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    Moskwitsch

    Moskwitsch war eine sowjetische Automarke. Sie gehörte zum gleichnamigen Konzern, der 1998 größtenteils in ein Joint Venture zwischen der Moskauer Regierung und Renault überführt wurde. Von 1998 bis 2022 wurden dort Renault-Fahrzeuge hergestellt, nach dem Rückzug des französischen KFZ-Herstellers aus Russland im Zuge des russischen Kriegs gegen die Ukraine gehört das Unternehmen dem Föderationssubjekt Moskau. Im Mai 2022 kündigte der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin an, in der Fabrik wieder Fahrzeuge der Marke Moskwitsch produzieren zu wollen.

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    Kunstrat (Chudsowjet)

    Sogenannte Kunsträte (russ. chudoshestwennyje sowjety, abgekürzt: chudsowjety) waren Gremien in der Sowjetunion, die sich aus Kulturschaffenden und Politikern zusammensetzten, um künstlerische Werke auf ihren künstlerischen Wert und ihre Übereinstimmung mit ideologischen Normen zu prüfen. Diese Prüfung war im Grunde ein Zensurmechanismus, mit dem darüber entschieden wurde, ob ein Werk für das Publikum zugelassen werden durfte. 

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    Grisha Bruskin

    Grisha Bruskin (geb. 1945) ist ein russisch-US-amerikanischer Maler und Grafiker. Er gehört zu den bekanntesten russischstämmigen Künstlern, in seiner Arbeit beschäftigt er sich unter anderem auch mit dem Zerfall der Imperien. Bruskins Werk Leben über alles ist im Reichstagsgebäude ausgestellt. 

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    Z-Konzerte

    Seit dem Beginn der russischen Invasion der Ukraine im Februar 2022 haben russische Behörden regelmäßig Konzerte und Veranstaltungen zur Unterstützung des Krieges organisiert. Bekannte Bands wie DDT oder Bi-2 weigerten sich, in Sälen zu spielen, die mit dem Kriegssymbol „Z“ dekoriert waren. 

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    Maxim Galkin

    Maxim Galkin (geb. 1976) ist ein russischer Comedian, der zwischen 2000 und 2022 verschiedene Unterhaltungs-Sendungen im Staatsfernsehen moderierte. Er ist seit 2011 mit der Pop-Ikone Alla Pugatschowa verheiratet. Galkin sprach sich 2022 öffentlich gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine aus und verlor infolgedessen seine Sendung im staatlichen Ersten Kanal und sämtliche Reklameverträge in Russland. Im März 2022 reiste er mit seiner Familie nach Israel aus. Im September 2022 wurde er zum „ausländischen Agenten“ erklärt.

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    Gaffi-Gaf-Show

    Die Gaffi-Gaf-Show ist ein russisches Trash-Comedy-Format auf Youtube, das im Stile einer Kinder-Unterhaltungssendung auf oft vulgäre Weise gesellschaftspolitische Themen behandelt. Die von Little-Big-Sänger Ilja Prussikin geleitete Show erschien von 2011 bis 2012 in drei Staffeln auf dem Youtube-Kanal Spasibo, Eva! (dt. Danke, Eva!).

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    Michail Baryschnikow

    Michail Baryschnikow (*1948 in Riga) ist ein berühmter sowjetisch-amerikanischer Ballettmeister und Schauspieler. Er verfügt seit 1986 über die US-amerikanische und seit 2017 über die lettische Staatsbürgerschaft. Baryschnikow verurteilte 2022 öffentlich den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und gründete gemeinsam mit dem Schriftsteller Boris Akunin und dem Ökonom Sergej Gurijew die True Russia Foundation zur Unterstützung von Kriegsopfern. 

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    Sluha narodu (Partei)

    Sluha Narodu (dt. Diener des Volkes) ist die ukrainische Regierungspartei des Präsidenten Wolodymyr Selensky. Bei der Parlamentswahl 2019 gewann sie die absolute Mehrheit in der Werchowna Rada. Die Partei trägt den gleichen Namen wie die beliebte TV-Serie (2015–2019), bei der Wolodymyr Selensky in der Hauptrolle einen Präsidenten aus dem Volk spielte. 

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    Tag der Unabhängigkeit (Belarus)

    Der Dsen nesaleshnaszi (dt. Tag der Unabhängigkeit) gilt als wichtigster staatlicher Feiertag in Belarus. Seit einem Referendum von 1996 wird er am 3. Juli gefeiert und erinnert an die Befreiung Belarus’ von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg – und nicht wie zuvor an die Erklärung der belarussischen Souveränität am 27. Juli 1990 im Zuge der Auflösung der Sowjetunion.

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    Untersuchungsgefängnis Nr. 1 in Minsk 

    Untersuchungshaftanstalt in Minsk, die an der Wolodarski-Straße liegt und vom belarussischen Innenministerium kontrolliert wird. Die Haftanstalt befindet sich auf dem Gelände einer 1825 erbauten Burganlage, die dort bis heute steht und ihr Antlitz prägt. In der heutigen Zeit befindet sich dort auch der Trakt für die zum Tode Verurteilten in Belarus.

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