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    Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes

    Die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes trat unter Eindruck des Zweiten Weltkriegs am 12. Januar 1951 in Kraft und wurde bisher von 152 Staaten – darunter seit 1954 die Sowjetunion, heute der Rechtsnachfolger Russland – ratifiziert. 42 weitere Staaten haben sie bisher nur unterschrieben.

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    Maxim Bogdanowitsch-Literaturmuseum

    Literaturmuseum in Minsk, das dem Leben des Schriftstellers, Dichters und Journalisten Maxim Bogdanowitsch (belaruss. Maxim Bahdanowitsch) gewidmet ist. Bogdanowitsch war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten Stimmen aus der Literaturszene für die Belarussische Wiedergeburt (neben anderen wie Jakub Kolas und Janka Kupala).

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    Schodsina

    Schodsina (belaruss. Shodsina) ist eine Stadt in Belarus nordöstlich von Minsk, mit rund 60.000 Einwohnern. Im dortigen Gefängnis war zeitweise auch die Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikowa inhaftiert.

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    „Bouletten“ (Komar-Text)

    Anspielung auf ein Zitat der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja (belarus. Swjatlana Zichanouskaja) aus dem Wahlkampf 2020. Tichanowskaja sagte damals: „Ich brauche die Macht nicht. Ich möchte meine Kinder, meinen Mann und weiterhin Bouletten braten.“ Hintergrund ist, dass Tichanowskaja sich zur Kandidatur entschlossen hatte, nachdem ihr in das Präsidentenamt strebender Ehemann Sergej Tichanowski inhaftiert worden war.

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    ORDLO

    ORDLO ist eine geläufige Abkürzung für Teile der Donezker und Luhansker Oblaste. Sie steht für die sogenannten Donezker und Luhansker Volksrepubliken. Aus ORDLO ergibt sich für manche auch ein Wortspiel mit dem russischen Wort Orda (dt. Horde).

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    Budapester Memorandum

    Das 1994 unterzeichnete Budapester Memorandum garantierte die Souveränität von Belarus, Kasachstan und der Ukraine und verpflichtete sie zu einem Nuklearwaffenverzicht.

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    der kleine Spatz Donbass

    Anspielung auf die russische Redewendung „Man erwartete von ihm ein Blutvergießen, er aber hat einen Zeisig gegessen.“ Die Formel beschreibt die Erreichung bedeutungsloser Ergebnisse bei einem ambitionierten Ziel. Sie stammt aus der Satire Der Bär in der Woiwodschaft von Michail Saltykow-Schtschedrin (1826–1889). Der russische Schriftsteller, Satiriker und Politiker entwickelte in seinen zahlreichen Werken einen kritischen Blick auf die russischen Realitäten.

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    Anerkennungs-Initiative der KPRF

    Gemeint ist ein Vorstoß von elf Abgeordneten der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF) von Mitte Januar 2022, per Beschluss in der Staatsduma das Anliegen „über die Notwendigkeit der Anerkennung der Donezker und der Lugansker Volksrepublik“  an Präsident Wladimir Putin zu richten. Dem stimmte die Duma einen knappen Monat später, am 15. Februar, mit übergroßer Mehrheit zu. 

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    Krepki oreschek

    Krepki oreschek (dt. wört. harte Nuss, i.S.v. harter Hund oder zäher Knochen) bezeichnet im Russischen unter anderem eine unnachgiebige Person, die schwer zu schlagen ist. Der US-amerikanische Actionfilm Stirb langsam heißt in Russland Krepki oreschek; der Titel bezieht sich auf den Protagonisten, gespielt von Bruce Willis. Seit einigen Jahren ist krepki oreschek ein zumeist ironisch-gemeinter Spitzname von Wladimir Putin. 

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    Mungo-Volte

    Als Mungo-Volte wird im Russischen gemeinhin eine täuschende Bewegung bezeichnet, die Mungos machen, um Schlangen zu Angriffen zu provozieren. Mit dieser Ermüdungstaktik gelingt es Mungos nicht selten, sogar große Kobras zu töten. Das in Russland gängige Bild von der arglistigen Kobra und dem schlauen Mungo entstammt dem Dschungelbuch von Rudyard Kipling. Dieses gehört zum häufig benutzten Analogien-Repertoir von Wladimir Putin: So verglich der russische Präsident westliche Länder 2021 mit dem listigen Schakal Tabaqui, der sich um Shir Khan windet – dem Tiger aus dem Dschungelbuch. 

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