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    Jasep Ljossik

    Jasep Ljossik (1883–1940) war ein politischer Aktivist, Publizist, Lehrer und Sprachwissenschaftler, der in der belarussischen Nationalbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle spielte. Ljossik stammte aus einer Bauerfamilie, die am Fluss Njoman in der Nähe der Stadt Stoubzy beheimatet lebte. Er war der Onkel des Schriftstellers Jakub Kolas. Bei der Revolution von 1905 wurde er das erste Mal festgenommen. Danach folgten weitere Festnahmen und Verbannungen. Er starb 1940 in einem Lager bei Saratow.

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    Wseslaw Bratschislawitsch

    Wseslaw Bratschislawitsch (gestorben 1101) war seit 1044 Fürst von Polazk, das er in 55 Jahren Herrschaft als bedeutendes Fürstentum etablierte. Er spielt in der belarussischen Folklore und Legendenbildung als Zauberer eine bedeutende Rolle, der beispielsweise in der Lage gewesen sein soll, sich in einen Werwolf zu verwandeln. Zwischen 1068 und 1069 war er Großfürst der Kiewer Rus und damit der einzige Vertreter der Rurikiden aus der Polazker Linie, der diese Herrscherfunktion bekleidete.

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    Euphrosyne von Polazk

    Euphrosyne von Polazk (ca. 1110–1143) ist eine bedeutende Persönlichkeit der belarussischen Kirchen- und Glaubensgeschichte. Als Tochter von Georgi Usjaslawitsch, dem Fürsten von Polazk, trat sie als Nonne in den Dienst der orthodoxen Kirche und veranlasste den Bau von Klöstern und der Kirche des Heiligen Erlösers in der Stadt Polazk. Sie gilt als Schutzheilige der Belarussen.

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    Juri Jaroslawitsch

    Juri Jaroslawitsch (ca. 1112–1168) war ein Fürst von Turau – einem zu jener Zeit einflussreichen Fürstentümer der Kiewer Rus. Die gleichnamige Kleinstadt mit rund 2700 Einwohnern befindet sich heute im Süden der Republik Belarus.

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    Verwaltungsakademie (Belarus)

    Die Verwaltungsakademie beim Präsidenten der Republik Belarus (russ. Akadeemija uprawleenija pri presideente Respubliki Belarus) ist eine Hochschule mit Sitz in Minsk, die 1991 gegründet wurde. An der Verwaltungsakademie, die 1995 den Rang einer Präsidialakademie erhielt, werden Verwaltungsfachangestellte ausgebildet, die für das Regime Lukaschenko eine essentielle Rolle spielen.  

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    Majk Johansen Fest

    Das Majk Johansen Fest ist ein jährlich stattfindendes Kulturfestival in Charkiw zu Ehren des Schriftstellers und Avantgardisten Majk Johansen. Es verbindet Literatur, Musik, Kunst und nonkonformistischen Aktivitäten. 2011 gegründet, bietet es Dichterlesungen, wissenschaftliche Diskussionen über die „Rote Renaissance“, Buchpräsentationen, Fotoausstellungen, Kinopoesie und sogar Billiard- und Fußballturniere unter Literaten.

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    Mykola Kulisch

    Mykola Kulisch (1892–1937) war ein ukrainischer Dramaturg, dessen Stücke (Narodnyj Malachij, Mina Masajlo, Maklena Hrasa) für das ukrainische Theater zeichengebend wurden. Er schrieb seine Stücke in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur Les Kurbas. Auch Kulisch wurde im Jahr 1937 verhaftet und erschossen.

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