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    Mara Bagdassarjan

    Mara Bagdassarjan (geb. 1993) ist ein Moskauer It-Girl und häufiges Motiv russischer Boulevardmedien. Bekannt geworden ist sie vor allem als Teilnehmerin an illegalen Straßenrennen und Verursacherin von Autounfällen.

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    Michail Guzerijew

    Michail Guzerijew (geb. 1958) ist ein russischer Unternehmer, Dichter und Liederschreiber. Er ist Hauptaktionär der Mischholding SAFMAR, zu der unter anderem Unternehmen aus dem Rohstoff-, Immobilien- und Finanzbereich gehören. Auf der Forbes-Liste 2017 steht er mit einem Vermögen von 6,3 Milliarden Dollar auf Platz 20 der reichsten Russen. Darüberhinaus ist Guzerijew durch seine Lieder bekannt: Er schreibt Texte für viele Stars der russischen Popszene und wurde mehrfach mit Musikpreisen ausgezeichnet.

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    örtliche Behörde für Soziales

    Im Original steht an dieser Stelle mestnaja sozsaschtschita (dt. regionaler Sozialschutz). Gemeint ist die Zweigstelle des Ministeriums für Soziales der Oblast Swerdlowsk in der Stadt Resh.

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    Direktorenrat (Vorstand)

    Das russische Aktiengesetz erlaubt es den Unternehmen weitgehend, die Funktionen und Kompetenzen des Direktorenrats (russ. Sowjet Direktorow) selbst auszugestalten. Die Unternehmen können die Kompetenzen auf Beratungs-  und Kontrollfunktionen beschränken, ihnen allerdings auch operative Führungsbefugnisse einräumen. Somit kann ein Direktorenrat in Russland fallweise sowohl mit dem Aufsichtsrat als auch mit dem Vorstand einer deutschen Aktiengesellschaft verglichen werden. Da der formale Verantwortungsbereich des Rosneft-Direktorenrats über die Kontrollkompetenzen eines Aufsichtsrats hinausgeht, kommt dieser dem deutschen Begriff des Vorstands näher.

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    Kaukasuskrieg

    Der Kaukasuskrieg (1817–1864) war eine Reihe von militärischen Konflikten zwischen dem Russischen Kaiserreich auf der einen und verschiedenen Verbänden Tscherkessiens sowie dem Kaukasischen Imamat auf der anderen Seite. Der Widerstand gegen Russlands Ziel der Angliederung nordkaukasischer Regionen wird von Historikern als der vehementeste der russischen Kolonialgeschichte beschrieben. Der Krieg forderte hunderttausende Opfer, schätzungsweise über eine halbe Million Menschen wurden vertrieben.

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    Tschetschenienkriege

    Rund zwei Monate vor der Auflösung der Sowjetunion im Dezember 1991 erklärte der tschetschenische Präsident Dschochar Dudajew (1944–1996) die Unabhängigkeit Tschetscheniens. Ende 1994 beschloss der Kreml eine Intervention: Die von Kriegsverbrechen auf beiden Seiten begleitete Rückeroberung kostete zehntausenden Menschen das Leben. Der im August 1996 ausgehandelte Waffenstillstand fror den Konflikt ein, das Land blieb de facto unabhängig. 1999 begann der Zweite Tschetschenienkrieg, der Russlands Kontrolle über das Land wiederherstellte. Zehntausende Menschen fielen ihm zum Opfer, 2009 wurde er offiziell für beendet erklärt.

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    Denis Sokolow

    Denis Sokolow (geb. 1968) ist ein russischer Sozialwissenschaftler, zu dessen Forschungsschwerpunkten die sozialen und politischen Prozesse im Nordkaukasus gehören. Auf diesem Gebiet gilt Sokolow als einer der renommiertesten Experten Russlands. Er forscht an der Hochschule RANCHiGS – Russische Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst beim Präsidenten der Russischen Föderation. Sokolows Analysen erscheinen sowohl auf wissenschaftlichen Portalen als auch bei unabhängigen Medien.

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    Rajkom

    Rajkom ist die Abkürzung für rajonnyj komitet (dt. Bezirkskomitee). Geleitet von Rajkom-Sekretären, standen solche Komitees in der Hierarchie der Kommunistischen Partei der Sowjetunion auf einer der untersten Ebenen.

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    Nikita Petrow

    Nikita Petrow (geb. 1957) ist ein russischer Historiker, zu dessen Forschungsschwerpunkten Verbrechen der sowjetischen Geheimdienste zu Zeiten des Großen Terrors gehören. Er arbeitet als stellvertretender Vorsitzender der Menschenrechtsorganisation Memorial, die sich für die historische Aufarbeitung der politischen Repressionen und für die soziale Unterstützung von Gulag-Überlebenden einsetzt.

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    Juri Saprykin

    Jury Saprykin (geb. 1973) ist ein russischer Journalist. Bekannt geworden ist er insbesondere durch seine Arbeit als Chefredakteur bei dem Online-Magazin Afisha.ru. 2011/2012 war er maßgeblich an der Organisation der Protestreihe Sa tschestnyje Wybory (dt. Für freie Wahlen) am Bolotnaja-Platz beteiligt. In den Jahren 2011 bis 2014 arbeitete er als Chefredakteur der Mediengesellschaft Afisha-Rambler. 2015 wechselte er in das Verlagshaus der Moscow Times, wo er als Redaktionsleiter tätig ist.

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