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    Iwan III.

    Iwan III. (1440–1505) war Großfürst von Moskau. Er war 43 Jahre an der Macht und damit der am längsten regierende Herrscher Russlands. 1478 ließ sich Iwan III. ungekrönt zum Zaren erklären und war somit der erste Zar in der Geschichte Russlands. Er vertrieb die Goldene Horde aus dem Land und unterwarf mehrere russische Fürstentümer. Damit vervierfachte sich das Großfürstentum Moskau bis zum Tod des Zaren, was Iwan III. den Beinamen Sammler der russischen Lande einbrachte.  

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    Lande sammelnden (Surkow)

    Offenbar eine Anspielung auf Iwan III. (1440–1505), Großfürst von Moskau, der 43 Jahre an der Macht und damit der am längsten regierende Herrscher Russlands war. 1478 ließ sich Iwan III. ungekrönt zum Zaren erklären, damit war er der erste Zar in der Geschichte Russlands. Er vertrieb die Goldene Horde aus dem Land und unterwarf mehrere russische Fürstentümer. Damit vervierfachte sich das Großfürstentum Moskau bis zum Tod des Zaren, was Iwan III. den Beinamen Sammler der russischen Lande einbrachte. 

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    Kunst des Möglichen (Surkow)

    Vermutlich bezieht sich der Autor auf Otto von Bismarck, der Politik als die Kunst des Möglichen definierte. Viele Politikwissenschaftler halten Bismarck für den Inbegriff eines Realpolitikers. 

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    Logik historischer Prozesse (Surkow)

    Der Begriff ist aus dem Denkschema der sogenannten Historiosophie entlehnt, die laut manchen Geschichtstheoretikern zu populärsten Formen der Geschichtsschreibung in Russland gehört. Kritiker werfen der Historiosophie fehlende Wissenschaftlichkeit vor, denn in dieser Theorie gilt die Geschichte als ganzheitlich und unverbrüchlich. Sie verfügt demnach über eigene Gesetze und folgt mechanisch den als unumstößlich angenommenen Prinzipien. Einige Historiker sehen in der Historiosophie einen „Gegenstand des Glaubens“ und nicht der „kritischen Analyse“. 

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    Heute sind sie vergessen (Surkow-Zitat)

    Die Herkunft des Ausspruchs ist nicht nachvollziehbar. Vor diesem Hintergrund ist im Runet eine Diskussion entbrannt, ob Surkow das Zitat aus dem Buch Schwarze Stadt des russischen Schriftstellers Boris Akunin (geb. 1956) nahm und es stark entfremdete sowie entkontextualisierte. Eine ebenso häufig aufgestellte These geht davon aus, dass Surkow den Ausspruch selbst erfand.  

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    Astaninskaja Troika

    Die Astaninskaja Troika ist in russischen Medien eine gängige Bezeichnung für die Dreier-Gespräche von Russland, Iran und Türkei. Auch Politologen verwenden den Begriff. Die Dreier-Gespräche sind im Grunde eine Fortsetzung des sogenannten Astana Prozesses. Der hatte im Februar 2017 begonnen und ist benannt nach dem damaligen Konferenzort, der inzwischen in Nur-Sultan umbenannten Hauptstadt Kasachstans. Diesem folgten dann weitere Treffen in Ankara, Teheran und Sotschi.

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    Freiwilligendienst und ehrenamtliche Tätigkeit

    Nach Angaben des regierungsnahen Meinungsforschungsinstituts FOM betätigten sich im Jahr 2015 sieben Prozent der russischen Bürger ehrenamtlich – mehr als doppelt so viele wie noch zwei Jahre zuvor. 2017 wuchs die Anzahl der Ehrenamtlichen laut Statistikbehörde Rosstat nochmal um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der überwiegende Großteil der ehrenamtlichen Arbeit zielt auf Kompensation der Defizite staatlicher Sozialpolitik. Demgegenüber ist der Anteil derer, die sich zum Beispiel für Bürgerrechte einsetzen, verhältnismäßig gering. Das Ehrenamt gilt gemeinhin als eines der wichtigsten Fundamente der Zivilgesellschaft.

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    Bomberpatrouillen über dem Golf von Mexiko

    Die Flüge russischer Bombenflugzeuge über dem Golf von Mexiko und dem Karibischen Meer wurden nach der Angliederung der Krim im Jahr 2014 aufgenommen. Dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu (geb. 1955) zufolge dienten sie der Gefechtsausbildung. Laut NATO-Vertretern tragen die Flugbahnen russischer Militärflugzeuge ab Ende 2014 auch im internationalen Luftraum über Westeuropa einen zusehends provokativen Charakter.   

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  • Gnose

    eingeschränkte Souveränität (westlicher Staaten)

    Im Gegensatz zu der souveränen Demokratie Russlands, so sagte es Putin schon mehrmals, seien viele demokratische Staaten zwar demokratisch, aber nicht souverän: denn diese Staaten würden sich der unipolaren Weltordnung unterwerfen und den hegemonialen Ansprüchen der USA folgen. 

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