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    Republik Polen-Litauen

    Die Republik Polen-Litauen wurde 1569 als ein Unionstaat des Großürstentums Litauen und des Königreichs Polen gegründet. Das Gebiet umfasste um das Jahr 1618 den größten Teil des heutigen Polens und Litauens. Aber auch Lettland, Weißrussland und Teile Russlands, Estlands, Moldawiens, Rumäniens und der Ukraine gehörten zur Union. Nach vielen blutigen Kriegen in Osteuropa wurde die Republik Ende des 18. Jahrhunderts von Russland, Preußen und Österreich geteilt. Die Republik war ein Vielvölkerstaat mit vielen unterschiedlichen Konfessionen. Obwohl der Katholizismus, dem auch die politische Elite angehörte, dominierte, bekannten viele Bürger sich zum Protestantismus, zur Orthodoxie, zum Judaismus oder zum Islam.

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    Großfürstentum Litauen

    Das Großfürstentum Litauen war ein im Mittelalter und der frühen Neuzeit bestehender Staat. Seit dem 13. Jahrhundert wuchs die Fläche kontinuierlich und erstreckte sich im 15. Jahrhundert nicht nur über das Territorium des heutigen Litauen, sondern auch über Belarus und Teile der Ukraine, Russlands und Polens. Obwohl das Land ein multikonfessioneller und Vielvölkerstaat war, herrschte bis 1356 die Orthodoxie vor. Im Jahr 1569 wurde der Unionsstaat Rzeczpospolita (dt. Republik Polen-Litauen) gegründet. Viele Historiker sehen im Großfürstentum einen historischen Konkurrenten Moskaus in der sogenannten Sammlung der russischen Erde.

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    Alexej Mosgowoi

    Alexej Mosgowoi (1975–2015) war einer der Militärführer der Lugansker Volksrepublik und führte die Brigade Prisrak an. Sein Auto wurde am 23. Mai 2015 mit einem Maschinengewehr beschossen, er und sechs weitere Menschen kamen dabei ums Leben. Die Hintergründe des Attentats wurden bis heute nicht aufgeklärt.

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    Partei 5. Dezember

    Die Partei 5. Dezember [Partija 5 dekabrja] wurde im Dezember 2012 gegründet. Ihr Name spielt auf die Protestaktion am 5. Dezember 2011 auf dem Bolotnaja-Platz in Moskau an. Dort demonstrierten spontan tausende Menschen gegen die Ergebnisse der Parlamentswahl. Diese Kundgebung war der Auftakt zu einer Protestwelle, die bis 2012 andauerte. Die Behörden haben der Partei  aufgrund von Formfehlern mehrfach die Registrierung verweigert.

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    PARNAS-Liste

    PARNAS ist offiziell registriert und darf daher an Wahlen teilnehmen. Die Idee der Demokratischen Koalition war es, Kandidaten verschiedener (zumeist nicht formal als Parteien registrierter) Gruppen auf der Liste der Partei PARNAS zu versammeln und so die liberalen politischen Kräfte zu bündeln

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    Andrej Netschajew

    Der Wirtschaftswissenschaftler, der von 1992 bis 1993 russischer Wirtschaftsminister war, ist Gründer und Vorsitzender der Partei Bürgerinitiative.

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    Bürgerinitiave (Partei)

    Bürgerinitiave [Grashdanskaja Iniziatiwa] ist eine Oppositionspartei, die im Jahr 2013 gegründet und formal registriert wurde. Sie tritt laut Programm für eine reduzierte Rolle des Staates in der Wirtschaft ein, fordert aber deutlich höhere Staatsausgaben für Bildung, Soziales und Verteidigung. Sie spricht sich für eine größtmögliche Annäherung an die EU aus.

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    Kassjanows Tag

    Ein mit versteckter Kamera gefilmter Zusammenschnitt einer intimen Zusammenkunft des Chefs der Partei der Volksfreiheit (PARNAS) Michail Kassjanow und Natalja Pelewina, die im Vorstand von PARNAS saß. In den kompromittierenden Aufnahmen, die der Fernsehsender NTW veröffentlichte, besprechen die beiden auch taktisches Vorgehen gegen ihre Mitstreiter in der mittlerweile zerfallenen „demokratischen Koalition“.

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    Natalja Pelewina

    Natalja Pelewina (geb. 1946) ist eine russische Theaterschauspielerin, Menschenrechtsvertreterin und Politikerin. Nachdem sie an der Gründung mehrerer politischer Projekte teilgenommen hatte (unter anderem der Partei des 5. Dezember), trat sie nach dem Mord an Boris Nemzow der Partei der Volksfreiheit (PARNAS) bei. 2016 veröffentlichte ein Propagandasender ein heimlich gefilmtes intimes Treffen zwischen Pelewina und dem damaligen Parteichef Michail Kassjanow. Danach trat sie aus dem Vorstand der Partei zurück.

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    Wahlen in Kostroma (2015)

    Nachdem die Koalition mehrerer kleiner liberaler Parteien in zwei Regionen mit der Begründung formaler Fehler an der Teilnahme bei den Regionalwahlen 2015 gehindert worden war, trat sie nur in der Region Kostroma an. Im Vorfeld der Wahlen wurde sie zum Ziel einer Hetzkampagne. Am Wahltag erhielt sie 2 % der Stimmen. 

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