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    Nazmen-Kompanie

    Die Abkürzung Nazmen (Abkürzung von russ. Nazionalnoje menschinstwo) steht für, ins Deutsche übersetzt: nationale Minderheiten. Unter dem Begriff Nazmen-Kompanie wurden die Rekruten subsumiert, die nicht aus der russischen Unionsrepublik stammten und damit nicht der russischen Nationalität zugehörig waren. Nationalitäten wurden in der Sowjetunion auf Basis der jeweiligen Unionsrepublik (Ukraine, Belarus, Kasachstan, etc.) festgelegt und im Pass vermerkt. Dabei impliziert die Bezeichnung Nazmen-Kompanie – als die „Minderheiten“-Kompanie –, dass das Russische in der Sowjetunion dominant war, mit der russischen als die größte Sowjetrepublik und den sowjetischen Machtzentren in Moskau. 

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    Opernhaus Minsk

    Das Nationale Akademische Große Opern- und Ballettheater (belaruss. Nazyjanalny akademitschny Wjaliki teatr opery i baleta) ist das zentrale Opernhaus und Musiktheater der Republik Belarus. Es befindet sich im historischen Viertel Trajezki pradmeszi im Zentrum der belarussischen Hauptstadt Minsk. Eröffnet wurde es am 25. Mai 1933. Entworfen haben es nach Elementen des sowjetischen Konstruktivismus und Art déco die belarussisch-sowjetischen Architekten Iossif Lanhbard und Heorhi Laurou. Zwischen 2006 und 2009 wurde das Gebäude aufwendig restauriert und umgebaut.  

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    dritter Trinkspruch

    Der Dritte Trinkspruch ist eine Tradition, die in vielen ehemaligen Sowjetrepubliken gebräuchlich ist und die sich im Zuge des Afghanistankrieges (1979–1989) herausgebildet hat. Bei Feierlichkeiten wird dabei schweigend und stehend auf gefallene Kameraden und Soldaten angestoßen. Das Ritual wird auch in Liedern, Gedichten oder Texten von Veteranen des Afghanistankrieges besungen beziehungsweise erwähnt.  

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    Minsker Suworow-Militärschule

    Die Minsker Suworow-Militärschule (belaruss. Minsk Suworauskaje wajennaje wutschylischtscha) ist eine militärische Bildungseinrichtung in der belarussischen Hauptstadt. Auf der Schule werden Kadetten zwischen 14 und 18 Jahren in vornehmlich militärischen Fächern für Universitäten und den weiteren Militär- oder Staatsdienst ausgebildet. Die Schule wurde 1953 in der Sowjetunion gegründet. Benannt wurde sie nach dem russischen General Alexander Suworow (1730–1800).

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    ungeklärte Fensterstürze unliebsamer Kritiker

    Offenbar Anspielung auf eine Serie ungeklärter Fenster- und Balkonstürze mit Todesfolge von Kremlkritikern oder in Misskredit geratener Mitglieder der politischen und wirtschaftlichen Elite. So starb Safronows Vater, ebenfalls Militärexperte und Journalist, 2007 beim Sturz aus einem Fenster. Auch eine Reihe russischer Top-Manager aus dem Rohstoffbereich kam seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine unter ähnlich mysteriösen Umständen ums Leben. Die offizielle Version dieser Todesfälle lautet meist Selbstmord.

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    mit kaltem Herz und heißem Kopf (Dsershinski)

    Offenbar Anspielung auf einen Felix Dsershinski (1877–1926) zugeschriebenen Ausdruck, „ein Tschekist müsse kühlen Kopf, heißes Herz und saubere Hände haben“. Felix Dsershinski  hat 1917 die Tscheka gegründet – die Allrussische Außerordentliche Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution, Spekulation und Sabotage. Bis zu seinem Tod leitete er die Staatssicherheit bzw. das Innenministerium. Wie kaum ein anderer steht der Name Dsershinski für das sowjetische Machtinstrument des Geheimdienstes.

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    weder der Emir, noch der Esel (nach Leonid Solowjow)

    Nach einer Geschichte über den schlitzohrigen Hodscha Nasreddin, der einem Emir verspricht, einem Esel gegen 5000 Goldtaler in den nächsten 20 Jahren den Koran zu lehren – und dabei auf das rechtzeitige Ableben entweder des Esels, des Emirs oder seiner selbst setzt. Der sowjetische Schriftsteller Leonid Solowjow brachte die humoristischen Alltagsgeschichten rund um Hodscha Nasreddin, die im türkisch-arabischen Raum sehr populär sind, auch dem sowjetischen Publikum nahe.

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    Speznas (Elitetruppen)

    Als Speznas (Podrazdelenije spezialnogo Nasnatschenija, dt. Einheit zur besonderen Verwendung) werden in Russland Elite-Kampftruppen und Sondereinsatzkommandos bezeichnet. 

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    Alexander Borodai

    Alexander Borodai (geb. 1972) ist ein russischer Politiker und seit 2021 Abgeordneter der Partei Einiges Russland in der russischen Staatsduma. Zuvor galt Borodai zeitweise als „Premierminister“ der sogenannten Donezker Volksrepublik.

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