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    Alexej Puschkow

    Alexej Puschkow (geb. 1954) ist Professor des Staatlichen Moskauer Instituts für Internationale Beziehungen. Während der Legislaturperiode 2011 bis 2016 war Puschkow Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma. Er gilt als ein scharfer Kritiker der Außenpolitik von EU und USA.

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    Putins Rede beim Treffen des Waldai-Klubs

    Bei seiner Rede auf dem Treffen des Waldai-Klubs – einer internationalen Plattform zur Förderung des Dialogs zwischen (Russland)Experten und Politikern – in Sotschi 2014 erhob Wladimir Putin schwere Vorwürfe gegen die Außenpolitik der USA. Die Vereinigten Staaten hätten die Eskalation des Ukraine-Konflikts verursacht und würden der Welt ihre hegemoniale Ordnung aufzwingen wollen, wodurch das Risiko internationaler Konflikte zunehme, so der Präsident.

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    Smerdjakowschtschina

    Der Begriff Smerdjakowschtschina bezeichnet eine spezielle Form der Russophobie. Ausgehend von der Figur Smerdjakow aus Fjodor Dostojewskis Roman Bratja Karamassowy (Die Brüder Karamasow) ist dieses rassistische Denkmuster mit Verachtung und Hass gegenüber Russen verbunden. Smerdjakow stellte die Existenzberechtigung Russlands in Frage, das Land hätte sich im Vaterländischen Krieg 1812 Frankreich unterwerfen sollen.

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    Boris Porschnew

    Boris Porschnew (1905–1972) war ein sowjetischer Historiker und Soziologe. Er vertrat eine Strömung, die geschichtswissenschaftliche mit (sozial-)psychologischen Denkmustern verbindet.

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    Intelligenzija

    Als Intelligenzija wird ein Intellektuellen-Milieu bezeichnet. Der Begriff ist soziostrukturell kaum fassbar, als Minimalkonsens werden jedoch hoher Bildungsgrad und Denkarbeit vorausgesetzt. Die Formel geht auf den Schriftsteller Pjotr Boborykin (1836–1921) zurück.  

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    Potemkinsche Dörfer

    Gängige Redewendung, die auf herausgeputzte Kulissen verweist, die dazu da sind, um die Ruinen dahinter zu verbergen. Der Begriff geht auf eine Legende über den Feldmarschall Grigori Potemkin (1739–1791) zurück. Dieser habe im Vorfeld eines Besuchs der Zarin Katharina II. bemalte Kulissen auf ihrer Wegstrecke aufstellen lassen, um ihr so eine scheinbar intakte Gegend präsentieren zu können.

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    Russländer

    Als Russländer (Rossijane) gelten alle Staatsangehörigen Russlands, der Begriff Russe (Russkie) bezeichnet gemeinhin die ethnische Zugehörigkeit.

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    Investitionen in Fußballclubs

    Drei große Staatsbetriebe sponsern russische Fußballmannschaften. Das zweitgrößte Kreditinstitut des Landes VTB unterstützt Dynamo Moskau. Gazprom sponsert Zenit St. Petersburg und die Bahngesellschaft RZhD die Mannschaft Lokomotive Moskau. Vor allem Zenit machte durch hohe Transfersummen auf sich aufmerksam: Im Jahr 2012 zahlte der Club beispielsweise 55 Millionen Euro für den brasilianischen Spieler Hulk.

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    Rostechnologii

    Die im Jahr 2007 gegründete Staatsholding Rostec umfasst mehr als 800 Unternehmen, ein großer Teil davon ist in der Rüstungsindustrie tätig. Unter dem Dach der Holding werden über 550 Tausend Mitarbeiter beschäftigt, Rostec sowie seine Führungsriege ist unter anderem wegen des russischen Krieges gegen die Ukraine mit zahlreichen westlichen Sanktionen belegt.

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    den Unternehmen „Alpträume einjagen“

    Im Original koschmarit bisnes – den Unternehmen „Albträume einjagen“. Ein umgangssprachlicher Ausdruck, der durch Präsident Dimitri Medwedew zu einem geflügelten Wort wurde. Bei einer Rede vor Repräsentanten von Klein- und Mittelunternehmen im Sommer 2008 forderte er eine Deregulierung dieses Sektors. Die staatliche Regulierung ginge zu weit: Sie schrecke Investoren ab, erschwere wirtschaftliche Aktivitäten und verhindere somit

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