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    Vytautas der Große

    Vytautas der Große (belarussisch Witaut, 1354/55–1430) machte das Großfürstentum Litauen, dem er ab 1392 als Herrscher vorstand, zu einem der mächtigsten Herrschaftsverbände in Europa. Zudem schuf er mit seinem Vetter Jogaila (dem späteren König Władysław II. Jagiełło) im Jahr 1385 die Personalunion mit dem Königreich Polen, in deren Folge das Großfürstentum christianisiert wurde.

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    Simeon von Polazk

    Simeon von Polazk (1629–1680) war ein ostslawisch-ruthenischer Mönch, Gelehrter, Schriftsteller und Dichter. Simeon stammte aus der Stadt Polazk, wo er 1659 in das Basilianer Kloster eintrat. Gerade zu Anfang seiner Tätigkeit schrieb er Verse, Poeme und Abhandlungen auf Polnisch und auf Ruthenisch, womit er zur Entwicklung des Belarussischen beitrug. 1664 berief ihn Zar Alexej I. nach Moskau, wo er bis zu seinem Lebensende an einer Klosterschule tätig war.

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    Jasep Ljossik

    Jasep Ljossik (1883–1940) war ein politischer Aktivist, Publizist, Lehrer und Sprachwissenschaftler, der in der belarussischen Nationalbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle spielte. Ljossik stammte aus einer Bauerfamilie, die am Fluss Njoman in der Nähe der Stadt Stoubzy beheimatet lebte. Er war der Onkel des Schriftstellers Jakub Kolas. Bei der Revolution von 1905 wurde er das erste Mal festgenommen. Danach folgten weitere Festnahmen und Verbannungen. Er starb 1940 in einem Lager bei Saratow.

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    Wseslaw Bratschislawitsch

    Wseslaw Bratschislawitsch (gestorben 1101) war seit 1044 Fürst von Polazk, das er in 55 Jahren Herrschaft als bedeutendes Fürstentum etablierte. Er spielt in der belarussischen Folklore und Legendenbildung als Zauberer eine bedeutende Rolle, der beispielsweise in der Lage gewesen sein soll, sich in einen Werwolf zu verwandeln. Zwischen 1068 und 1069 war er Großfürst der Kiewer Rus und damit der einzige Vertreter der Rurikiden aus der Polazker Linie, der diese Herrscherfunktion bekleidete.

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    Euphrosyne von Polazk

    Euphrosyne von Polazk (ca. 1110–1143) ist eine bedeutende Persönlichkeit der belarussischen Kirchen- und Glaubensgeschichte. Als Tochter von Georgi Usjaslawitsch, dem Fürsten von Polazk, trat sie als Nonne in den Dienst der orthodoxen Kirche und veranlasste den Bau von Klöstern und der Kirche des Heiligen Erlösers in der Stadt Polazk. Sie gilt als Schutzheilige der Belarussen.

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    Juri Jaroslawitsch

    Juri Jaroslawitsch (ca. 1112–1168) war ein Fürst von Turau – einem zu jener Zeit einflussreichen Fürstentümer der Kiewer Rus. Die gleichnamige Kleinstadt mit rund 2700 Einwohnern befindet sich heute im Süden der Republik Belarus.

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    Verwaltungsakademie (Belarus)

    Die Verwaltungsakademie beim Präsidenten der Republik Belarus (russ. Akadeemija uprawleenija pri presideente Respubliki Belarus) ist eine Hochschule mit Sitz in Minsk, die 1991 gegründet wurde. An der Verwaltungsakademie, die 1995 den Rang einer Präsidialakademie erhielt, werden Verwaltungsfachangestellte ausgebildet, die für das Regime Lukaschenko eine essentielle Rolle spielen.  

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