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    Natalja Pelewina

    Natalja Pelewina (geb. 1946) ist eine russische Theaterschauspielerin, Menschenrechtsvertreterin und Politikerin. Nachdem sie an der Gründung mehrerer politischer Projekte teilgenommen hatte (unter anderem der Partei des 5. Dezember), trat sie nach dem Mord an Boris Nemzow der Partei der Volksfreiheit (PARNAS) bei. 2016 veröffentlichte ein Propagandasender ein heimlich gefilmtes intimes Treffen zwischen Pelewina und dem damaligen Parteichef Michail Kassjanow. Danach trat sie aus dem Vorstand der Partei zurück.

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    Wahlen in Kostroma (2015)

    Nachdem die Koalition mehrerer kleiner liberaler Parteien in zwei Regionen mit der Begründung formaler Fehler an der Teilnahme bei den Regionalwahlen 2015 gehindert worden war, trat sie nur in der Region Kostroma an. Im Vorfeld der Wahlen wurde sie zum Ziel einer Hetzkampagne. Am Wahltag erhielt sie 2 % der Stimmen. 

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    Wladimir Milow

    Vorsitzender der liberal-konservativen Partei Demokratische Wahl. Milow (*1972) war außerdem an der Gründung der Koalition Für ein Russland ohne Willkür und Korruption beteiligt, die später in der liberalen Partei PARNAS aufging. Im Jahr 2008 gab er zusammen mit Boris Nemzow den Bericht Putin – Ergebnisse heraus, in dem die Autoren Versäumnisse des Präsidenten in den meisten Bereichen der Politik beklagen.

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    Die Brüder Rotenberg

    Die Brüder Arkadi ( geb. 1951) und Boris (geb. 1957) Rotenberg halten Anteile an zahlreichen russischen Unternehmen. Unter anderem besitzen sie die SGM-Gruppe, den größten Hersteller von Gaspipelines und Stromtrassen in Russland. Sie halten drei Viertel der Anteile an der SMP-Bank, Arkadi Rotenberg gehört außerdem der Verlag Prosweschtschenije – Quasi-Monopolist im russischen Schulbuchmarkt. Die Rotenbergs gelten als enge Vertraute des Präsidenten Wladimir Putin.

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    Fjodor Krascheninnikow

    Fjodor Krascheninnikow (geb. 1976) ist ein russischer Politologe und Publizist. Er ist auch politisch aktiv und war in den 1990er und 2000er Jahren Mitglied einiger Parteien (u. a. der LDPR). 2011–12 war er aktiver Teilnehmer der Protestbewegung und des Koordinationsrates der Opposition.

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    Offenes Russland (Organisation)

    Offenes Russland war eine 2001 von Michail Chodorkowski gegründete Organisation, die Bildungsprojekte unterstützte sowie Projekte zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten. Im Zuge der Yukos-Affäre wurden ihre Konten 2006 eingefroren. Nach Chodorkowskis Begnadigung im Jahr 2014 hat Offenes Russland die Arbeit neu aufgenommen und zeigte sich dabei betont Kreml-kritisch. 2017 stufte sie die Generalstaatsanwaltschaft Russlands als unerwünschte Organisation ein. Um einer Strafverfolgung von Mitarbeitern und Sympathisanten zu entgehen, hat die Organisation im Mai 2021 die Arbeit eingestellt.

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    Libertäre Partei

    Die Libertäre Partei wurde im Jahr 2007 gegründet. Programmatisch ist sie an libertären Ideen orientiert, sie fordert also eine minimale Rolle des Staates im Leben der Bürger – sowohl in wirtschaftlichen als auch in gesellschaftspolitischen Fragen.

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    Fortschrittspartei

    Gegründet im Jahr 2012 als Volksallianz, übernahm der Anti-Korruptions-Blogger Alexej Nawalny die Parteiführung im Jahr 2013. Die Partei wurde daraufhin unter dem Namen Fortschrittspartei registriert. Das Justizministerium entzog ihr im April 2015 wieder die Registrierung. Sie darf sich nicht an Wahlen beteiligen, kann aber informelle Koalitionen eingehen. Ihre inhaltliche Ausrichtung ist liberal-konservativ.

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    Jabloko

    Jabloko (dt. Apfel) ist eine der ältesten russischen Oppositionsparteien. Sie hat bisher an allen Parlamentswahlen seit 1993 teilgenommen. Von 1995 bis 2003 war sie als Fraktion in der Duma vertreten, bis 2007 mit einzelnen Abgeordneten. Inhaltlich ist sie sozialdemokratisch beziehungsweise sozialliberal ausgerichtet. Seit etwa Anfang 2021 werfen ihr mehrere Kritiker zunehmend vor, zur sogenannten Systemopposition zu gehören – also eine pseudo-oppositionelle Marionettenpartei des „Systems Putin“ zu sein.

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