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    1612 (Film)

    Ein russischer Kriegsfilm aus dem Jahr 2007 von Wladimir Chotinenko über den Polnisch-Russischen Krieg und die „Zeit der Wirren“ nach der Ermordung des Zaren Boris Godunow im Jahr 1605.

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    Admiral (Film)

    Russisches Kriegsdrama aus 2008 von Andrej Krawtschuk über die Liebe zwischen Admiral Alexander Koltschak und Anna, der Frau seines Kameraden Timirjow. Koltschak ist Oberbefehlshaber der Weißen Armee im russischen Bürgerkrieg und wird von Anna im Kampf gegen die Bolschewiki bis zu seinem Tod 1920 unterstützt.

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    Smuta

    Die „Zeit der Wirren“ bezeichnet eine Episode zu Beginn des 17. Jahrhunderts, als verschiedene Prätendenten um die Thronfolge rangen, fremde Heere russische Städte belagerten und Hungersnöte grassierten. Der Begriff stellt hier einen Zusammenhang zu den 1990er Jahren her, als der russische Zentralstaat schwach, der Einfluss von Wirtschaftseliten auf die Politik hoch und Armut verbreitet war.

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    1612 (Ende der Smuta)

    Im Jahr 1612 führten der Kaufmann Kusma Minin und der Fürst Dimitri Posharski einen erfolgreichen Volksaufstand gegen die polnische Besatzung Moskaus an. Im Jahr darauf begründete die Wahl Michails I. zum neuen Zaren die Romanow-Dynastie. Nach heutiger offizieller Darstellung wurde damit die „Zeit der Wirren“ beendet.

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    Entfernung von Stalins Mumie aus dem Mausoleum

    Nach Stalins Tod im Jahr 1953 wurde sein Leichnam einige Jahre neben Lenin im Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau aufgebahrt. Im Zuge der Entstalinisierung ließ Chruschtschow 1961 den Leichnam aus dem Mausoleum entfernen und auf dem Ehrenfriedhof hinter dem Mausoleum begraben.

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    Emser Erlass

    Im Jahr 1876 unterzeichnete Zar Alexander II. in Bad Ems einen Erlass, der die Verwendung der ukrainischen Sprache einschränkte. Die Einfuhr und der Druck ukrainischsprachiger Bücher wurden verboten, ebenso ukrainische Theateraufführungen und der Schulunterricht auf Ukrainisch.

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    Holodomor

    Der Begriff Holodomor setzt sich aus den ukrainischen Wörtern „Holod“ – Hunger und „moryty“ – Tötung, Vernichtung zusammen und bezeichnet die Hungersnot in der Ukraine in den Jahren 1932/33, der mehrere Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die wörtliche Übersetzung bedeutet soviel wie „Töten durch Hunger“. Die Bewertung der Hungersnot ist bis heute umstritten. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob die Hungersnot vorsätzlich durch die Politik Stalins herbeigeführt wurde oder einfach eine Folge von Missernten und Zwangskollektivierung war. 

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    Bandera-Faschisten

    Stepan Bandera (1909–1959) war ein bekannter ukrainischer Nationalist und Partisan. Er schloss sich bereits früh der „Organisation Ukrainischer Nationalisten“ an, die im Zweiten Weltkrieg mit der Wehrmacht zusammenarbeitete. Die Person Bandera ist umstritten: Im Osten der Ukraine und in Russland gilt er als Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher. Im Westen der Ukraine wird er oft als Nationalheld verehrt, da er die Unabhängige Ukraine ausrief und dafür von den Nazis verhaftet und ins KZ Sachsenhausen verschleppt wurde.

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    aufgetaute Melodie

    Anspielung auf eine Szene aus dem Roman „Gargantua und Pantagruel“ des französischen Renaissance-Schriftstellers François Rabelais. Während einer Schiffsreise am Rande eines phantastischen „Eismeeres“ vernehmen die Protagonisten unbekannte Klänge. Sie vermuten, dass es sich um längst verklungene Weisheiten klassischer Philosophen handelt – um Wörter, mit denen sie selbst nichts anzufangen wissen, deren Anziehungskraft sie sich jedoch nicht entziehen können.

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    größte geopolitische Katastrophe des Jahrhunderts

    Schon im April 2005 bezeichnete Wladimir Putin in seiner Rede zur Lage der Nation den Zerfall der Sowjetunion als „größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“. Auch in der Folgezeit äußerte er mehrmals sein Bedauern über den Zerfall. So betonte Putin 2016, dass der Zusammenbruch „nicht nötig gewesen“ sei: Man hätte die Sowjetunion stattdessen reformieren oder demokratisch umgestalten können.

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