Autor:in

dekoder-Team


  • Gnose

    Juri Chodyko

    Juri Chodyko (belaruss. Juras Chadyka, 1938–2016) war ein sowjetisch-belarussischer Naturwissenschaftler und Aktivist. 1960 schloss er ein Studium der Physik an der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk ab. 1976 promovierte er in den mathematischen und physikalischen Wissenschaften. Bereits seit Ende der 1960er Jahre setzte sich Chodyko auch für die belarussische Kunst ein und engagierte sich bei der Ausarbeitung des Kodex der Denkmäler der Geschichte und Kultur von Belarus. 1988 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden der Belarussischen Volksfront (BNF) gewählt. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er er in den USA.

    Von

  • Gnose

    Kalvarienfriedhof

    Der Kalvarienfriedhof (belaruss. Kalwaryskija mohilki) ist der älteste Friedhof in der belarussischen Hauptstadt Minsk. Offiziell eröffnet wurde der zu Beginn ausschließlich katholische Friedhof im Jahr 1895, allerdings hatten sich an derselben Stelle bereits andere Friedhöfe befunden. Das älteste noch existierende Grab stammt aus dem Jahr 1808. Auf dem Friedhof sind auch bekannte Persönlichkeiten begraben, die noch zurzeit der polnisch-lituaischen Adelsrepublik geboren wurden.

    Von

  • Gnose

    Michail Sawizki

    Michail Sawizki (1922–2010) war ein belarussisch-sowjetischer Künstler. Er wurde mit den Staatspreisen der UdSSR (1973) und der Republik Belarus (1996) ausgezeichnet. Ab 1981 war er als Lehrer und Dozent an verschiedenen staatlichen Kunsteinrichtungen tätig. Sawizki war nie Mitglied der KPdSU.

    Von

  • Gnose

    Maria Ossipowa

    Maria Ossipowa (belaruss. Maryja Ossipawa, 1908–1999) wurde als Partisanin in der BSSR bekannt, weil sie an dem Attentat auf Wilhelm Kube beteiligt war. Der Generalkommissar von Weißruthenien wurde am 22. September 1943 durch eine Bombe in Minsk getötet. Ossipowa erhielt daraufhin den Titel Heldin der Sowjetunion.

    Von

  • Gnose

    Iwan Tschigrinow

    Iwan Tschigrinow (belaruss. Iwan Tschyhrynau, 1934–1996) war ein belarussisch-sowjetischer Schriftsteller, Dramaturg, Publizist und Funktionär. Er wurde in einem Dorf in der Nähe der ostbelarussischen Stadt Mogiljow geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg, ab 1952, studierte er Journalismus an der Belarussischen Staatlichen Universität und arbeitete danach als Redakteur für verschiedene Zeitschriften. 1986 wurde er in den Obersten Sowjet der BSSR gewählt. Er schrieb vor allem Gedichte, Erzählungen und Romane.

    Von

  • Gnose

    Park Tscheljuskinzew

    Park Tscheljuskinzew (belaruss. Park Tschaljuskinzau) ist eine bekannte Parkanlage in der belarussischen Hauptstadt Minsk. Der Park wurde zwischen 1928 und 1932 angelegt und trug damals den Namen Kamarouski-Park. 1934 wurde er zu Ehren des sowjetischen Schiffs SS Tscheljuskin umbenannt. Im Park befindet sich ein Vergnügungspark. Der NKWD nutzte den Park als Hinrichtungsstätte, auch die Nazis brachten dort Menschen um und verscharrten sie in Massengräbern.

    Von

  • Gnose

    Lawrenti Zanawa

    Lawrenti Zanawa (1900–1955) war ein sowjetischer Geheimdienstler und bedeutender Funktionär, der als einer der Hauptorganisatoren von Stalins großem Terror gilt. Zanawa, der aus Georgien stammt, war ein enger Freund von Lawrenti Berija. In den Jahren 1943 bis 1951 war er Minister für Staatssicherheit der BSSR, 1951 bis 1952 stellvertretender Minister für Staatssicherheit der UdSSR. Nach Stalins Tod wurde er verhaftet und starb schließlich in Haft.

    Von

  • Gnose

    Litaratura i Mastaztwa

    Litaratura i Mastaztwa (dt. Literatur und Kunst) ist eine staatliche belarussische Zeitung, die zurzeit der Sowjetunion im Jahr 1932 gegründet wurde und die sich vorwiegend mit der belarussischen Literatur und Fragen der Kunst und Kultur beschäftigt. Inhaber der Zeitung ist heute das Informationsministerium der Republik Belarus. Die Auflage liegt bei 1000 Exemplaren wöchentlich. Die Beiträge in der Zeitung erscheinen auf Belarussisch.

    Von

  • Gnose

    Valjanzin Wjatschorka

    Valjanzin „Winzuk“ Wjatschorka (russ. Valentin Wetschorka, geb. 1961) ist ein belarussischer Oppositionspolitiker und Aktivist. Als studierter Linguist war er Professor an der Belarussischen Staatlichen pädagogischen Maxim Tank-Universität, zudem arbeitete er als Journalist. 1988 war er Mitgründer der Belarussischen Volksfront BNF. Von 1999 bis 2007 stand er der Partyja BNF als Vorsitzender vor. Sein Sohn ist Franak Wjatschorka, der als außenpolitischer Berater der Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja fungiert.

    Von

  • Gnose

    Anatoli Malofejew

    Anatoli Malofejew (belaruss. Anatol Malafejeu, 1933–2022) war ein belarussisch-sowjetischer Politiker und Funktionär. Nach dem Krieg arbeitete Malofejew, der aus Gomel stammte, als Mechaniker in einer Eisenbahnfabrik in Minsk. Ab 1962 begann sein Aufstieg in der KPdSU, 1970 wurde er erstmals Abgeordneter im Obersten Sowjet der BSSR. 1990 wurde er schließlich zum Ersten Sekretär des ZK der kommunistischen Partei von Belarus gewählt. Unter Alexander Lukaschenko spielte er keine nennenswerte Rolle mehr.

    Von