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    Trikolor

    Trikolor (bis 2018 Trikolor TV) ist der reichweitenstärkste Anbieter für Satellitenfernsehen in Russland. Rund zwölf Millionen Haushalte in Russland nutzen zudem die Pay-TV-Angebote von Trikolor. Das Unternehmen mit Sitz in Sankt Petersburg beschäftigt rund 1100 Mitarbeiter.

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    Buchanka

    Ein Kleintransporter mit Allradantrieb des Herstellers Uljanowski Awtomobilny Sawod, der seit 1965 produziert wird. Die offizielle Bezeichnung ist UAZ-452.

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    GAZel

    Als Gazelle (rus. gasel) werden in Russland umgangssprachlich Minibusse der Baureihe „GAZel“ der Gorkier Automobilwerke (GAZ) bezeichnet. Sie werden seit 1994 hergestellt. Die Autos sind als Mikroautobusse, Sammeltaxis, Transporter, Mini-LKWs oder auch als Krankenwagen häufig auf russischen Straßen zu sehen.

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    Waleri Winogradski

    Waleri Winogradski (geb. 1947) ist Professor an der Staatlichen Universität für Handel und Wirtschaft in Moskau. Er hat zahlreiche Bücher über das ländliche Leben in Russland verfasst und ist außerdem als Dokumentarfilmer in Erscheinung getreten.

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    Des Postboten Weiße Nächte

    Der halb dokumentarische, halb fiktionale Film des Regisseurs Andrej Kontschalowski aus dem Jahr 2014 spielt in einem isolierten Dorf am Kenosero, einem See im Gebiet Archangelsk im Nordwesten Russlands. Im Film ist der Postbote die einzige Verbindung des Dorfes zur Außenwelt. Der Film wurde 2014 auf dem Filmfestival in Venedig mit dem Silbernen Löwen für die beste Regie ausgezeichnet.

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    Rybnadsor

    Der Begriff Rybnadsor (dt. Fischereiaufsicht) ist die umgangssprachliche Bezeichnung der Föderalen Agentur für Fischerei – der russischen Fischereibehörde.

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    Schmarotzer (Tunejadez)

    Der Begriff Tunejadstwo wird verwendet, um einen vermeintlich parasitären Lebenswandel auf Kosten der Gesellschaft zu bezeichnen. In der Sowjetunion wurde 1961 eine Verordnung erlassen, die ein Selbstversorgerleben für parasitär erklärte und bei Lagerhaft verbot. Ähnliche Gesetze und Verordnungen, die offizielle Arbeitslosigkeit verboten, galten bis 1991. Im Jahr 1964 wurde der spätere Literaturnobelpreisträger Josef Brodsky als Tunejadez zu fünf Jahren Zwangsarbeit im Gebiet Archangelsk verurteilt.

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    Sowchose

    Bezeichnung für staatliche Landwirtschaftsgroßbetriebe in der UdSSR. Das Wort leitet sich ab von den Anfängen der Wörter „sowjetisch“ (sowetski) und „Wirtschaft/Haushalt“ (chosjaistwo). Im Unterschied zu Kolchosen waren Sowchosen in Staatsbesitz. Die Arbeiter waren daher Angestellte, keine Miteigentümer.

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    Kolchose

    Das Wort bezeichnete in der Sowjetunion eine landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft. Es setzt sich zusammen aus den Anfängen der Wörter „kollektiv“ (kollektiwny) und „Wirtschaft/Haushalt“ (chosjaistwo). Seit 1929 wurde die Landwirtschaft mit Zwangskollektivierungen in Kolchosen organisiert. Die Betriebe waren formal selbstverwaltet, die Produktionsmittel gehörten dem Kollektiv. Die Leiter der Kolchosen wurden allerdings von der Partei eingesetzt, und der Boden gehörte dem Staat.

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    Liquidatoren

    Als Liquidatoren werden Menschen verschiedener Berufsgruppen bezeichnet, die nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl dabei halfen, die unmittelbaren Folgen einzudämmen: Sie trugen kontaminiertes Material ab, errichteten den ersten Sarkophag über dem Gebäude, leisteten medizinische Betreuung etc. Insgesamt gab es mehrere Hunderttausend solcher Liquidatoren. Sie trugen zum Teil schwere gesundheitliche Schäden davon.

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