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    Daniel Stein (Roman)

    Daniel Stein ist ein 2006 erschienener Roman der russischen Schriftstellerin Ljudmila Ulitzkaja (geb. 1943). Er basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Leben von Oswald Rufeisen (1922–1998). 1942 verhalf dieser über dreihundert jüdischen Insassen des Ghettos der belarussischen Stadt Mir zur Flucht. Für ihren Roman über Rufeisen wurde Ulitzkaja 2007 mit dem Literaturpreis Bolschaja Kniga (dt. „Das große Buch“) ausgezeichnet.

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    Feinkostladen Jelissejew

    Der Feinkostladen Jelissejew gilt als einer der vornehmsten Supermärkte der russischen Hauptstadt. Der 1901 eröffnete Laden befindet sich in der Twerskaja Uliza – eine der repräsentativsten Straßen Moskaus. Die Original-Einrichtung im Neobarock-Stil ist auch heute noch weitgehend erhalten. Der Moskauer Feinkostladen Jelissejew ist einer von drei Läden, die von der Kaufmannsfamilie Jelissejew geführt wurden. Die anderen befinden sich in Sankt Petersburg und in Kiew.

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    Russischer Booker-Preis

    Der Russische Booker-Preis ist ein seit 1992 verliehener Literaturpreis für russischsprachige Literatur. Er gilt als einer der wichtigsten Literaturpreise des Landes. Einige der prämierten Werke wurden auch ins Deutsche übersetzt: Dazu gehört zum Beispiel Ljudmila Ulitzkajas (geb. 1943) Roman Reise in den siebten Himmel. Seit 2012 gibt es auf Deutsch auch den 2007 prämierten Roman Matiss von Alexander Ilitschewski (geb. 1970).

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    Swetlana Alexijewitsch

    Swetlana Alexijewitsch (geb. 1948) ist eine belarussische Schriftstellerin, Journalistin und Drehbuchautorin. 2015 wurde sie mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Alexijewitsch schreibt auf Russisch, die meisten ihrer Geschichten spielen in der späten Sowjet-Ära und in der postsowjetischen Epoche. Zu Alexijewitschs bekanntesten Werken gehören Zinkjungen, Der Krieg hat kein weibliches Gesicht und Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft.

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    Boris Pasternak

    Boris Pasternak (1890–1960) war ein russischer Poet, Schriftsteller und Übersetzer. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der 1955 vollendete Roman Doktor Schiwago. Drei Jahre später wurde Pasternak mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Die sowjetischen Behörden sahen darin eine Provokation und einen Versuch, die Sowjetunion in den Kalten Krieg hineinzuziehen. Pasternak wurde Opfer einer massiven Hetzkampagne und musste die Auszeichnung schließlich ablehnen.

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    Marsch der Mütter

    Die von den Behörden nicht genehmigte Protestveranstaltung Marsch der Mütter fand im August 2018 in Moskau statt. Der Protest richtete sich gegen die Verhaftung von Mitgliedern der Organisation Nowoje Welitschije (dt. „Neue Größe“) im März 2018. Den zumeist jugendlichen Teilnehmern dieser Organisation wird „Extremismus“ und „Planung eines Staatsstreiches“ zur Last gelegt. Zahlreiche Hinweise deuten darauf hin, dass die Organisation von zwei staatlichen Agents Provocateur mit aufgebaut wurde. Die Menschenrechtsorganisation Memorial bezeichnet die Verhafteten als politische Häftlinge.

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    Oblast Archangelsk

    Die Oblast Archangelsk ist ein Föderationssubjekt Russlands, im Nordwesten des Landes. Mit einer Fläche von rund 589.000 Quadratkilometern ist die Oblast größer als Frankreich oder Spanien. Derzeit leben dort rund eineinhalb Millionen Menschen, die Bevölkerungsdichte entspricht ungefähr der der Mongolei – dem Land mit der weltweit kleinsten Einwohnerzahl pro Fläche.

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    Republik Komi

    Die Republik Komi ist ein Föderationssubjekt Russlands, im Nordwesten des Landes. Hier leben insgesamt rund 860.000 Menschen, die Bevölkerungsdichte entspricht ungefähr der Mongolei – dem Land mit der weltweit kleinsten Einwohnerzahl pro Fläche. Rund ein Viertel der Bevölkerung sind ethnische Komi – ein finno-ugrisches Volk, dessen Sprache mit Ungarisch und Finnisch verwandt ist.

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    Syktywkar

    Syktywkar ist die Hauptstadt des Föderationssubjekts Republik Komi, im Nordwesten Russlands. Gegründet 1780, leben dort derzeit rund 280.000 Menschen. Rund ein Viertel der Bevölkerung sind ethnische Komi – ein finno-ugrisches Volk, dessen Sprache mit Ungarisch und Finnisch verwandt ist.

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    Kosmodrom Plessezk

    Das Kosmodrom Plessezk ist ein russischer Weltraumbahnhof. Gegründet 1957, befindet es sich in der Oblast Archangelsk, rund 800 Kilometer nördlich von Moskau. Von hier starten sowohl Trägerraketen mit militärischen als auch solche mit zivilen Satelliten. Bemannte Raumfahrt dagegen betreibt Russland hauptsächlich vom Kosmodrom Baikonur aus, das sich in Kasachstan befindet.  

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