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    Klub Leschi

    Der Klub Leschi wurde 2004 gegründet und bezeichnet sich selbst als „Offroad-Vereinigung“. Der Klub veranstaltet in ganz Russland Autorennen im Gelände, zumeist für Autos mit Allradantrieb. 

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    Wladimir Urin

    Wladimir Urin (geb. 1947) ist Theaterregisseur, Intendant und seit 2013 Direktor des Bolschoi-Theaters – der wichtigsten Bühne für Oper und Ballett in Russland. 

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    Tichon vom Sretenski-Kloster

    Tichon (Schwekunow) (geb. 1958) ist Bischof der Russisch-Orthodoxen Kirche und Vorsteher des Sretenski Klosters im Zentrum Moskaus. Der Geistliche wird dem engsten Kreis Putins zugerechnet, für viele Beobachter gilt er als der Beichtvater des Präsidenten.

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    Nikita Michalkow

    Der Schauspieler, Regisseur, Produzent und Fernsehmoderator Nikita Michalkow (geb. 1945) ist eine der einflussreichsten Figuren in der russischen Kulturszene. Für seinen Film Die Sonne, die uns täuscht wurde er 1995 mit einem Oscar ausgezeichnet. Michalkow spielt eine zentrale Rolle im Machtsystem von Wladimir Putin. Für seine Unterstützung des Krieges gegen die Ukraine wurde er 2022 von der EU mit Sanktionen belegt. Die Nähe zur Macht hat Tradition in der Familie: Sein Vater Sergej Michalkow war zwei Jahrzehnte lang Vorsitzender des Schriftstellerverbandes der UdSSR und verfasste den Text zur Hymne der Sowjetunion. Im Jahr 2000 schrieb er zur gleichen Melodie die russische Nationalhymne.

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    Juri Possochow

    Juri Possochow (geb. 1964) ist ein ukrainisch-russischer Ballett-Tänzer, Choreograph und Ballettmeister. In den 1990er Jahren leitete er die Choreographie des San Francisco Ballet. Immer wieder führt er auch Stücke in Russland auf, Possochows jüngste Inszenierung über den legendären Tänzer Rudolf Nurejew provozierte im Juli 2017 einen Skandal.

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    Rudolf Nurejew

    Rudolf Nurejew (1938–1993) gilt als einer der besten Ballett-Tänzer des 20. Jahrhunderts. 1961 verließ er die Sowjetunion, trat fortan auf großen europäischen Bühnen auf und prägte nachhaltig das klassische Ballett im Westen. Nurejew starb im Alter von 54 Jahren an den Folgen von AIDS.

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    Dembel

    Im russ. Original Dembel. Als Dembel wird im Militärjargon ein Soldat bezeichnet, der etwa ein halbes Jahr vor seiner Entlassung steht. Es ist eine Verballhornung des Wortes Demobilisazija (dt. Demobilisierung), das im Russischen die Entlassung aus der Armee meint. 

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    Dedowschtschina

    Der Begriff dedowschtschina leitet sich vom Wort ded (dt. Großvater) ab und bedeutet so viel wie „Herrschaft der Großväter“. Es bezeichnet die im Militär weit verbreitete Tradition der Schikane rangniederer Wehrpflichtiger durch Dienstältere („Großväter“). Die jüngeren Wehrpflichtigen müssen dabei über einen längeren Zeitraum hinweg erniedrigende Arbeiten für die Dienstälteren ausführen, sie werden von diesen beleidigt und erpresst. Die Dedowschtschina mündet bis heute häufig in Psychoterror und Folter, die mitunter den Tod oder Suizid von Soldaten zur Folge hat. Sie wird als eine der Ursachen für das unerlaubte Entfernen von der Truppe und die hohe Selbstmordrate im russischen Militär gesehen.

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    erleichterte Zugangsvoraussetzungen zum Hochschulstudium

    In der Russischen Föderation gibt es für bestimmte Personengruppen erleichterte Zugangsvoraussetzungen zum Hochschulstudium. Für Waisen, Halbwaisen oder Personen, die einen mindestens dreijährigen Militärdienst geleistet haben, gilt zum Beispiel der Numerus Clausus der einzelnen Studienfächer nicht mehr. Sie können sich, unter der Voraussetzung, dass sie einen zum Hochschulstudium berechtigenden Schulabschluss haben, in ihr Wunschstudienfach einschreiben. Auch Wehrdienstleistende können sich vom Numerus Clausus ihres Wunschstudienfachs befreien lassen, die Anzahl der Plätze an den Universitäten ist in diesem Fall allerdings begrenzt.

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