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    Witali Schkljarow

    Witali Schkljarow (geb. 1976) ist ein russischer Politikberater und Polittechnologe. Er studierte in Deutschland und unterstützte schon während seines Studiums die Wahlkampagne von Angela Merkel. 2012 managte er den Wahlkampf von Barack Obama in Milwaukee, Wisconsin. 2016 wurde Schkljarow zum stellvertretenden Chef des Wahlkampfstabs von Bernie Sanders. Schließlich wirkte er auch mehrmals mit bei Wahlkämpfen russischer und georgischer Oppositionspolitiker und -parteien.

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    Wremja pokashet

    Wremja pokashet (dt. Die Zeit wird es zeigen) ist eine politische Talkshow des staatlichen Fernsehsenders Erster Kanal. Die Sendung läuft im Nachmittagsprogramm, Hauptmoderator ist seit 2017 Anatoli Kusitschew (geb. 1969). 

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    Sergej Gawrilow

    Sergej Gawrilow (geb. 1966) ist seit 2007 Duma-Abgeordneter in der Fraktion der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation. Seit 2016 ist er Vorsitzender des Ausschusses für gesellschaftliche Vereinigungen und religiöse Organisationen. 2018 wurde Gawrilow zum Präsidenten der Interparlamentarischen Versammlung für Orthodoxie gewählt – ein Gremium, das sich aus Vertretern von 21 christlich-orthodox geprägten Staaten zusammensetzt. Während einer Tagung der Versammlung im georgischen Parlamentsgebäude im Juni 2019 hielt Gawrilow eine Rede, wobei er auf dem Stuhl des georgischen Parlamentspräsidenten Platz genommen hatte. Obwohl der Vorgang dem Protokoll entsprach, erregte er Missfallen bei vielen georgischen Oppositionspolitikern und rief in Tbilissi Unruhen mit dutzenden Verletzten hervor.

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    Nationalität (Begriff)

    Unter „Nationalität“ wird in Russland vor allem die ethnische Zugehörigkeit verstanden. Die vor allem in den 1990er Jahren forcierten Umdeutungs-Initiativen hin zu einem staatsbürgerlichen Nationsbegriff gelten unter vielen Nationalismusforschern als gescheitert. 

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    Burjate

    Burjaten sind eine mongolische Ethnie in Sibirien, an der Grenze zur Mongolei. In Russland leben rund 460.000 Burjaten, in der Mongolei und in China schätzungsweise rund 200.000. Die meisten gläubigen Burjaten zählen sich zum Buddhismus, auch schamanistische Vorstellungen sind verbreitet.

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    Coupé

    Als Coupé wird in Russland ein abschließbares Zugabteil mit bis zu sechs Schlafplätzen bezeichnet, Großraumschlafwagen heißen demgegenüber Platzkart.

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    zwei sowjetische Physiker erzählen die Wahrheit über Tschernobyl (Chernobyl/Serie)

    Eine der Hauptrollen von Chernobyl orientiert sich am sowjetischen Chemiker Waleri Legassow (1936–1988). Dieser leitete das Komitee zur Untersuchung der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Legassow war als einer der ersten am Unfallort und verbrachte in Tschernobyl rund 60 Tage, was sich auf seine Gesundheit auswirkte. Er traf wichtige Entscheidungen, die weitere Explosionen verhinderten. 1989 beging Legassow Suizid; er hinterließ ein Tonband, auf dem er wenig bekannte Fakten über die Nuklearkatastrophe aufgenommen hatte. 

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    Boris Schtscherbina

    Boris Schtscherbina (1919–1990) war ein sowjetischer Politiker. Von 1984 bis 1989 war er stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates der Sowjetunion. Schtscherbina leitete 1986 das Krisenmanagement nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl und 1988 nach dem Erdbeben von Spitak, in Armenien.

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    Tod von Skiwanderern am Djatlow-Pass

    Als gibel turgruppy Djatlowa (dt. Unglück am Djatlow-Pass) bezeichnet man den ungeklärten Tod von neun Ski-Wanderern im Februar 1959. Sie starben an einem Gebirgspass im Ural, der später nach dem Gruppenanführer Igor Djatlow benannt wurde. Da ihr Tod ungeklärt blieb, rankten um den Fall viele Spekulationen und Verschwörungstheorien.

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    Omon hinterm Mond

    Omon Ra (Omon hinterm Mond) ist das Erstlingswerk des bekannten russischen Schriftstellers Viktor Pelewin (geb. 1962). Da Pelewin darin die sowjetische Propaganda der Kosmonautik-Erfolge (über-)zeichnet und mit Verschwörungstheorien spielt, beschreiben manche Kritiker den Roman als eine Groteske oder eine Parodie auf die propagandistische Erziehungsliteratur der Sowjetunion. Für seinen auch ins Deutsche übersetzten Roman bekam Pelewin zwei Literaturpreise. 

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