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    Alexander Jefimow

    Alexander Jefimow (1923-2012) war ein russisch-sowjetischer Pilot der Roten Armee, der ab 1941 an der Donbass-Luftfahrtpilotenschule in Woroschilowgrad (heute Luhansk) studiert hatte. Weil er im Zweiten Weltkrieg besonders viele gegnerische Flieger bekämpfte, wurde er seitdem mit zahlreichen Orden ausgezeichnet. Später engagierte er sich in Russlands Veteranenverband und der Regime-Politik.

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    Juri Uschakow

    Juri Uschakow (geb. 1947) ist ein russischer Diplomat, seit Mai 2012 ist er außenpolitischer Berater von Putin. Wegen seiner Rolle beim russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine befindet sich Uschakow auf zahlreichen Sanktionslisten.

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    Abend in die Bude

    Die Herkunft der jargonhaften Grußformel ist nicht klar, Bekanntheit erlangte sie in der Sowjetunion vor allem wegen Romantisierungen der kriminellen Lebensweise in der Populärkultur.

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    Schlampenkriege

    Hündinnen- bzw. Schlampenkriege (engl. Bitch Wars) ist jargonhafter Ausdruck der sog. Diebe im Gesetz (wory w sakone): in Russland eine organisierte kriminelle Subkultur mit straffen Hierarchien und strengem Regelwerk, das als „Diebesgesetz“ bezeichnet wird. In den 1940er und 1950er Jahren führten diese „Diebe“ gefängnisinterne Konflikte mit „Hündinnen- bzw. Schlampen“: Mitinsassen, die sie als Handlanger der Gefängnisleitung betrachtet haben.

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    Stolypin-Waggon 

    „Stolypin-Waggon“ ist die historische Bezeichnung für Spezialwaggons, die ursprünglich im Russischen Reich für den Transport von Bauern, die nach Sibirien und in den Fernen Osten umsiedelten, gebaut wurden und mit Regalen, Öfen und Stellplätzen für Vieh ausgestattet waren. Benannt wurden sie nach dem russischen Staatsmann Pjotr Stolypin (1862–1911). 

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    Oplot

    Oplot war ein ukrainischer Schlägertrupp, der 2013-2014 als Akteur des Anti-Maidan bekannt wurde. Die Auftragsschläger haben Demonstrationen angriffen, Gewalt gegen einzelne Aktivisten und Journalisten ausgeübt, auch der Terroranschlag während des Marsches der Würde in Charkiw 2015 geht auf ihr Konto. Es gibt viele Hinweise, dass die Gruppierung vom Kreml gesteuert wurde, einige Schlüsselpersonen wurden später mit Ämtern belohnt: Chef des Donezker Oplot, Alexander Sachartschenko (1976–2018) etwa, wurde 2014 zum sogenannter Regierungschef der sogenannten Volksrepublik Donezk.

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    Kyrill von Turau

    Kyrill von Turau (ca. 1130–1182) war ein bedeutender Mönch und Bischof der orthodoxen Kirche, der Zeit seines Lebens in der belarussischen Stadt Turau wirkte. Als einer der ersten Theologen ostlaswischer Abstammung in der Kiewer Rus schrieb er auch Gebete, Predigten, Gedichte und Lieder.

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    Gleb Wseslawitsch 

    Gleb Wseslawitsch (gestorben 1119) gilt als Stammvater des Minsker Zweigs der Fürsten von Polazk und damit als Mitgründer der heutigen belarussischen Hauptstadt. Seit 1101 herrschte er als Fürst von Minsk (Mensk), als der er in zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen mit Wladimir Monomach, Fürst von Smolensk, Perejaslaw und Tschernigow und ab 1113 Kiewer Großfürst, verwickelt war.

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    Vytautas der Große

    Vytautas der Große (belarussisch Witaut, 1354/55–1430) machte das Großfürstentum Litauen, dem er ab 1392 als Herrscher vorstand, zu einem der mächtigsten Herrschaftsverbände in Europa. Zudem schuf er mit seinem Vetter Jogaila (dem späteren König Władysław II. Jagiełło) im Jahr 1385 die Personalunion mit dem Königreich Polen, in deren Folge das Großfürstentum christianisiert wurde.

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    Simeon von Polazk

    Simeon von Polazk (1629–1680) war ein ostslawisch-ruthenischer Mönch, Gelehrter, Schriftsteller und Dichter. Simeon stammte aus der Stadt Polazk, wo er 1659 in das Basilianer Kloster eintrat. Gerade zu Anfang seiner Tätigkeit schrieb er Verse, Poeme und Abhandlungen auf Polnisch und auf Ruthenisch, womit er zur Entwicklung des Belarussischen beitrug. 1664 berief ihn Zar Alexej I. nach Moskau, wo er bis zu seinem Lebensende an einer Klosterschule tätig war.

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