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  • Gnose

    Soziale Erwünschtheit (FAQ)

    Gemeint ist hier das Phänomen der ‚sozialen Erwünschtheit‘ in der empirischen Sozialforschung (also bei Selbstauskünften, wie etwa Einstellungen, Meinungen und Präferenzen). Dieses Antwortverhalten verfälscht Erhebungen, weil sich der Befragte beispielsweise an den vermeintlichen Erwartungen des Gegenüber beziehungsweise einer vermeintlichen Mehrheitsmeinung in der Gesellschaft orientiert. Grund kann der Wunsch nach eigener sozialer Anerkennung sein. Gerade in repressiven Regimen kann soziale Erwünschtheit durch Angst bedingt sein.

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    Soziale Erwünschtheit (FAQ)

    Gemeint ist hier das Phänomen der ‚sozialen Erwünschtheit‘ in der empirischen Sozialforschung (also bei Selbstauskünften, wie etwa Einstellungen, Meinungen und Präferenzen). Dieses Antwortverhalten verfälscht Erhebungen, weil sich der Befragte beispielsweise an den vermeintlichen Erwartungen des Gegenüber beziehungsweise einer vermeintlichen Mehrheitsmeinung in der Gesellschaft orientiert. Grund kann der Wunsch nach eigener sozialer Anerkennung sein. Gerade in repressiven Regimen kann soziale Erwünschtheit durch Angst bedingt sein.

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    Russische Militärstützpunkte in Belarus (FAQ)

    Bis dahin hatten die russischen Streitkräfte zwar Militärobjekte in Belarus, allerdings keine Militärbasen mit präsenter Truppenstärke. In Ganzewitschi befindet sich ein Radar- und Frühwarnsystem der russischen Armee gegen Raketenangriffe, in Wilejka ein Sendezentrum zur Langstreckenkommunikation der russischen Seestreitkräfte. Im August 2021 wurde der Mietvertrag um 25 Jahre verlängert.

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  • Gnose

    belarussisch-ukrainische Grenze (FAQ)

    Belarus teilt im Süden des Landes eine mehr als 1000 Kilometer lange Landgrenze mit der Ukraine. Mit zunehmender militärischer Präsenz russischer Truppen entlang dieser Grenze rückte damit auch der westliche Teil der Ukraine in greifbare Nähe für eine russische Invasion.

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    Verteidigungspolitik in Belarus (FAQ)

    Hintergrund ist, dass Lukaschenko seit der Krim-Annexion von 2014 begonnen hatte, die militärische Kooperation mit Russland zwar weiter zu pflegen, jedoch nicht wesentlich auszubauen. Auch die belarussische Rüstungsindustrie wurde gestärkt. Dies wurde rhetorisch spätestens seit den neuen, 2021 verhängten Sanktionen allerdings damit begründet, dass der „kollektive Westen Druck auf Belarus“ ausübe. So sagte er etwa im Sommer 2021, Importe müssten kompensiert werden. Doch defacto ist Belarus in dieser Hinsicht viel abhängiger von Russland als vom westlichen Ausland. 

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  • Gnose

    Sicherheitspolitik Belarus Inland (FAQ)

    Die belarussische Führung hat das Gebiet jahrelang – auch schon vor 2014 – ganz bewusst demilitarisiert. In den 2000er und zu Beginn der 2010er Jahre hat Minsk eine Reihe der belarussischen Militäreinheiten in der Nähe der ukrainischen Grenze entweder aufgelöst oder verlegt. Militärische Anlagen waren dort seither verlassen oder umgenutzt worden. Diese Politik in den Grenzgebieten zur Ukraine hatte sich auch nach 2014 kaum verändert. 

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  • Gnose

    Lukaschenko und der Kriegsbeginn (FAQ)

    Über Putins Pläne, die Ukraine auch von Belarus aus anzugreifen, wurde Lukaschenko offensichtlich erst kurz vor Beginn des Kriegs am 24. Februar 2022 informiert. Bis dahin dürfte er davon ausgegangen sein, dass das gemeinsame Manöver lediglich als Drohkulisse diene, um den sicherheitspolitischen Forderungen Russlands an den Westen Nachdruck zu verleihen. 

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  • Gnose

    OSZE-Beobachtermission Ukraine (FAQ)

    Dabei handelt es sich um eine völkerrechtliche Abwägung, bei der die OSZE-Beobachter durch die Ukraine gebeten worden waren, die Lage zu bewerten. In dem abschließenden Bericht vom 13. April 2022 heißt es dazu (S. 11): „Trotz der Tatsache, dass Belarus zulässt, dass sein Territorium für russische Angriffe auf die Ukraine genutzt wird, ist die Mission der Ansicht, dass es mit Stand 1. April kein Teilnehmer an dem internationalen bewaffneten Konflikt ist, solange es nicht selbst Gewalttaten oder andere Handlungen begeht, die eine direkte Beteiligung an den Feindseligkeiten darstellen würden durch Personen, die Belarus zuzurechnen sind.“ 

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  • Gnose

    Roma (Kurzform von Roman)

    Roma ist die verniedlichte Namensform des Vornamens Roman (Koseform). Die Koseform eines Namens wird häufig von Freunden, Verwandten oder anderen der Person nahestehenden Vertrauten verwendet.

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  • Gnose

    Hundert Tage, Genosse Soldat

    Sto dnej do prikasa (dt. Titel: Hundert Tage, Genosse Soldat) ist ein 1990 erschienener sowjetischer Film unter der Regie von Hussein Erkenow (geb. 1960). Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman von Juri Poljakow (geb. 1954) – das erste Werk in der Sowjetunion, das akute Probleme in der sowjetischen Armee zum Thema machtе, vor allem die Dedowschtschina: eine im Militär weit verbreitete soziale Praxis der Schikane rangniederer Wehrpflichtiger durch Dienstältere. Der informelle Ausspruch sto dnej do prikasa ist allerdings älter als der Film und meint die 100 Tage vor Entlassung aus der Wehrpflicht.

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