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  • Gnose

    Gongo

    Rein formal ist mit dem Begriff GONGO eine Organisation oder Vereinigung gemeint, die unter Beteiligung staatlicher Organe oder Behörden initiiert, maßgeblich finanziell ausgestattet oder geprägt wird. GO steht für Government-organized. In osteuropäischen Gesellschaften ist dieser Begriff häufig negativ konnotiert und wird verwendet, wenn es sich um staatsnahe Organisationen handelt. Noch häufiger dient er als analytische Kategorie, mit der die gezielte Gründung von zivilgesellschaftlichen Strukturen durch den Staat beschrieben und als Imitation unabhängigen zivilen Engagements gewertet wird. GONGOS gelten in diesem Kontext als regimetreu und als Stützen in einem autokratischen System.

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  • Gnose

    Bulldozer-Ausstellung

    Während der Breshnew-Epoche waren die sogenannten nicht-konformistischen Künste unerwünscht. 1974 kam es zu einem Schlüsselereignis im Kampf gegen die inoffizielle Kunst: Eine illegale Ausstellung auf der Beljajewo-Brache in der Nähe von Moskau wurde durch Miliz, Wasserwerfer und Planierraupen zerstört. Dieses als Planierraupen- beziehungsweise Bulldozer-Ausstellung in die Geschichte eingegangene Ereignis gilt als eines der wichtigsten der sowjetischen Gegenwartskunst. Belajewo wurde zu einer Art Chiffre des Moskauer Konzeptualismus.

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  • Gnose

    Sanktionen aus der Hölle

    Der Ursprung der in Russland geläufigen Formel „sanctions bill from hell“ wird Lindsey Graham zugeschrieben – US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei, der seit 2003 South Carolina im US-Senat vertritt und 2018 ein Sanktionengesetz gegen Russland initiierte. 

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    Sergej Krawzow

    Sergej Krawzow (geb. 1974) ist seit Januar 2020 Bildungsminister in der russischen Regierung. Der studierte Pädagoge führte zuvor sieben Jahre lang den Föderalen Dienst zur Aufsicht von Bildung und Wissenschaft.

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    Russischer Jüdischer Kongress

    Der Russische Jüdische Kongress vertritt Juden und Jüdinnen aus Russland gegenüber Behörden, staatlichen Stellen und internationalen Organisationen. Im Jahr 1996 gegründet, ist die gemeinnützige Organisation die bedeutendste Interessenvertretung für das jüdische Leben in der Russischen Föderation geworden und setzt sich auf vielfältige Art und Weise für dessen Förderung im Land ein. Das Museum für Jüdisches Erbe sowie die Gedenksynagoge in Moskau gehen auf Initiative des Kongresses zurück.

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    Besumno krassiwyje

    Bei Besumno krassiwyje handelt es sich um eine Quiz-Show, die von Oktober 2011 bis März 2012 jeden Sonnabendabend im russischen TV-Sender Muz TV ausgestrahlt wurde. Frauen-Teams hatten die Aufgabe, Quizfragen zu beantworten – Männer-Teams sollten zuvor einschätzen, ob sie mit ihren Antworten richtig liegen. 

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    “Die Zukunft schützen”

    Auf Russisch: Saschtschitim buduschtscheje. Die Konferenz findet jährlich in Moskau statt; 2021 war es die dritte ihrer Art. Organisator ist der Russische Jüdische Kongress, Förderer sind unter anderem das Russische Außenministerium und die Stadt Moskau.

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  • Gnose

    Gedenkwoche für die Opfer des Holocaust

    Rund um den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar findet in Russland jährlich eine Gedenkwoche statt; 2022 läuft sie vom 17. Januar bis 4. Februar. Sie wird gemeinsam organisiert vom Zentrum Holocaust, dem Russischen Jüdischen Kongress sowie der Stadt Moskau und der Föderalen Behörde für Angelegenheiten der Nationalitäten.

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  • Gnose

    Bildungskalender

    Mit vollem Wortlaut heißt das Dokument Kalender mit Bildungsveranstaltungen zu staatlichen und nationalen Feiertagen der Russischen Föderation und denkwürdigen Daten und Ereignissen der russischen Geschichte und Kultur. Es handelt sich um eine Übersicht zu Feier- und Gedenktagen, für die das Bildungsministeriums zu zusätzlichen Aktivitäten in den Bildungseinrichtungen des Landes ausdrücklich motiviert. Er gilt als Grundlage für die Planung von Veranstaltungen mit pädagogischem Anspruch, die über den Schulstoff hinausgehen, und an der sich Lehrerinnen und Lehrer orientieren können. 

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