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    Wilajets

    Die islamistische Organisation Imarat Kawkas, die nach der Errichtung eines eigenen Staates im gesamten Nordkaukasus strebt, teilt das russische Gebiet des Nordkaukasus in fünf Regionen, die Wilajets genannt werden. Das Wort bezeichnet in einigen arabischen Ländern substaatliche Verwaltungseinheiten.

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    Eduard Uspenski

    Eduard Uspenski (1937–2018) war ein russischer Kinderbuchautor. Er absolvierte ein Ingenieursstudium, entschied sich aber für einen Weg als Schriftsteller. Zahlreiche seiner Bücher wurden später in Trickfilme und Theaterstücke umgearbeitet, darunter sein Erstlingswerk ​Krokodil Gena und seine Freunde aus dem Jahr 1966 und ​Onkel Fjodor, sein Hund und seine Katze aus dem Jahr 1974.

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    Kawkaski Usel

    Das Internetmedium Kawkaski Usel (dt. Kaukasischer Knoten) wurde im Jahr 2001 von Mitarbeitern der Menschenrechtsorganisation Memorial gegründet. Seitdem hat es sich zu einem Netzwerk unabhängiger Journalisten entwickelt. National wie international ist der Kawkaski Usel das wichtigste Medium für Nachrichten und Analysen zum russischen Nordkaukasus. Das Medium berichtet auch aus Armenien und Aserbaidschan. Es erhält nach eigenen Angaben Finanzierung von westlichen Hilfsorganisationen, verfolgt aber keinerlei politische Agenda.

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    Schwarzer Rabe

    Umgangssprachliche Bezeichnung für ein elegantes schwarzes Auto vom Typ M1 des GAZ-Werks, das in den 1930er und 1940er Jahren in der Sowjetunion hergestellt wurde. Mitarbeiter der Geheimpolizei nutzten diesen Wagen, um Verhaftete zu transportieren.

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    Einst ging ein Mensch aus seinem Haus. Nach dem Tod ihres Mannes begann Sofja Petrowna einen Maschinenschreibkurs. Sie spielten Karten beim Pferdetreiber Naumow. Wie gelangt man auf diesen geheimnisvollen Archipel? Ihr meine Lieben, ich küsse Euch. Ossja.

    Jeder Satz stammt von einem anderen Autor: Daniil Charms, Lidija Tschukowskaja, Warlam Schalamow, Alexander Solshenizyn und Ossip Mandelstam. Tschukowskaja setzte sich für sowjetische Dissidenten ein, die vier übrigen saßen je eine zeitlang in sowjetischen Straflagern.

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    Juri Schewtschuk

    Als Frontmann der 1980 gegründeten Gruppe DDT zählt Juri Schewtschuk zu den bekanntesten Rocklegenden der ehemaligen Sowjetunion. Schewtschuk bezieht regelmäßig Stellung zu aktuellen politischen Entwicklungen und brachte beispielsweise 2010 gegenüber Putin persönlich seine Sorgen um die russische Demokratie unmissverständlich zum Ausdruck. Während des ersten Tschetschenienkrieges reiste er 1995 und 1996 in die umkämpfte Region, wo er unter anderem vor russischen Soldaten spielte. Schewtschuk zählt aktuell zu den prominentesten Kriegsgegnern in Russland und hat im Juli 2023 zusammen mit Dimitri Jemeljanow ein ganzes Album mit Antikriegsliedern veröffentlicht.

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    Satirikon

    Im Jahr 1939 von dem Schauspieler Arkadi Raikin als Theater für Miniaturen in St. Petersburg gegründet, zog es unter der Leitung von Raikins Sohn Konstantin im Jahr 1982 nach Moskau um. 1991 wurde es in Satirikon umbenannt. Trotz des Namens führt es neben satirischen Werken auch klassische, ernste Stücke auf.

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    Schlacht auf dem Kolikowo Pole

    In der Nähe des Flusses Don im heutigen Gebiet Tula besiegten im Jahr 1380 Streitkräfte verschiedener russischer Fürstentümer unter Führung Dimitris von Moskau eine Armee der mongolisch-tatarischen Goldenen Horde. Diese hatte im 13. Jahrhundert große Teile des Moskauer Reichs zu Vasallen gemacht. Durch die Schlacht wurde die Mongolenherrschaft nicht beendet, einige Historiker sehen in ihr jedoch einen Wendepunkt. Dimitri von Moskau erhielt nach der siegreichen Schlacht den Beinamen Donskoj (dt. „vom Don“).

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