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    Strogino

    Ein Bezirk am nordwestlichen Stadtrand Moskaus, etwa 20 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

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    Festival „Proteatr“

    Ein Theater-, Musik- und Zirkusfestival für Menschen mit Behinderung. Neben den Vorstellungen bieten die Veranstalter auch Kurse für Regisseure an, die mit Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen arbeiten. Das Festival findet seit Anfang der 2000er alle drei Jahre statt. Es wird von der Organisation Krug (dt. Kreis) ausgerichtet, die sich für Kinder mit Behinderung engagiert.

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    Zentrum für Dramaturgie und Regie

    Das Moskauer „Zentrum für Dramaturgie und Regie“ wurde 1998 gegründet. Die Initiatoren wollten eine Plattform für neue Theaterideen, für junge Autoren, Regisseure und Schauspieler schaffen. Das neue Theater hat sich mittlerweile etabliert und zeigt seine zahlreichen Produktionen auf verschiedenen Bühnen Moskaus und bei Gastspielen im Ausland.

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    Wassili Solowjow-Sedoj

    Ein sowjetischer Komponist (1907-1979), der vor allem durch seine Gedichtvertonungen bekannt wurde. Im Jahr 1907 geboren, schloss er 1936 das Leningrader Konservatorium ab. Im Zweiten Weltkrieg lernte er an der Front den Dichter Alexej Fatjanow kennen. Zahlreiche Werke Fatjanows verarbeitete Solowjow-Sedoj zu äußerst populären Liedern. Er genoss bis zu seinem Tod im Jahr 1979 hohes Ansehen in der UdSSR und erhielt mehrere Orden.

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    Meyerhold-Zentrum

    Das Meyerhold-Zentrum (CIM) ist eine der wichtigsten Experimentierbühnen Moskaus. Es versteht sich als Labor für neue Formen, neue Themen und genreübergreifende Projekte. Auf seiner modernen Hauptbühne und den kleineren Studiobühnen werden Eigenproduktionen, Kooperationen mit freien Theaterensembles und zahlreiche Gastspiele gezeigt. Progressive Künstler und Produktionen aus allen Genres der darstellenden Künste, darunter auch neue Musik, Tanz, Performance und Straßenzirkus, finden hier ein Zuhause. Verschiedene Workshops und künstlerische Werkstätten für Profis und Laien ergänzen das Angebot dieses vitalen, jungen Theaters.

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    Solotaja Maska

    Solotaja maska (dt. „Goldene Maske“), ist der Name des nationalen Theaterpreises in Russland. Er wird seit 1993 jährlich auf dem gleichnamigen Theaterfestival in Moskau verliehen. Das Festival zeigt und prämiert die „bemerkenswertesten Theaterproduktionen“ in den Kategorien Schauspiel, Oper, Ballett/Zeitgenössischer Tanz, Operette/Musical, Figurentheater und „Experiment“. Dazu kommen zahlreiche Preise für Einzelkünstler innerhalb der verschiedenen Kategorien.

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    Teatr.doc

    Das Theaterzentrum Teatr.doc wurde 2002 von jungen russischen Theaterautoren in Moskau gegründet. Das kleine, engagierte Theaterkollektiv zeigt auf seiner Kellerbühne ein erfolgreiches Programm mit neuen Stücken und neuen Themen. Die Stücke basieren großen Teils auf eigenen Recherchen, z. B. auf Interviews mit „echten Menschen“ und verstehen sich als besonderes Genre zwischen sozialer Analyse und Kunst. Teatr.doc ist mit seinen experimentellen und systemkritischen Produktionen seit Jahren beliebter Gast auf europäischen Theaterfestivals, gleichzeitig ist es zunehmendem Druck von Seiten russischer Staatsorgane ausgesetzt.

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    Schtschuka

    Die „Theaterhochschule Schtschukin“ ist eine traditionsreiche Moskauer Lehranstalt. Sie wurde 1914 von Jewgeni Wachtangow, einem Schüler Stanislawskis, gegründet und ist bis heute stolz auf dieses Erbe. „Wir arbeiten ausschließlich nach dem Stanislawski-System“, sagt ihr derzeitiger Rektor, der gleichzeitig Schauspieler am benachbarten Wachtangow-Theater ist. Dort spielen nahezu ausschließlich Absolventen der „Schtschuka“, wie die Hochschule liebevoll in der Theaterszene genannt wird.

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    Pädophile

    In der russischen Umgangssprache sind die Wörter „Pädophiler“ (pedofil) und „Homosexueller“ (vulgär: pederast, pidoras) in ihrer Bedeutung und Verwendung vermischt und werden oft als Synonyme verwendet. Auch im Titel des viel diskutierten Gesetzes zum „Verbot von Propaganda der Homosexualität und Pädophilie unter Minderjährigen“ werden sie nebeneinander gebraucht.

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    Kristina Potuptschik

    Die Bloggerin Kristina Potuptschik (geb. 1986) war bis 2012 im Führungsgremium der regierungstreuen Jugendorganisation Naschi, danach Pressesprecherin der staatlichen Jugendagentur Rosmolodjosh. Im Jahr 2012 gerieten E-Mails von ihr an die Öffentlichkeit, die ihre Beteiligung an Cyberattacken auf liberale Medien belegten. Sie stritt die Vorwürfe stets ab. Zurzeit steht sie dem kremlnahen „Fonds für offene, neue Demokratie“ vor. Nach Recherchen von Projekt ist Potuptschik eine der Hauptauftragnehmerinnen des Kreml im Bereich Soziale Medien und Messenger.

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