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    Smaharki-Frauen

    Das belarussische Wort smaharak bedeutet Kämpfer. Von Alexander Lukaschenko und anderen Vertretern der Machtelite wird es in abwertender Weise benutzt, um die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Proteste im Jahr 2020 zu diskreditieren. 

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    Tatjana Korotkewitsch

    Tatjana Korotkewitsch (geb. 1977, belaruss. Tazzjana Karatkewitsch) ist eine belarussische Politikerin, Psychologin und ehemalige Hochschullehrerin. Sie ist Mitglied der Belarussischen Sozialdemokratischen Partei (Hramada) und war ab 2010 in der Bewegung Sag die Wahrheit des belarussischen Dichters Wladimir Nekljajew (belaruss. Uladsimir Njakljajeu) aktiv. 2012 kandidierte sie erfolglos bei der Parlamentswahl. 2015 trat Korotkewitsch als gemeinsame Kandidatin der Opposition bei der Präsidentschaftswahl an, wo sie nach offiziellen Angaben 4,4 Prozent der Stimmen erhielt.

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    Lidija Jermoschina

    Lidija Jermoschina (geb. 1953, belaruss. Lidsija Jarmoschyna) ist die Vorsitzende der zentralen belarussischen Kommission für Wahlen und Referenden. Die Juristin gehört dieser Kommission seit 1992 an, seit 1996 hat sie den Vorsitz inne. Nachdem Wahlbeobachter die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl 2010 angezweifelt hatten, wurde Jermoschina wegen „Verletzung internationaler Wahlstandards“ auf die schwarze Visa-Liste der EU gesetzt.

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    Julia Sluzkaja

    Julia Sluzkaja (geb. 1964) ist eine belarussische Journalistin und Projektmanagerin. 2015 gründete sie in Minsk das Projekt Press Club Belarus, das Weiterbildungskurse, Trainings und Diskussionen für Medienschaffende anbietet und organisiert. Am 22. Dezember 2020 wurde sie zusammen mit weitere Mitarbeitern dieses Projektes inhaftiert und ist wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Menschenrechtsorganisationen wie Viasna96 führen sie als politische Gefangene.

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    Tatjana Tschulizkaja

    Tatjana Tschulizkaja ist eine belarussische Sozial- und Politikwissenschaftlerin, die unter anderem an der belarussischen Exil-Uni Europäische Humanistische Universität (EHU) in Vilnius lehrt. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die Zivilgesellschaft, Transformationsprozesse im postsowjetischen Raum und Fragen der Sozialpolitik und sozialen Gerechtigkeit.

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    Katerina Schmatina

    Katerina Schmatina ist eine belarussische politische Analystin. Sie ist vor allem für das Belarussische Zentrum Strategischer Forschungen (russ. Belorusskogo zentra strategitscheskich issledowani, BISS) tätig. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die Außenpolitik von Belarus, Fragen der internationalen Sicherheit, Russland, Eurasien und NATO.

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    Walerija Kostjugowa

    Walerija Kostjugowa ist eine belarussische politische Analystin und Beraterin. Sie ist Redakteurin der Experten-Community Nasche Mnenie (dt. Unsere Meinung). Zudem ist sie Herausgeberin des Belarusian Yearbook, einer Publikation, die politische, wirtschaftliche, kulturelle oder zivilgesellschaftliche Entwicklungen in Belarus analysiert.  

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    Swetlana Shigimont

    Swetlana Shigimont ist eine belarussische Künstlerin. Zum Tag der Freiheit (Dzen Voli) am 25. März 2021 stellte sie ihr Bild Der Frauenmarsch vor, auf dem sie Teilnehmerinnen der Protestmärsche abbildete. Ab Ende August 2020 waren mehrere Wochen ausschließlich Frauen jeweils samstags auf die Straßen von Minsk gegangen, um gegen die belarussischen Machthaber zu protestieren. Das Bild sorgte für kontroverse Diskussionen, da Shigimont die Frauen mit aufgerissenen Mündern und wütenden, verstörenden Blicken porträtiert hatte.

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    Jüdisches Museum und Zentrum für Toleranz

    Das Jüdische Museum und Zentrum für Toleranz ist ein Museum in Moskau, das sich mit der Geschichte der Juden im Zarenreich und der Sowjetunion befasst. Es wurde 2012 eröffnet und ist eines der weltweit größten Museen zum Judentum. Es befindet sich in privater Trägerschaft und wurde vorrangig durch Spenden finanziert, u. a. durch Viktor Wexelberg und Roman Abramowitsch, die auch dem Kuratorium angehören.

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