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    Weliki Ustjug

    Weliki Ustjug ist eine russische Stadt mit etwa 32.000 Einwohnern, rund 950 Kilometer nordöstlich von Moskau. Sie ist eine der ältesten Städte im Norden Russlands, ein großer Teil ihres Kulturerbes ist noch gut erhalten.

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    Uesdnyi gorodok

    Im Original uesdnyi gorodok – offenbar eine Anspielung auf uesdnyi gorodok N (Städtchen N oder Stadt N). Stadt N ist ein häufiger Topos in der klassischen russischen Literatur. Unter anderem haben Gogol, Tschechow und Dostojewski in ihren Werken die Formel benutzt, um damit ironisch auf die Bedeutungs-, Ereignislosigkeit und Langeweile russischer Provinzstädte hinzuweisen.

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    Russisch-Amerika (Alaska)

    Zwischen 1799 und 1867 war Alaska eine Überseekolonie Russlands. Auch ein Handelsposten in Kalifornien gehörte zu den russischen Besitzungen, die Russisch-Amerika genannt wurden. Da das Russische Kaiserreich nicht imstande war, seine östlichen Gebiete in einer Reihe von Konflikten zu verteidigen, entschied sich die Staatsmacht 1867, die rund eineinhalb Millionen Quadratkilometer große Halbinsel an die USA zu verkaufen. Schon 1841 wurde Fort Ross in Kalifornien an einen Farmer verkauft.

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    Khanat Astrachan

    Nach dem Zusammenbruch des Reichs der Goldenen Horde entstand im Wolga-Delta etwa im Jahr 1460 der Feudalstaat Khanat Astrachan. 1554 schickte der russische Zar Iwan IV. (der Schreckliche) seine Truppen, um das Khanat zu erobern. Er ließ dort zunächst eine Art Vasallenstaat errichten, 1556 wurde das Khanat Astrachan aufgelöst und Teil des Zarentums Russland.

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    Solwytschegodsk

    Solwytschegodsk ist eine Kleinstadt mit rund 2.000 Einwohnern, rund 1.100 Kilometer nordöstlich von Moskau. Die in Russland sehr bekannte Kaufmannsfamilie Stroganow prägte diese Stadt zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert. Sie ließen hier die ersten Salinen bauen, trieben regen Salzhandel und verhalfen Solwytschegodsk damals zu relativem Reichtum.

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    Nikolai Rubzow

    Nikolai Rubzow (1936–1971) war ein bekannter russischer Dichter. In seinen Werken beschrieb er vor allem seine Heimat in der Region um Totma – eine Stadt rund 650 Kilometer nordöstlich von Moskau. Einige seiner Gedichte wurden auch ins Deutsche übersetzt.

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    Totma

    Totma ist eine russische Stadt mit rund 10.000 Einwohnern, rund 650 Kilometer nordöstlich von Moskau. Mit der gut erhaltenen Altstadt ist Totma Teil einer offiziellen Kulturerbe-Liste, die 41 besonders wertvolle historische Siedlungen enthält.

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    Obkomowskaja banja

    Obkomowskaja banja (dt. in etwa Kommitee-eigene Banja) ist ein Topos des russischen politischen Diskurses, mit dem ein inoffizieller Ort bezeichnet wird, an dem die wichtigsten politischen Entscheidungen getroffen werden. Solche Banjas tauchen in der russischen Literatur mehrmals auf, etwa im dystopischen Roman Der Tag des Opritschniks von Wladimir Sorokin oder im Roman Insel Krim von Wassili Aksjonow.

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    Pust goworjat

    Pust goworjat (dt. Lasst sie reden) ist eine TV-Talkshow im Ersten Kanal, die unter verschiedenen Namen seit 2001 zunächst täglich, später vier Mal die Woche vor den Hauptnachrichten ausgestrahlt wurde. Die Sendung stellt ein Pendant zur US-amerikanischen The Jerry Springer Show dar, die Protagonisten sprechen meist über skandalöse private Geschichten. Zuerst führte der bekannte Fernsehmoderator Andrej Malachow durch die Show, 2017 wurde er von Dimitri Borissow abgelöst. Die Show zählte lange zu den beliebtesten Sendungen im russischen Fernsehen. Während der Corona-Pandemie wurde sie mehrfach ausgesetzt. Anfang 2023 hat der Sender sie vorläufig eingestellt.

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    Zwangsdeportation der Kalmücken

    Die Operation Ulussy fand 1943/1944 statt. Dabei wurden schätzungsweise rund 100.000 ethnische Kalmücken aus dem südlichen Teil des europäischen Russland in die Ural-Region, nach Sibirien und nach Zentralasien zwangsdeportiert. Nach der Rehabilitierung im Jahr 1956 durften die Kalmücken zurückkehren. Heute ist Kalmückien die einzige vorwiegend buddhistische Region in Europa.

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