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    Nikolaj Bucharin

    Nikolaj Bucharin (1888–1937) war ein russischer Revolutionär, Philosoph und Politiker. Von 1917 bis zu seinem Tod war er Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU. 1937 wurde er der maßgeblichen Teilnahme an einer Verschwörung des sogenannten „antisowjetischen rechts-trotzkistischen Blocks“ beschuldigt. Im März 1938 wurde Bucharin zum Tode verurteilt und erschossen.

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    Iona Jakir

    Iona Jakir (1896–1937) war ein sowjetischer Heerführer während des Bürgerkriegs und Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU. 1937 fiel Jakir den Stalinschen Säuberungen zum Opfer: Er wurde im sogenannten „Prozess der Generäle“ verurteilt und hingerichtet.

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    Robert Eiche

    Robert Eiche (1890–1940) war ein sowjetischer Funktionär und Volkskommissar für Landwirtschaft. Er war einer der Verantwortlichen für die Umsetzung der Stalinschen Säuberungen. 1938 wurde er selbst verhaftet und der Gründung einer „lettischen faschistischen Organisation“ beschuldigt. 1940 wurde Eiche verurteilt und erschossen.

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    Minussinsk

    Minussinsk ist eine Stadt mit rund 69.000 Einwohnern in der Region Krasnojarsk, Ostsibirien. Seit den 1920er Jahren gab es hier ein Gefängnis, in dem auch politische Häftlinge einsaßen. Während Stalinscher Säuberungen wurden hier im Operativen Bereich des NKWD hunderte sogenannte „Verschwörer“ hingerichtet. Ende 1938 wurde der Operative Bereich geschlossen.

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    Waleri Ameltschenko

    Waleri Ameltschenko (geb. 1957) soll laut investigativer Recherche der Novaya Gazeta seit Ende 2012 für Jewgeni Prigoshin (geb. 1961) gearbeitet haben. In einem Interview sagte Ameltschenko, dass er die „Drecksarbeit“ für Prigoshin erledigt habe: Überfälle auf Oppositionelle und Blogger sowie „Spezialoperationen“. Nach dem Interview mit der Novaya Gazeta im Oktober 2018 verschwand Ameltschenko spurlos. Die Sankt Petersburger Polizei leitete eine Vermissten-Fahndung ein.

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    Diskreditierungskampagne um Dimitri Bykow

    Anfang 2013 wurde der Kreml-kritische Schriftsteller Dimitri Bykow (geb. 1967) Opfer einer Diskreditierungskampagne: Ein russischer Geschäftsmann lud ihn damals zu einem Künstlergespräch ein und machte danach öffentlich, dass Bykow für seine Kandidatur bei der Wahl eingetreten war. Der Schriftsteller soll im Folgenden eine halbe Million Rubel [damals etwa 12.300 Euro] für Wahlwerbung bekommen haben. Bei seiner Stellungnahme gab Bykow zwar zu, das Geld erhalten zu haben, betonte aber zugleich, keine Agitation betrieben zu haben.

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    Skandal um das russische Wirtschaftsmagazin Forbes 2013

    Das russische Wirtschaftsjournal Forbes wurde 2013 in einen Skandal verwickelt: Es soll eine erfundene Geschichte über den Sankt Petersburger Geschäftsmann Sergej Solowjow veröffentlicht haben. Der staatsnahe Fernsehsender NTW befragte den angeblichen Geschäftsmann Andrej Michailow, der die Geschichte  laut Eigenaussage erfand und sie bei Forbes platzierte, um die Bestechlichkeit des Mediums zu veranschaulichen. Forbes betonte, dass der Artikel als Anzeige publiziert wurde und deshalb kein Rechtsanspruch auf Richtigstellung bestanden habe. Die Aktion sei von NTW forciert worden, um Forbes zu diskreditieren, so die Stellungnahme. 

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    Gazeta O Gazetah

    Gazeta O Gazetah (dt. „Zeitung über Zeitungen“) ist ein russisches Online-Medium, das sich seit der Gründung im Jahr 2012 als Entlarver von Falschmeldungen in Massenmedien versteht. Auf Grundlage vermeintlicher Enthüllungen erstellt Gazeta ein Medien-Ranking und ruft dazu auf, Fake-News an sie zu melden. Laut Insiderberichten gehört das Medium Jewgeni Prigoshin (geb. 1961) – als „Putins Koch“ bekannter  russischer Unternehmer und Besitzer des einzigen privaten Restaurants im Weißen Haus in Moskau. Dem Medium wurde schon mehrmals nachgewiesen, gezielte Falschmeldungen zu verbreiten.

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    Jewgeni Guljajew

    Jewgeni Guljajew gilt als Leiter des Sicherheitsdienstes von Jewgeni Prigoshin (geb. 1961) –  als „Putins Koch“ bekannter russischer Unternehmer und Besitzer des einzigen privaten Restaurants im Weißen Haus in Moskau.

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