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    Wladimir Barsukow

    Wladimir Sergejewitsch Barsukow, auch bekannt unter seinem Geburtsnamen Kumarin, ist ein Mafiaboss der Tambow-Bande in Sankt Petersburg. Auf Aufnahmen aus den 1990er Jahren sieht man Barsukow zusammen mit Wladimir Putin, der damals in der Sankt Petersburger Stadtverwaltung arbeitete. Putin saß auch im Beirat einer Firma, die von Barsukow kontrolliert wurde. Neben zahlreichen anderen schweren Verbrechen wird Barsukow vorgeworfen, der Auftraggeber hinter dem Mord an der demokratischen Politikerin Galina Starowoitowa 1998 gewesen zu sein.

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    Biolabore in der Ukraine (russische Propaganda)

    Die staatliche Propaganda in Russland verbreitet seit Jahren Falschmeldungen darüber, die USA hätten in der Ukraine Laboratorien aufgebaut, in denen biologische Kampfstoffe gezüchtet würden, um sie gegen Russland oder russischsprachige Bewohner der Ukraine einzusetzen.

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    Oblast Saporishshja

    Die Oblast Saporishshja liegt im Südosten der Ukraine. Die Gebietshauptstadt Saporishshja war mit mehr als 750.000 Einwohnern vor Beginn des russischen Angriffskrieges die sechstgrößte Stadt der Ukraine. Nach einem Scheinreferendum erklärte der russische Präsident Wladimir Putin im September 2022 auch das Gebiet Saporishshja zu russischem Staatsgebiet, obwohl die russische Armee es nie ganz erobern konnte. 

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    Pjotr Wersilow

    Pjotr Wersilow (geb. 1987) begann seine Karriere in der linken Künstlergruppe Woina. Bekannt wurde er als Spiritus rector der Gruppe Pussy Riot, deren bekannteste Vertreterin seine damalige Ehefrau Nadja Tolokonnikowa ist. Mit Preisgeldern für die Pussy Riot Performance in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale gründete Wersilow das Nachrichtenportal Mediazona.

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    Nikolaj Scherstnjow

    Nikolaj Scherstnjow (belaruss. Mikalai Scharsnjou, geb. 1960) ist ein belarussischer Veterinärmediziner und Staatsfunktionär. Während seines Studiums an der Veterinärmedizinischen Akademie von Witebsk spezialisierte er sich auf Zootechnik. Nach der Unabhängigkeit von Belarus arbeitete er in verschiedenen landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben und in staatlichen Strukturen. Von 2014 bis 2021 stand er dem Exekutivkomitee von Witebsk als Vorsitzender vor. 2023 wurde er zum Präsidenten des Belarussischen Fußballverbandes (ABFF) ernannt.  

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    Sergej Kowaltschuk

    Sergej Kowaltschuk (Sjarhej Kawaltschuk, geb. 1968) ist ein belarussischer Militärangehöriger und Staatsfunktionär. Bis Ende der 1980er Jahre wurde er an der Artellieriekommandoschule in Odessa ausgebildet. Seit 2004 arbeitete er als Abteilungsleiter für den Sicherheitsdienst des Präsidenten der Republik Belarus. 2018 wurde er zum Minister für Sport und Tourismus ernannt. Kowaltschuk befindet sich auf Sanktionslisten der Ukraine und der baltischen Staaten. 

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    Wladimir Basanow

    Wladimir Basanow (belaruss. Uladsimir Basanau, geb. 1957) ist ein belarussischer Militär-, Staats- und Sportfunktionär. In der Sowjetunion wurde er in der Roten Armee vor allem als Spezialist für taktische Artillerie ausgebildet. Er diente im Afghanistan-Krieg. In der Republik Belarus bekleidete er von 1999 bis 2012 das Amt des Militärkommissars der Region Brest. Zwischen 2010 und 2012 war er Vorsitzender des Fußballvereins Dinamo Brest. 2019 wurde er zum Vorsitzenden des Belarussischen Fußballverbands (ABFF) ernannt. Den Posten hatte er bis 2023 inne. 

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    Jekaterina Misulina

    Jekaterina Misulina (geb. 1984) leitet seit 2017 die de facto vom Staat kontrollierte „Liga für ein sicheres Internet“ und hat sich in dieser Rolle einen Namen als Vorkämpferin für Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit gemacht. Sie ist Tochter der Senatorin Jelena Misulina, die den Kampf gegen „Gay-Propaganda“ anführte.

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    vom Staat abhängige Bürger (Belarus)

    Gemeint sind belarussische Bürger, die als Angestellte von Verwaltung, Staatsunternehmen, Schulen usw. in großer Abhängigkeit zum belarussischen Staat stehen. In der Zeit der sogenannten Vorwahl werden sie oft zur Wahl genötigt. 

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    „wenn morgen Krieg ist“ (Filmzitat)

    Bezieht sich auf den sowjetischen Propaganda-Film Wenn morgen Krieg ist aus dem Jahr 1938. Der Film stimmte die sowjetische Gesellschaft auf einen potentiellen Angriff und eine entschlossene Verteidigungsschlacht ein. 

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