knihanoschy) sind ein Phänomen aus der litauischen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Als Bücherschmuggler (lit. Knygnešiai) wurden Menschen bezeichnet, die zurzeit der Einschränkungen des Buchdrucks im Russischen Imperium Bücher und Zeitschriften in litauischer Sprache importierten und verbreiteten und sich so für die Stärkung der eigenen Identität und Kultur einsetzten.

    Von

  • Gnose

    Wneschekonombank

    Die Wneschekonombank, die russische Bank für Außenwirtschaft, ist ein staatliches Kreditinstitut mit Sitz in Moskau, aber fungiert als staatliche Entwicklungsbank und unterscheidet sich darin von klassischen Geschäftsbanken.

    Von

  • Gnose

    Gläserzerdeppern (Brauch) 

    Das Zerschlagen von Trinkgläsern, indem man sie auf den Boden oder an die Wand wirft, gilt als russischer Brauch. Das Ritual soll Glück bringen und überschwängliche Freude zum Ausdruck bringen. 

    Von

  • Gnose

    Barmalej

    Die Bezeichnung Barmalej geht auf eine Figur in einem Gedicht des russischen Schriftstellers Kornej Tschukowski (1882–1969) zurück. Der Räuber dient umgangssprachlich auch als Schreckgespenst für unartige Kinder oder als Begriff für finstere, angsteinflößende Männer.

    Von

  • Gnose

    Subr (Jugendorganisation) 

    Subr war eine oppositionelle belarussische Jugendorganisation, die von ca. 2001 bis 2006 existierte. Benannt nach dem Wisent, dem belarussischen Nationaltier, machte die lose organisierte Gruppe durch gewaltfreie spontane und spektakuläre Protestaktionen auf sich aufmerksam, die sich gegen das Lukaschenko-Regime richteten. Inspiriert wurde ihre Gründung durch die serbische Studentenbewegung Otpor (dt. Widerstand).  

    Von