Autor:in

dekoder-Team


  • Gnose

    Alexej Krascheninnikow

    Alexej Krascheninnikow ist ein russischer Architekt und Architekturtheoretiker. Seit 2010 ist er Professor für Urbanistik an der renommierten Moskauer Higher School of Economics. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Stadtplanung, Urbanistik und grüne Architektur.

    Von

  • Gnose

    Rubljowka

    Rubljowka ist eine gängige informelle Bezeichnung für eine Gegend rund um die Fernstraße Rubljowo-Uspenskoje Chaussee (A106), westlich von Moskau. Schon zu Zeiten der Sowjetunion galt die Gegend als sehr prestigereich, hier befanden sich viele Datschen hoher Parteifunktionäre. Heute ist Rubljowka ein Landstrich mit den höchsten Grundstückspreisen Russlands. Die Besitzverhältnisse sind oft unklar, man geht jedoch davon aus, dass dort viele hohe Politiker und Geschäftsleute leben. 

    Von

  • Gnose

    Maxim Trudoljubow

    Maxim Trudoljubow (geb. 1970) ist ein russischer Journalist, Wissenschaftler und Redakteur des russischen Exilmediums Meduza. Er ist Mitglied der US-amerikanischen Forschungseinrichtung Kennan Institute, zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Religion, Architektur und politische Prozesse im gegenwärtigen Russland. Trudoljubow veröffentlicht regelmäßig Artikel in unabhängigen Medien.

    Von

  • Gnose

    Sergej Medwedew

    Sergej Medwedew (geb. 1966) ist ein russischer Politikwissenschaftler, Historiker und Journalist. Er war bis September 2020 Professor an der Higher School of Economics in Moskau, aufgrund von „Restrukturierungen“ wurde sein Vertrag jedoch nicht verlängert. Medwedew schreibt regelmäßig Artikel für unabhängige Medien, in den liberal-demokratischen Kreisen gilt seine Stimme als sehr gewichtig. Für seinen Essayband The Return of the Russian Leviathan erhielt er im November 2020 den mit 10.000 Pfund dotierten Pushkin House Prize für das beste englischsprachige Buch über Russland.  

    Von

  • Gnose

    Wladimir Paperny

    Wladimir Paperny (geb. 1944) ist russischer Kulturwissenschaftler, Architekturhistoriker und -kritiker. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört sowjetische Architektur, insbesondere der Stalin-Zeit. Paperny lebt seit 1981 in den USA. 

    Von

  • Gnose

    Oleksandr Koltschenko

    Oleksandr Koltschenko (geb. 1989) ist ein ukrainischer Aktivist, der anarchistischen und antifaschistischen Bewegungen zugerechnet wird. Im Mai 2014 wurde er wegen mutmaßlicher Planung von Terroranschlägen vom russischen Geheimdienst FSB inhaftiert. Auch der ukrainische Regisseur Oleg Senzow (geb. 1976) wurde in diesem Zusammenhang verhaftet. Laut FSB soll Koltschenko der rechtsextremen ukrainischen Organisation Prawy Sektor (dt. Rechter Sektor) angehören. Im August 2015 wurde er zu zehn Jahren Haft verurteilt. 

    Von

  • Gnose

    Wsewolod Meyerhold

    Wsewolod Meyerhold (1874–1940) war ein sowjetischer Theaterregisseur und -schauspieler. Vor allem wegen seiner Beiträge zur Schauspieltheorie gilt er als einer der bedeutendsten Theatermacher des 20. Jahrhunderts. Nach der Oktoberrevolution schloß er sich den Bolschewiki an und wurde bald zu einer Schlüsselfigur der sowjetischen Avantgarde. 1940 fiel er wegen angeblicher Spionage für Frankreich den Stalinschen Säuberungen zum Opfer.

    Von

  • Gnose

    Seit an Seit

    Im Original tschuwstwo loktja (dt. Ellenbogengefühl) – eine gängige feste Wortverbindung, die im übertragenen Sinn für das Gefühl des Kollektivismus steht. Vermutlich geht die Formel auf das Militär zurück: Die in Reih und Glied stehenden Soldaten sollten zu ihrem Nebenmann einen Abstand von einem Oberarm einhalten.

    Von

  • Gnose

    Weltfrieden

    Im Original Miru Mir (dt. Frieden für die Welt). Das russische Wort Mir hat eine doppelte Bedeutung: Welt und Frieden. Die politische Losung Miru – Mir! war in der Sowjetunion eine gängige Propagandaformel. 

    Von

  • Gnose

    Junge Frau mit Ruder

    Ursprünglich eine Serie von sowjetischen Skulpturen aus den 1930er Jahren, wurde das sehr häufige Motiv Dewuschka s Weslom (dt. Junge Frau mit Ruder) zu einem Gattungsnamen für Gips-Standbilder im Stil des sogenannten Sozialistischen Realismus. Die Wahl des preiswerten Werkstoffs folgte zumeist dem Zeit- und Kostenkalkül. Auch aus diesem Grund gilt der ästhetische Wert solcher Statuen häufig als eingeschränkt.   

    Von