Unsere Gnosen sind Hintergrundtexte, die ein spezifisches Thema oder Phänomen knapp, lesbar und wissenschaftlich fundiert erklären – und zitierbar sind. Gnose kommt vom griechischen gnosis – Erkenntnis. Und das ist es, was unsere Gnosen liefern sollen. Etwa wie in Diagnose oder Prognose.
mehr über Gnosen
Gleichzeitig ist die Gnose ein eigenes dekoder-Format: ein Wort, das wir erfunden haben und das sich bei uns fest eingebürgert hat. Mit ihm bezeichnen wir diese besondere Textform, die es in dieser Kombination – journalistisch zugänglich, wissenschaftlich fundiert, in enger Zusammenarbeit mit Forschenden – nur bei dekoder gibt. Gnosen sind so etwas wie unser Markenzeichen, ein Stück „dekoder-Sprache“.
Darum sind Gnosen für uns mehr als nur „Hintergrundtexte“: Sie stehen für die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, für die Qualität und Glaubwürdigkeit von dekoder – und für das kleine Stück Magic, das unser Projekt von Anfang an geprägt hat.
Wie einflussreich sind Putins Familienmitglieder und die Kinder seiner Vertrauten? Welche Rolle spielen sowjetische Vorfahren für Aufstiegschancen in Russland heute? Eine investigative Recherche von Projekt Media beschäftigt die Wissenschaft.
Umerziehungslager, Folterkeller, zehntausende politische Häftlinge, darunter verschleppte Ukrainer:innen – das Haftsystem ist eine tragende Säule der russischen Diktatur, ihres Krieges und der Besatzung in der Ukraine.
Wyzinanki sind kunstfertige Scherenschnitte aus Belarus, die in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurden und die nicht unbehelligt von politischer Verfolgung bleiben. Nina Frieß über eine hierzulande wenig bekannte Kunstform.
Standardwerk, Schulbuchkanon, Nationalepos – „Menschen im Sumpf“ ist eines der prägenden Werke der belarussischen Nachkriegsliteratur. Geschrieben wurde dieser erste Band der dreibändigen „Polesischen Chronik“ von Iwan Melesh, der in Belarus bis heute große Verehrung genießt.
Russland installiert in den besetzten ukrainischen Gebieten ein besonders repressives Verhaftungs- und Gefängnissystem, vorbereitet seit 2014 auf der annektierten Krym. Lieselotte Hasselhoff erläutert diese Strukturen anhand Russlands Praxis, ukrainische Zivilist:innen massenhaft zu verfolgen, festzunehmen und verschwinden zu lassen.
Charkiw ist die zweitgrößte Stadt der Ukraine. Zum 1. Januar 2022 lebten hier rund 1,5 Millionen Menschen (zum Vergleich: Kyjiw – rund 3 Millionen). Charkiw liegt im Nordosten des Landes, vom Zentrum bis zur nächsten russischen…
Er war gewiss keiner, der den großen Auftritt suchte oder Skandale provozieren, von sich reden machen wollte. Doch als unbestechlicher, klarsichtiger Geist und beharrlicher Sucher nach dem Wesentlichen eckte er immer wieder an. Als Student wurde…
Armenien hat sich in sehr kurzer Zeit, im Laufe von nur sechs Jahren, vom einzigen wirklichen Verbündeten Russlands im Südkaukasus zu einem Land entwickelt, das den Kreml als Bedrohung wahrnimmt. Moskau und Jerewan sind zwar…
Der Zweite Weltkrieg ist seit über 80 Jahren Geschichte, und doch sind die damit verknüpften Ereignisse bis heute präsent und prägen Diskussionen in den betroffenen Regionen rund um die europäische Erinnerungskultur. So gibt es in…
Das Ukrainische wird von ca. 40 bis 45 Millionen Menschen gesprochen und gehört damit nicht zu den „kleinen“ Sprachen dieser Welt. Dennoch wird häufig gefragt, ob es denn überhaupt eine eigenständige Sprache sei. Ist es…
Am 4. Juni 2025 hat der Sejm, das polnische Parlament, den Wolhynien-Gedenktag am 11. Juli umbenannt. Aus „Nationaler Gedenktag der Opfer des Völkermords ukrainischer Nationalisten an Bürgern der Zweiten Polnischen Republik“ wird nun „Nationaler Gedenktag…