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    Buchdruck in Charkiw

    Die erste Druckerei in Charkiw wurde im Mai 1793 gegründet und war Teil des „Erlasses über die öffentliche Wohlfahrt“ von Katharina II. Die zweite Druckerei, die Universitätsdruckerei, nahm ihre Arbeit 1805 mit dem Druck des Buchs „Erfahrung der Rhetorik …“ von Iwan Rysky auf. Die Charkiwer Druckerei wurde zu einer der besten in der Provinz und unterstützte andere Druckereien mit Ratschlägen und Material.

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    Litwa

    Litwa ist nicht nur der polnische oder russische Name für das heutige Litauen, sondern bezeichnet auch die historischen Gebiete des Großfürstentums Litauen, wozu beispielsweise auch belarussische Territorien gehörten. In dieser Hinsicht ist Litwa nicht deckungsgleich mit dem heutigen Litauen.  

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    Poshuk. Polon

    Poshuk. Polon ist ein internationales Netzwerk aus Menschenrechtsaktivisten, Juristen und Freiwilligen, das sich für die Rechte von ukrainischen Soldaten und Zivilisten in russischer Gefangenschaft einsetzt. 

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    Kriwitschen

    Die Kriwitschen waren ein ostslawischer Stamm, der im Westen des heutigen Russlands und um die Stadt Polazk im heutigen Belarus am Oberlauf der Düna siedelte. Aus zeitgenössischen Quellen verschwindet der Name im Laufe des 12. Jahrhunderts. In der Wissenschaft ist es umstritten, welche Rolle die Kriwitschen für die Ethnogenese der Belarussen spielten. Im 19. Jahrhundert bezeichneten Forscher die belarussische Sprache noch vereinzelt als „kriwitschisch“. In der Mythologie der Belarussen haben die Kriwitschen ihren festen Platz.

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    Die Kanzleisprache des Großfürstentums Litauen

    Die Kanzleisprache des Großfürstentums Litauen war nicht das Litauische, sondern das Ruthenische, das von starken Einflüssen belarussischer Dialekte geprägt war. Von einem Alt-Belarussischen kann man dennoch nicht sprechen, weil sich das Ruthenische erheblich vom modernen Belarussischen unterscheidet. Ab dem dem 17. Jahrhundert wurde das Ruthenische zunehmend durch das Polnisch verdrängt.

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    Nil Hilewitsch

    Nil Hilewitsch (1931–2016) war ein sowjetbelarussischer Dichter, Schriftsteller und Dramatiker. Er absolvierte Studien an der Pädagogischen Hochschule und an der Philologischen Fakultät der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk, wo er ab 1960 Literatur lehrte. Er bekleidete hohe Posten im Schriftstellerverband der BSSR und der UdSSR. Hilewitsch war ein äußerst produktiver Literat, noch zu Lebzeiten erschien eine 23-bändige Gesamtausgabe seines Werkes. 

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    Warlen Betschyk

    Warlen Betschyk (russ. Warlen Betschik, 1939–1985) war ein sowjetbelarussischer Literaturwissenschaftler und Kritiker. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Literaturinstitut der Akademie der Wissenschaften der BSSR und stellvertretender Chefredakteur des Verlags Mastazkaja litaratura. Ein Schwerpunkt seines Schaffens lag auf der sowjetbelarussischen Lyrik.

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    Norbert Randow

    Norbert Randow (1929–2013) war ein deutscher Slawist und trat als Übersetzer und Herausgeber bulgarischer, russischer, altkirchenslawischer und belarussischer Literatur in Erscheinung. Mit Störche über den Sümpfen (1971) und Die junge Eiche (1987) gab er zwei maßgebliche Anthologien belarussischer Literatur heraus, posthum erschien 2014 die Übersetzung von Maxim Harezkis Zwei Seelen. 

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    Elke Erb

    Elke Erb (1938–2024) war eine deutsche Lyrikerin und Übersetzerin. Sie galt als Mentorin der „Prenzlauer-Berg-Literatur“, pflegte Kontakte zur unabhängigen Friedensbewegung und setzte sich für die Sichtbarkeit der inoffiziellen Literatur in der DDR ein. Ihre Übersetzungen aus dem Belarussischen entstanden auf Grundlage von Interlinearversionen oder in engem Kontakt mit den Autoren. 

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    Latschin-Korridor

    Der Latschin-Korridor ist eine etwa sechs Kilometer lange Gebirgsstraße auf dem Staatsgebiet von Aserbaidschan. In der Zeit zwischen September 1991 und September 2023, als in Bergkarabach die Republik Arzach (bis 2017 Republik Bergkarabach) bestand, war der Latschin-Korridor die einzige Verbindung zwischen Armenien und dem mehrheitlich von Armeniern bewohnten De-facto-Staat.

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