Autor:in

dekoder-Team


  • Gnose

    Fernsehsender Swesda

    Der Fernsehsender Swesda (dt. Stern) ist Teil einer Rundfunkanstalt, die vom russischen Verteidigungsministerium betrieben wird. Seit 2006 ist er in ganz Russland verfügbar. Hauptsächlich strahlt er Dokumentationen zu Themen aus Politik, Geschichte und Wissenschaft aus; ein Schwerpunkt liegt auf Berichten über die russische Armee. Dabei vertritt er „patriotische“ Standpunkte, positioniert sich also positiv zur aktuellen politischen Führung.

    Von

  • Gnose

    Putins Münchner Rede 2007

    In seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2007 betonte Putin Russlands Anspruch auf internationale Geltung. Er warf den USA vor, eine moralisch nicht gerechtfertigte, unipolare Weltordnung durchzusetzen. Zudem kritisierte er Versuche, Russland von außen demokratisieren zu wollen. Einige Beobachter betrachten die Rede als Wende in der russischen Außenpolitik.

    Von

  • Gnose

    Wiener Dokument

    Das Wiener Dokument wurde 1990 von allen Staaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa unterzeichnet und bis 2011 regelmäßig erneuert. Es sieht vertrauensbildende Maßnahmen in der Sicherheitspolitik vor, unter anderem ständige Informationen über Truppenverschiebungen und Übungsmanöver.

    Von

  • Gnose

    Minsk II

    Unterzeichnet am 12. Februar 2015 von Vertretern der OSZE, Russlands, der Ukraine sowie der Separatisten aus Donezk und Luhansk, sah das zweite Abkommen von Minsk unter anderem einen sofortigen Waffenstillstand sowie den Abzug schwerer Waffen von der Frontlinie vor. Es verpflichtete die Ukraine auch zu einer dezentralisierenden Verfassungsreform, bei der einige Gebiete der Oblaste Donezk und Luhansk besonders berücksichtigt werden sollten. Das Abkommen sicherte der Ukraine außerdem die Kontrolle über ihre Grenze nach Russland zu. Weite Teile von Minsk II wurden nie umgesetzt.

    Von

  • Gnose

    Territoriale Unstimmigkeiten mit Japan

    Bei dem Streit zwischen Russland und Japan geht es um mehrere Inseln nordöstlich der japanischen Küste, die von beiden Ländern beansprucht werden. Die Kurilen, zu denen die Inseln gehören, gingen in den Beschlüssen von Jalta aus dem Jahr 1945 an die Sowjetunion. Diesen Vertrag erkennt Japan jedoch nicht an und beruft sich stattdessen auf einen Vertrag aus dem Jahr 1855. Aufgrund des ungeklärten Gebietskonflikts haben beide Staaten noch immer keinen Friedensvertrag unterzeichnet.

    Von

  • Gnose

    Breshnew-Doktrin

    Die sogenannte Breshnew-Doktrin, aufgestellt im November 1968, beanspruchte für die Sowjetunion das Vorrecht, in jedem Land einzugreifen, in dem der Sozialismus bedroht sei. Die Doktrin rechtfertigte nachträglich die sowjetische Intervention in der Tschechoslowakei.

    Von

  • Gnose

    Weltordnung (Film)

    Ein Dokumentarfilm des Regisseurs Wladimir Solowjow (ausgestrahlt am 20.12.2015). Solowjow produzierte bereits mehrere Arbeiten, in denen die aktuelle politische Führung des Landes äußerst positiv dargestellt wird. Der Film zeigt Interviews mit Politikern aus vielen Ländern der Erde, außerdem mehrere Gespräche mit Putin.

    Von

  • Gnose

    Weltordnung (Film)

    Ein Dokumentarfilm des Regisseurs Wladimir Solowjow (ausgestrahlt am 20.12.2015). Solowjow produzierte bereits mehrere Arbeiten, in denen die aktuelle politische Führung des Landes äußerst positiv dargestellt wird. Der Film (dt. Weltordnung) zeigt Interviews mit Politikern aus vielen Ländern der Erde, außerdem mehrere Gespräche mit Putin.

    Von

  • Gnose

    Weltordnung (Film)

    Ein Dokumentarfilm des Regisseurs Wladimir Solowjow (ausgestrahlt am 20.12.2015). Solowjow produzierte bereits mehrere Arbeiten, in denen die aktuelle politische Führung des Landes äußerst positiv dargestellt wird. Der Film (dt. Weltordnung) zeigt Interviews mit Politikern aus vielen Ländern der Erde, außerdem mehrere Gespräche mit Putin.

    Von

  • Gnose

    Natalja Poklonskaja

    Natalja Poklonskaja (geb. 1980) ist seit 2016 Duma-Abgeordnete der Partei Einiges Russland. Zuvor war sie Generalstaatsanwältin der von Russland angegliederten Republik Krim. Nach dem Machtwechsel in Kiew hatte sich die damalige ukrainische Staatsbürgerin Poklonskaja der neu eingesetzten, kremltreuen Krim-Führung angeschlossen. Ihre Pressekonferenz im März 2014 löste einen Internet-Hype aus, nachdem einige ihrer Aussagen zu millionenfach geteilten Internet-Mems wurden. 2017 konstatierte Poklonskaja ein Gotteswunder: Laut ihrer Erzählung soll eine auf der Krim aufgestellte Büste des heiliggesprochenen Zaren Nikolaus II. geweint haben. Poklonskaja steht seit 2014 auf der Sanktionsliste der EU.

    Von