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    Detski Mir auf dem Ljubjanka-Platz

    Detski Mir (dt:. Kinderwelt) auf dem Ljubjanka-Platz in Moskau ist ein 1957 eröffnetes Einkaufszentrum mit einem großen Produktangebot für Kinder und Jugendliche. Zum Zeitpunkt der Eröffnung war Detski Mir das größte Einkaufszentrum dieser Art in der Sowjetunion. Das Gebäude, dessen architektonischer Stil den Übergang vom stalinschen Klassizismus zum Minimalismus der 1960er Jahre kennzeichnet, bietet seinen Besuchern heute auf rund 34.000 Quadratmetern Raum zum flanieren und konsumieren.

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    GUM (Einkaufszentrum)

    Das GUM (russ. Glawny Uniwersalny Magasin) ist ein Einkaufszentrum am Roten Platz in Moskau. Das 1883 im sogenannten pseudorussischen Stil erbaute Gebäude vereint verschiedene Elemente traditioneller russischer sowie europäischer Architektur. Als ältestes Einkaufszentrum der russischen Hauptstadt blickt es auf eine bewegte Geschichte zurück: Unter Stalin wurde das einst größte Warenhaus Europas 1928 zum Bürogebäude umfunktioniert und erst nach dessen Tod 1953 wieder als Einkaufszentrum eröffnet. Heute befinden sich unter der gläsernen Dachkonstruktion des GUM zahlreiche Luxusboutiquen, Geschäfte und Cafes.

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    Natalia Roudakova

    Natalia Roudakova ist eine russischstämmige Kulturanthropologin aus den USA. 2007 promovierte sie an der US-amerikanischen Stanford University in Kultur- und Sozialanthropologie. 2017 erschien ihr Buch Losing Pravda: Ethics and the Press in Post-Truth Russia. Darin untersucht Roudakova fake news und das generelle Misstrauen in Politik und Öffentlichkeit als kulturelle Phänomene der postfaktischen Gesellschaft Russlands.

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    Ausschluss russischer Athleten von den olympischen Winterspielen 2018

    Am 5. Dezember 2017 gab das Internationale Olympische Komitee bekannt, Russland von den olympischen Winterspielen in Südkorea 2018 auszuschließen. Grund dafür sind die belastenden Beweise für systematisches und politisch angeordnetes Doping russischer Athleten. Nachweislich nicht belastete Sportler dürfen jedoch unter neutraler Flagge bei den Spielen im südkoreanischen Pyeongchang an den Start gehen.

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    Kandidatur für vierte Amtszeit (Putin)

    Vor Arbeitern einer Autofabrik in der Stadt Nishni Nowgorod kündigte Wladimir Putin am 6. Dezember 2017 seine erneute Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im März 2018 an. Seine Wiederwahl gilt als sicher, die Legislaturperiode 2018–2024 wäre seine vierte Amtszeit als Präsident der Russischen Föderation. Seit einer Verfassungsänderung aus dem Jahr 2008 wird der russische Präsident für sechs Jahre im Amt vereidigt.

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    Jegor Swiridow

    Jegor Swiridow (1982–2010) war ein Moskauer Fan der Fußballmannschaft Spartak. Im Dezember 2010 wurde er bei einer Schlägerei mit kaukasischstämmigen jungen Männern getötet. Nationalisten vermuteten, dass das Verbrechen von der Polizei verheimlicht worden sei. Aus Protest marschierten am 11. Dezember einige tausend Menschen auf dem Manegenplatz auf. Es kam zu massiven Ausschreitungen; Maneshka, eigentlich eine Abkürzung für den Manegenplatz, wird seitdem auch als Gattungsname für nationalistische Ausschreitungen verwendet.

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    ROSTA-Fenster

    ROSTA-Fenster war eine Serie von zumeist satirischen Propaganda-Plakaten, die in den Jahren 1919–1921 von Künstlern der sowjetischen Nachrichtenagentur ROSTA herausgebracht wurde. Die lakonischen Plakate thematisierten vor allem aktuelle Ereignisse und dienten der Volksaufklärung. Sie waren oft im Stil der russischen Avantgarde gestaltet und wandten sich an ein Publikum, das zumeist nicht lesen konnte.  

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    Krochino

    Gemeint ist die wohltätige Stiftung Zentrum für Wiedergeburt des Kulturerbes Krochino. Mitarbeiter der seit 2010 bestehenden Organisation kritisierten auf Facebook Tkachenkos Fotoserie mit dem Argument, dass sich seine Aktion gegen die Gesetze zum Privateigentum und Kulturerbe Russlands richte.

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    Kultura Odin, Kultura Dwa

    Der russische Kulturwissenschaftler und Architekturhistoriker Vladimir Paperny (geb. 1944) unterscheidet zwischen zwei kulturellen Phänomenen im Russland des 20. Jahrhunderts. Die Kultura Odin (dt. Kultur Eins) ist die Kultur der Revolution, des Zerstörens und Zerfließens von Grenzen. Die Kultura Dwa (dt. Kultur Zwei) ist eine Kultur des Erstarrens, in der alte Grenzen neu gezogen werden. Auch wenn Paperny diese zwei Kulturtypen bestimmten Epochen zuordnet (Revolutionszeit und Stalinzeit), glaubt er, dass diese sich gegenseitig abwechseln und auch in späteren Zeiten vertreten sind.

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    Kitesh

    Der Ort Kitesh geht auf alte russische Mythen zurück. Ähnlich wie Atlantis oder Shangri-La wird Kitesh darin häufig als Sehnsuchtsort dargestellt. Der Sage nach befand sich Kitesh in der heutigen Oblast Nishni Nowgorod und ist im Swetlojar-See versunken.

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