Autor:in

dekoder-Team


  • Gnose

    Meyerhold-Zentrum

    Das Meyerhold-Zentrum (CIM) ist eine der wichtigsten Experimentierbühnen Moskaus. Es versteht sich als Labor für neue Formen, neue Themen und genreübergreifende Projekte. Auf seiner modernen Hauptbühne und den kleineren Studiobühnen werden Eigenproduktionen, Kooperationen mit freien Theaterensembles und zahlreiche Gastspiele gezeigt. Progressive Künstler und Produktionen aus allen Genres der darstellenden Künste, darunter auch neue Musik, Tanz, Performance und Straßenzirkus, finden hier ein Zuhause. Verschiedene Workshops und künstlerische Werkstätten für Profis und Laien ergänzen das Angebot dieses vitalen, jungen Theaters.

    Von

  • Gnose

    Solotaja Maska

    Solotaja maska (dt. „Goldene Maske“), ist der Name des nationalen Theaterpreises in Russland. Er wird seit 1993 jährlich auf dem gleichnamigen Theaterfestival in Moskau verliehen. Das Festival zeigt und prämiert die „bemerkenswertesten Theaterproduktionen“ in den Kategorien Schauspiel, Oper, Ballett/Zeitgenössischer Tanz, Operette/Musical, Figurentheater und „Experiment“. Dazu kommen zahlreiche Preise für Einzelkünstler innerhalb der verschiedenen Kategorien.

    Von

  • Gnose

    Teatr.doc

    Das Theaterzentrum Teatr.doc wurde 2002 von jungen russischen Theaterautoren in Moskau gegründet. Das kleine, engagierte Theaterkollektiv zeigt auf seiner Kellerbühne ein erfolgreiches Programm mit neuen Stücken und neuen Themen. Die Stücke basieren großen Teils auf eigenen Recherchen, z. B. auf Interviews mit „echten Menschen“ und verstehen sich als besonderes Genre zwischen sozialer Analyse und Kunst. Teatr.doc ist mit seinen experimentellen und systemkritischen Produktionen seit Jahren beliebter Gast auf europäischen Theaterfestivals, gleichzeitig ist es zunehmendem Druck von Seiten russischer Staatsorgane ausgesetzt.

    Von

  • Gnose

    Schtschuka

    Die „Theaterhochschule Schtschukin“ ist eine traditionsreiche Moskauer Lehranstalt. Sie wurde 1914 von Jewgeni Wachtangow, einem Schüler Stanislawskis, gegründet und ist bis heute stolz auf dieses Erbe. „Wir arbeiten ausschließlich nach dem Stanislawski-System“, sagt ihr derzeitiger Rektor, der gleichzeitig Schauspieler am benachbarten Wachtangow-Theater ist. Dort spielen nahezu ausschließlich Absolventen der „Schtschuka“, wie die Hochschule liebevoll in der Theaterszene genannt wird.

    Von

  • Gnose

    Strana gluchich

    Zu Deutsch: Land der Gehörlosen. Ein Drama des Regisseurs Waleri Todorowski aus dem Jahr 1997, das auf einer Erzählung von Renata Litwinowa basiert. Die junge Rita muss untertauchen, nachdem ihr Freund sich mit dem organisierten Verbrechen angelegt hat. Sie findet Obdach bei der gehörlosen Strip-Club-Tänzerin Jaja, die davon träumt, eines Tages in ein friedliches „Land der Gehörlosen“ auszuwandern. Die beiden Frauen finden sich jedoch unvermittelt in einem Konflikt zwischen zwei Mafia-Clans –  den Tauben und der Hörenden.

    Von

  • Gnose

    Strogino

    Ein Bezirk am nordwestlichen Stadtrand Moskaus, etwa 20 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

    Von

  • Gnose

    Iduschtschije Wmeste

    Iduschtschije Wmeste war eine russische kremlnahe Jugendorganisation, die im Jahr 2000 von Wassili Jakemenko gegründet wurde, mit dem Ziel der Unterstützung für Präsident Putin. 2005 wurde Iduschtschije Wmeste (wörtlich: die zusammen Gehenden) durch eine neue Organisation mit dem Namen Naschi abgelöst.

    Von

  • Gnose

    Dwishenije Stal

    Die Bewegung „Stahl“ war ein Unterprojekt der regierungstreuen Jugendorganisation „Naschi“, das im Jahr 2012 beendet wurde. Die Gruppe nannte sich „Patriotische Jugendbewegung“ und fiel durch militante Rhetorik auf. Patriotismus soll ihrer Eigendarstellung zufolge aktiv gelebt werden und schließt den Einsatz für ein weltpolitisch dominantes Russland ein.

    Von

  • Gnose

    Umnaja Rossija

    Die im Jahr 2012 im kremlnahen Umfeld von Wassili Jakemenko gegründete Partei richtet sich an die junge Generation zwischen 25 und 30. Sie unterstützt den aktuellen Kurs des Präsidenten, ihr programmatischer Fokus liegt aber auf der Entwicklung Russlands in den Jahren 2018 bis 2024.

    Von

  • Gnose

    Alexander Podrabinek

    Als Dissident in der Sowjetunion engagierte sich Podrabinek (geb. 1953) gegen den politischen Einsatz der Psychiatrie und war Autor der auch im Westen bekannten „Chronik der laufenden Ereignisse“. Nach dem Zerfall der Sowjetunion arbeitete er als Chefredakteur bei der Menschenrechtszeitschrift „Express-Chronik“. Aufgrund einer seiner Reportagen über Sowjet-Veteranen im Jahr 2009 agitierte die Jugendorganisation „Naschi“ gegen ihn, weshalb er vorübergehend untertauchte.

    Von