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    Bühne von der Lushniki

    Anspielung auf Propaganda-Veranstaltungen, die im Moskauer Olympiastadion Lushniki durchgeführt werden – das mit 81.000 Plätzen größte Stadion Russlands. 

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    Projekt Russland

    Projekt Russland ist eine Sachbuchreihe mit anonymer Urheberschaft. Bislang sind in der Reihe vier Bücher erschienen. Sie decken ein sehr breites Themenspektrum ab: von  spirituellen, sozialen und politischen Fragen nach der Zukunft Russlands über Kritik der Moderne bis hin zu Russlands missionarischen Rolle in der Welt. Die Autoren diagnostizieren eine Krise der Demokratie, bringen das mit Atheismus und Pluralismus zusammen und weisen einen Ausweg in Form vom orthodoxen Christentum.

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    Sergej Kurginjan

    Sergej Kurginjan (geb. 1949) ist ein russischer Regisseur und Politiker. Er leitet Sut wremeni (engl. Essence of Time) –  eine soziale Bewegung, die sich als linkspatriotisch bezeichnet. Während der Bolotnaja-Proteste der Jahre 2011/12 führte Sut wremeni Gegendemonstrationen durch. Manche staatsnahe Medien sahen darin eine Loyalitätsbekundung gegenüber Wladimir Putin. Einige Mitglieder der Bewegung kämpfen seit 2014 aufseiten der DNR-Separatisten im Donbass-Krieg.

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    Rutenbündel

    Anspielung auf die Etymologie des Wortes Faschismus, das zumeist vom lateinischen fasces abgeleitet wird: Bündel aus hölzernen Ruten. Diese galten im Römischen Reich als Amtssymbol der Machthaber. Für Teile der nationalen Bewegung Italiens im 19. Jahrhundert symbolisierte das Rutenbündel die Einheit der Nation. 1919 gründete Mussolini die fasci di combattimento – sogenannte Kampfbünde.

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    dritter Frischegrad

    Anspielung auf eine in Russland sehr bekannte Sequenz aus dem Roman Meister und Margarita von Michail Bulgakow (1891–1940). In der 1978 erschienenen Übersetzung von Thomas Reschke heißt es: „Der Stör wurde nur im zweiten Frischegrad geliefert“, teilte der Kantinenwirt mit. „Das ist Blödsinn, Verehrtester!“ „Was ist Blödsinn?“ „Zweiter Frischegrad, das ist Blödsinn! Es gibt nur einen Frischegrad, den ersten und der ist zugleich der letzte. Wenn der Stör von zweitem Frischegrad war, heißt das, er war verfault.“

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    Mantas Kvedaravicius

    Der litauische Regisseur und Anthropologe Mantas Kvedaravicius (geb. 1976) ist am 2. April 2022 bei dem Versuch, Mariupol zu verlassen, ums Leben gekommen. Dem litauischen Außenministerium zufolge war der Dokumentarfilmer vor Ort gewesen, um „russische Kriegsgräuel zu dokumentieren“. Sein Dokumentarfilm Mariupolis (2016) zeigte die Belagerung der Stadt im Jahr 2014; für sein Debüt Barzakh (2011), das den Tschetschenienkrieg thematisiert, war er auf der Berlinale 2011 mit dem Amnesty International Filmpreis ausgezeichnet worden.  

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    Neutralität Österreich (FAQ)

    In dem Verfassungsgesetz vom 4. November 1955 verankerte Österreich „aus freien Stücken seine immerwährende Neutralität“. Das Land bekräftigte darin, bündnisfrei zu bleiben und schloss zudem militärische Stützpunkte anderer Staaten auf seinem Territorium aus. Basis der Neutralität als Verfassungsrang und des Verfassungsgesetzes ist der Staatsvertrag zwischen Österreich und der Sowjetunion von 1955. Zwischen 1945 und 1955 war Österreich von Alliierten Streitkräften besetzt.

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    Finnisches Gebot der Neutralität (FAQ)

    Diese sind in drei Verträgen verankert: dem Friedensvertrag zwischen Finnland und der Sowjetunion aus dem Jahre 1940 (nach dem sogenannten Winterkrieg 1939, den die Sowjetunion gegen Finnland nur verlustreich gewann), dem Alliierten Friedensvertrag von 1947, und dem sowjetisch-finnischen Freundschaftsvertrag aus dem Jahre 1948.

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    NATO- und EU-Beitritt in der ukrainischen Verfassung (FAQ)

    Noch unter dem seit Juni 2014 regierenden Petro Poroschenko wurde die Initiative angestoßen, den EU- und NATO-Beitritt als Leitlinie in die Präambel der Verfassung aufzunehmen. Das ukrainische Parlament stimmte dem im Februar 2019 zu – kurz darauf wurde Wolodymyr Selensky ins Amt gewählt, der daran festhielt.

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