Autor:in

dekoder-Team


  • Gnose

    Alischer Usmanow

    Alischer Usmanow (geb. 1953) ist ein russischer Unternehmer. Er verfügt über ein breitgefächertes Firmen-Portfolio, das Investments im Bereich der Metallurgie, der Medien und des Sports umfasst. Er ist außerdem Anteilseigner bei zahlreichen Unternehmen, darunter Metalloinvest, Mail.ru, VKontakte und MUZ-TV, und unter anderem der Besitzer des russischen Verlagshauses Kommersant. Der Geschäftsmann wird den sogenannten russischen Oligarchen zugerechnet, deren unternehmerische und ökonomische Erfolge an Akzeptanz und Unterstützung des politischen Systems Putin gebunden ist.

    Von

  • Gnose

    Viktor Janukowytsch

    Viktor Janukowytsch (geb. 1950) war von 2002 bis 2005 und von 2006 bis 2007 Ministerpräsident sowie von 2010 bis 2014 Präsident der Ukraine. Vor dem Hintergrund der Euromaidan-Ausschreitungen floh er nach Russland, das ukrainische Parlament Werchowna Rada erklärte ihn im Februar 2014 für abgesetzt. Janukowytschs Regierungszeit war verbunden mit tiefgreifender autoritärer Konsolidierung. Laut einer 2015 in der Ukraine durchgeführten Meinungsumfrage ist Janukowytsch die unbeliebteste historische Figur aller Zeiten. Viele Ukrainer werfen ihm Manipulationen und massive Verbrechen vor.

    Von

  • Gnose

    Abweichler (stalinistische Rhetorik)

    Russisch otschtschepenzy (von „schtschepy“ – dt. „Späne“). Der Begriff gehört zur sowjetisch-stalinistischen Unterdrückungsrhetorik und bezeichnet Menschen, die sich vom gemeinschaftlichen Kollektiv abspalten.

    Von

  • Gnose

    Juri Lewada

    Juri Lewada (1930–2006) war ein Soziologe und Politikwissenschaftler. Er gilt als einer der Begründer der modernen russischen Soziologie. Von 1992 bis 2003 leitete er das Meinungsforschungsinstitut WZIOM. Nach einer tiefgreifenden Umstrukturierung des Instituts verließen die meisten Mitarbeiter WZIOM und gründeten 2004 das Lewada-Zentrum, das zurzeit als eines der sehr wenigen unabhängigen Meinungsforschungsinstitute des Landes gilt.

    Von

  • Gnose

    Peter Pomerantsev

    Peter Pomerantsev (geb. 1977) ist ein britisch-russischer Journalist und Fernsehproduzent. Im Jahr 2014 kam sein viel beachtetes Buch Nichts ist wahr und alles ist möglich: Abenteuer in Putins Russland heraus, in dem er sich unter anderem mit Propaganda in russischen Staatsmedien beschäftigt. Dem Thema Desinformation widmet er sich auch in seinem 2020 erschienenen Buch Das ist keine Propaganda. Wie unsere Wirklichkeit zertrümmert wird.

    Von

  • Gnose

    Belagerung der Festung Otschakow

    Die Belagerung der Festung Otschakow, die in der heutigen Ukraine liegt, war eine Episode im Russisch-Österreichischen Türkenkrieg (1787–1792). Die türkische Festung Otschakow, die von circa 15.000 Osmanen verteidigt wurde, wurde im Jahr 1788 unter der Leitung von Fürst Grigori Potemkin und Alexander Suworow eingenommen. Bis heute ist die Operation Teil des kulturellen Gedächtnisses und gilt als eine der Heldentaten der russischen Armee.

    Von

  • Gnose

    Livländischer Krieg

    Beim Livländischen Krieg von 1558 bis 1583 handelt es sich um eine Reihe von Konflikten um die Herrschaft im Ostseeraum. Das Zarentum Russland stand in diesem Krieg Schweden, Polen-Litauen und Dänemark-Norwegen gegenüber. Iwan IV. der Schreckliche (1530–1584) führte den Krieg an, die Erfolglosigkeit Russlands und der anschließende Tod des Zaren zerrütteten das Land im Inneren und schwächten Russlands Stellung im Äußeren.

    Von

  • Gnose

    Iwan der Schreckliche

    Iwan IV. Wassiljewitsch, der Schreckliche (1530–1584) war Großfürst von Moskau, bevor er sich 1547 zum Zaren von Russland erklärte. Seine Feldzüge gegen tatarische Khanate brachten enorme Landgewinne, das Zarentum Russland expandierte. Vor diesem Hintergrund war ein großer Teil seiner Zeit auf dem Thron durch die sogenannte Opritschnina geprägt – eine regional beschränkte, tyrannische Innenpolitik, die sich mit umfangreichem Terror gegen die Bevölkerung richtete.

    Von