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    Tschetschenienkriege

    Rund zwei Monate vor der Auflösung der Sowjetunion im Dezember 1991 erklärte der tschetschenische Präsident Dschochar Dudajew (1944–1996) die Unabhängigkeit Tschetscheniens. Ende 1994 beschloss der Kreml eine Intervention: Die von Kriegsverbrechen auf beiden Seiten begleitete Rückeroberung kostete zehntausenden Menschen das Leben. Der im August 1996 ausgehandelte Waffenstillstand fror den Konflikt ein, das Land blieb de facto unabhängig. 1999 begann der Zweite Tschetschenienkrieg, der Russlands Kontrolle über das Land wiederherstellte. Zehntausende Menschen fielen ihm zum Opfer, 2009 wurde er offiziell für beendet erklärt.

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    Denis Sokolow

    Denis Sokolow (geb. 1968) ist ein russischer Sozialwissenschaftler, zu dessen Forschungsschwerpunkten die sozialen und politischen Prozesse im Nordkaukasus gehören. Auf diesem Gebiet gilt Sokolow als einer der renommiertesten Experten Russlands. Er forscht an der Hochschule RANCHiGS – Russische Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst beim Präsidenten der Russischen Föderation. Sokolows Analysen erscheinen sowohl auf wissenschaftlichen Portalen als auch bei unabhängigen Medien.

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    Rajkom

    Rajkom ist die Abkürzung für rajonnyj komitet (dt. Bezirkskomitee). Geleitet von Rajkom-Sekretären, standen solche Komitees in der Hierarchie der Kommunistischen Partei der Sowjetunion auf einer der untersten Ebenen.

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    Nikita Petrow

    Nikita Petrow (geb. 1957) ist ein russischer Historiker, zu dessen Forschungsschwerpunkten Verbrechen der sowjetischen Geheimdienste zu Zeiten des Großen Terrors gehören. Er arbeitet als stellvertretender Vorsitzender der Menschenrechtsorganisation Memorial, die sich für die historische Aufarbeitung der politischen Repressionen und für die soziale Unterstützung von Gulag-Überlebenden einsetzt.

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    Juri Saprykin

    Jury Saprykin (geb. 1973) ist ein russischer Journalist. Bekannt geworden ist er insbesondere durch seine Arbeit als Chefredakteur bei dem Online-Magazin Afisha.ru. 2011/2012 war er maßgeblich an der Organisation der Protestreihe Sa tschestnyje Wybory (dt. Für freie Wahlen) am Bolotnaja-Platz beteiligt. In den Jahren 2011 bis 2014 arbeitete er als Chefredakteur der Mediengesellschaft Afisha-Rambler. 2015 wechselte er in das Verlagshaus der Moscow Times, wo er als Redaktionsleiter tätig ist.

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    Ella Panejach

    Ella Panejach (geb. 1970) ist eine renommierte Soziologin aus Sankt Petersburg. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft, des Managements und der Finanzen in Sankt Petersburg promovierte sie 2005 an der Universität Michigan, USA. Seit 2015 ist Panejach Dozentin an der Europäischen Universität Sankt Petersburg. 

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    Ilja Wenjawkin

    Ilja Wenjawkin (geb. 1981) ist ein russischer Philologe und Historiker mit dem Forschungsschwerpunkt Sowjetische Kultur und Literatur. Neben seiner Forschung leitet er Bildungsprogramme der Diskussionsplattform InLiberty und ist Gründungsmitglied des Internetprojekts Proshito – einer elektronischen Sammlung sowjetischer Tagebücher.

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    Der Mann vom Kapuziner-Boulevard (Film)

    Tschelowek s Bulwara Kapuzinow (dt. Der Mann vom Kapuziner-Boulevard, 1987) ist eine Westernkomödie der Regisseurin Alla Surikowa (geb. 1940). Nach offizieller Angabe fand der Film im ersten Jahr mehr als 60 Millionen Zuschauer. Er gilt als einer der wenigen Western-Genrefilme in der Sowjetunion (das Genre war in der Sowjetunion wegen der US-amerikanischen Herkunft lange verfemt).

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    Giorgi Danelia

    Giorgi Danelia (1930–2019) war ein sowjetisch-russischer Regisseur, Schauspieler und Szenarist. Er drehte vor allem Komödien, darunter die sehr bekannten Filme wie Ja schagaju po Moskwe (dt. Zwischenlandung in Moskau, 1964) und Mimino (1977). Der aus Georgien stammende Danelia lebte und arbeitete in Moskau, sein Schaffen wurde mehrfach mit wichtigen nationalen Film- und Staatspreisen ausgezeichnet.

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    Neuer Arbat

    Nowy Arbat (dt. Neuer Arbat) ist eine rund 1,5 Kilometer lange Straße im Zentrum Moskaus. 1963 erbaut, war die Straße Teil des Kalinin-Prospekts; 1994 wurde sie in Anlehnung an den benachbarten Arbat – eine der ältesten Straßen Moskaus – umbenannt. Auch zuvor bezeichneten viele Moskauer die Straße im Volksmund als Neuen Arbat.

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