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    Erbadel

    Feudalherren, die ihre Ländereien zumeist verebt bekamen und nicht dienstpflichtig waren.

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    Dienstadel

    Dienstpflichtige Berufsadlige, die ihren Staatsdienst zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert verrichteten und als Verdienst Ländereien vom Landesherren bekamen.

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    Igor Schuwalow

    Igor Schuwalow (geb. 1967) war von 2008 bis 2018 Erster Stellvertretender Ministerpräsidenten Russlands. Zwischen 2003 und 2008 war er stellvertretender Leiter der Präsidialadministration. Mit der Präsidentschaftswahl im März 2018 schied Schuwalow aus der Regierung aus. Im Mai 2018 wurde er zum Vorsitzenden der Wneschekonombank ernannt – ein staatliches Kreditinstitut, das unter anderem russische Auslandsschulden verwaltet. Vor seiner politischen Karriere war Schuwalow ein erfolgreicher Unternehmer. Mitte Juli 2016 hat die vom Oppositionspolitiker Alexej Nawalny gegründete NGO Fonds für Korruptionsbekämpfung Informationen veröffentlicht, wonach Igor Schuwalow einen sehr teuren Privatjet besitze, den nicht nur er und seine Familie nutzten, sondern mit dem auch die Corgis des Ehepaars Schuwalow zu Hundeausstellungen geflogen würden. Die Ehefrau Schuwalows bestätigte Letzteres und betonte, dass es sich um internationale Ausstellungen handelte, bei denen ihre Hunde „die Ehre Russlands“ verteidigten.

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    Die Uhr des Patriarchen

    2012 entdeckte ein Blogger ein bearbeitetes Foto des Patriarchen Kirill (geb. 1946). Der Vorsteher der Russisch-Orthodoxen Kirche trug im Originalbild eine Armbanduhr, deren Wert auf etwa 30.000 Euro beziffert wurde. Im bearbeiteten Bild wurde die Uhr zwar wegretuschiert, ihre Spiegelung im hochglänzenden Tisch, an dem der Patriarch zum Zeitpunkt der Aufnahme saß, wurde wohl aus Unachtsamkeit belassen.

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    Jewgeni Witischko und Surena Gasarjan

    Im Jahr 2012 wurden die Umweltwissenschaftler und -aktivisten Jewgeni Witischko und Surena Gasarjan zu jeweils dreijährigen Bewährungsstrafen verurteilt. Sie hatten auf den Zaun des Ferienhauses des ehemaligen Gouverneurs der Region Krasnodar Alexander Tkatschow – das in einem Wald errichtet worden war – umweltpolitische Parolen geschrieben.

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    Corgis fliegen zur Verteidigung der Ehre Russlands

    Mitte Juli 2016 hat die Nichtregierungsorganisation Stiftung gegen Korruption Informationen veröffentlicht, nach denen Igor Schuwalow – Erster Stellvertreter des Ministerpräsidenten – einen sehr teuren Privatjet besitze, den nicht nur er und seine Familie nutzen würden, sondern mit dem auch die Corgis des Ehepaars Schuwalow zu Hundeausstellungen geflogen würden. Die Ehefrau Igor Schuwalows, Olga Schuwalowa, bestätigte Letzteres und betonte, dass es sich um internationale Ausstellungen handelte, bei denen ihre Hunde „die Ehre Russlands“ verteidigten.

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    „An den Hund Katschalows“ (Gedicht)

    Sobake Katschalowa (dt. „An den Hund Katschalows“) – Gedicht aus dem Jahr 1925 von Sergej Jessenin. Darin wendet er sich an den Hund Wassili Katschalows, russischer Schauspieler und Freund Jessenins. Das Gedicht, in dem er den Hund als sanftmütigen und treuen Gefährten darstellt, hat einen melancholischen Unterton.

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    Sergej Jessenin

    Russischer Dichter des 20. Jahrhunderts, dessen frühe Lyrik stark durch seine dörfliche Herkunft beeinflusst war. Mit seinen melancholischen Gedichten über die Liebe und das einfache Leben wurde Sergej Jessenin (1895–1925) schnell zu einem der beliebtesten Dichter seiner Zeit. Von der Oktoberrevolution und ihren Folgen enttäuscht, kritisierte er in seinen Gedichten die bolschewistischen Machthaber. Große Teile seines Werkes waren deshalb in der Sowjetunion verboten. Jessenin war alkoholsüchtig und nahm sich 1925 das Leben.

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