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    Max Otto von Stierlitz

    Max Otto von Stierlitz ist die Hauptfigur einer überaus erfolgreichen Reihe von Agentenromanen des Autors Julian Semjonow. Die Handlung kreist um den Standartenführer der SS Stierlitz, der im Auftrag des KGB für die Sowjetunion arbeitet. Im Jahr 1970 erschien die darauf basierende Serie 17 Augenblicke des Frühlings. Um die Figur des Stierlitz hat sich schnell eine große Menge von Witzen und Wortspielen gebildet.

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    Blischneje sarubeschje (nahes Ausland)

    Blischneje sarubeschje ist ein häufig verwendeter Begriff für die übrigen ehemaligen Sowjetrepubliken – aus russischer Perspektive. Über den genauen Umfang des Begriffs herrscht allerdings Unklarheit, so zählt die russische Statistikbehörde Rosstat beispielsweise Georgien und die baltischen Staaten nicht dazu.

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    Landsleute (sootetschestwenniki)

    Im Original „sootetschestwenniki“. Der Begriff bezeichnet wörtlich Personen, die dasselbe Vaterland haben (von otetschestwo – Vaterland). Damit umfasst er neben den russischen Staatsbürgern oder den in Russland lebenden Menschen zusätzlich Russen der Diaspora und alle Menschen, die im Ausland leben, doch ihre Heimat aus kultureller oder territorialer Perspektive in Russland sehen.

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    Wjatscheslaw Nikonow

    Wjatscheslaw Nikonow ist ein russischer Historiker und Politiker der Regierungspartei Einiges Russland, für die er im Parlament sitzt. Er ist ein Enkel von Wjatscheslaw Molotow, der unter Stalin Außenminister der UdSSR war. Präsident Putin ernannte Nikonow im Jahr 2007 zum Vorsitzenden der neu gegründeten Stiftung Russkij Mir (dt. „russische Welt“).

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    Jelena Drapeko

    Jelena Drapeko (*1948) ist eine Schauspielerin und Politikerin. Sie spielte in zahlreichen sowjetischen und russischen Filmen mit und saß ab 1999 zunächst für die Kommunistische Partei, ab 2007 für die Partei Gerechtes Russland im Parlament.

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    Ausschreitungen in Odessa 2014

    Am 2. Mai 2014 kam es im ukrainischen Odessa zu Zusammenstößen zwischen Anhängern des Euromaidan und der prorussischen Gegenbewegung Antimaidan. Ein Protestcamp der prorussischen Aktivisten wurde niedergebrannt, beide Lager bewarfen sich mit Brandsätzen. Die Aktivisten des Antimaidan verschanzten sich schließlich im Gewerkschaftshaus, das in Brand geriet. Es starben 48 Menschen, mehrheitlich Angehörige des Antimaidan.

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    Boris Kortschewnikow

    ist Fernsehmoderator und Schauspieler (*1982). Er studierte Schauspiel an der berühmten MChAT-Schauspielschule und Journalistik an der Moskauer Staatlichen Universität. Seit 2013 moderiert er die Sendung „Prjamoj Efir“ („live“) auf dem staatlichen Sender Rossija 1.

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    Warnschüsse in Richtung Schweden, Finnland und Montenegro (Lawrow)

    In einem Interview mit der schwedischen Zeitung Dagens Nyheter am 28. April 2016 erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow, dass Russland im Falle eines NATO-Beitritts Schwedens gezwungen sein werde, „Maßnahmen zu ergreifen“. Die genaue Ausgestaltung der Antwortmaßnahmen sei Sache des Verteidigungsministeriums. Lawrow bedauert in dem Interview außerdem, dass in Montenegro vor dem geplanten NATO-Beitritt kein Referendum durchgeführt worden sei.

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    Befreiung von Palmyra

    Am 27. März 2016 gaben Truppen der syrischen Regierung die vollständige Rückeroberung der Wüstenstadt bekannt. Zuvor hatte sie der IS besetzt gehalten. Bei der Befreiung der Stadt wurde die syrische Armee von regierungstreuen Milizen und der russischen Luftwaffe unterstützt.

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    Konzert in Palmyra

    Am 5. Mai 2016 fand in der syrischen Stadt Palmyra ein Konzert des Orchesters des Marijnski-Theaters aus Sankt Petersburg statt. Dirigent war der Intendant des Hauses Waleri Gergijew, der seit 2015 auch Chefdirigent der Münchner Philharmoniker ist. Er gilt als Vertrauter des Präsidenten Wladimir Putin. Am Konzert beteiligte sich auch Putins Freund, der Cellist Sergej Roldugin. Putin wandte sich an das Publikum mit einer Videobotschaft, in der er allen Beteiligten für den Kampf gegen den Terrorismus dankte.

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