Autor:in

dekoder-Team


  • Gnose

    Mobiki

    Mobiki nennt man umgangssprachlich die gerade mobilisierten, neu an der Front eintreffenden Soldaten ohne ausreichende Kampfausbildung.

    Von

  • Gnose

    Z-nik

    „Z-nik“ ist ein schmähender Ausdruck, gebildet mit einem der Markier-Buchstaben der russischen Truppen (Z, O, V) im Krieg gegen die Ukraine, für Befürworter jener sogenannten „Spezialoperation“.

    Von

  • Gnose

    Sfera

    Seit 2020 ist in Moskauer Metrostationen ein umfassendes System zur Gesichtserkennung Namens Sfera in Betrieb. Nach Angaben der Moskauer Stadtverwaltung soll damit Kriminalität bekämpft werden. Laut der Menschenrechtsorganisation OWD-Info wird Sfera aber auch präventiv eingesetzt, um Proteste zu verhindern: Kameras scannen an den Eingängen zur Metro die Gesichter der Passagiere. Wenn Personen, die bereits im Zusammenhang mit Protesten in Erscheinung getreten sind, die Station betreten, gibt das System der Polizei ein Signal, und die Personen werden festgenommen, bevor sie in die Bahn steigen können. 

    Von

  • Gnose

    Alexander Blok

    Alexander Blok (1880–1921) war ein russischer Dichter. Neben Andrei Bely zählt Blok, der in Sankt Petersburg geboren wurde, zu den prägendsten Vertretern der zweiten Generation der Symbolisten. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören die Poeme Die Zwölf und Die Skythen, die beide im Jahr 1918 entstanden.

    Von

  • Gnose

    Anatol Wjarzinski

    Anatol Wjarzinski (russ. Anatoli Wertinski, 1931–2022) war ein sowjetisch-belarussischer Dichter. Dramatiker und Publizist. Nach seinem Studium des Journalismus arbeitete er, der aus einer Bauernfamilie stammte, als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Als Funktionär machte er schließlich im Schriftstellerverband der BSSR Karriere. 1990 wurde er in den Obersten Sowjet gewählt. Abgeordneter blieb er bis 1995.

    Von

  • Gnose

    Witold Fokin

    Witold Fokin (geb. 1932 in Nowomykolajiwka) ist ein sowjetisch-ukrainischer Funktionär und Politiker. Er absolvierte ein Studium des Bergbauwesens und arbeitete danach in unterschiedlichen Leitungspositionen in Bergwerkskombinaten. Politische Karriere machte er vor allem in der Planungskommission der Ukrainischen SSR. Mit der Unabhängigkeit seines Landes wurde er zum ersten Ministerpräsidenten der Ukraine, ein Amt, das er bis zu seinem Rücktritt 1992 bekleidete.

    Von

  • Gnose

    Leonid Krawtschuk

    Leonid Krawtschuk (1934–2022) war ein ukrainischer Politiker. Mit der Unabhängigkeit der Ukraine im Jahr 1991 wurde er erster Präsident seines Landes, seine Amtszeit währte bis 1994. Krawtschuk stammte aus der Westukraine, er studierte politische Ökonomie und ab Anfang 1980er Jahre begann sein politischer Aufstieg. Ab 1981 bis zur Auflösung der Sowjetunion war er Mitglied des Zentralkomitee der KPdSU. Nach dem Augustputsch in Moskau unterstützte er die Unabhängigkeitsbestrebungen der Ukraine.

    Von

  • Gnose

    Maxim Bahdanowitsch

    Maxim Bahdanowitsch (russ. Maxim Bogdanowitsch, 1891–1917) war ein belarussischer Dichter, Publizist und Übersetzer. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er zu einer der prägenden Persönlichkeiten der belarussischen Nationalbewegung. Mit seiner literarischen Arbeit übte er entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Belarussischen als Literatursprache aus.

    Von

  • Gnose

    Ukrainisches Institut

    Das Ukrainische Institut ist eine staatliche Einrichtung zur Förderung der ukrainischen Sprache und Kultur. Es wurde 2017 gegründet, sein Hauptsitz ist in Kyjiw, es gibt Dependancen in Berlin und Paris. Die Funktion ist vergleichbar der des deutschen Goethe-Institutes. 

    Von

  • Gnose

    „Na Berlin“

    Nachdem die Rote Armee 1943 den Vormarsch der Wehrmacht bei Stalingrad gestoppt hatte, wurde der Ausruf „Na Berlin“ (dt. „Nach/auf Berlin“) zur neuen Losung: Der Angreifer sollte nicht nur aus dem Land vertrieben werden, sondern in seiner eigenen Hauptstadt zur Kapitulation gezwungen werden. „Na Berlin“ stand auf vielen Panzern geschrieben, die später in fast jeder russischen Stadt ausgestellt wurden. Spätestens seit 2014 wurde der Slogan zu einer gängigen Propaganda-Formel.

    Von