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    Stalinka

    Als Stalinkas werden bestimmte Wohngebäude aus der Stalinzeit bezeichnet. Sie wurden ab Ende der 1930er bis Ende der 1950er in der Sowjetunion und anderen sozialistischen Staaten zumeist im Stil des Neoklassizismus gebaut. Sie zeichneten sich durch ihre flächenmäßige Größe, verhältnismäßig große Wohnungen, hohe Decken und pompöse Fassaden aus. 

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    Belnеftеchim

    Belnеftеchim (belarussisch: Belnaftachіm) ist ein belarussischer Staatskonzern für Öl und Chemie-Produkte und eines der größten Industriekonglomerate des Landes. Zu den zahlreichen Tochterfirmen zählen auch Unternehmen in den Bereichen der Öl- und Gasförderung, dem Raffinerie- und Pipelinebetrieb, der Petrochemie, sowie der Herstellung von Synthetikfasern, Düngemitteln und Reifen. Belneftechim ist für über ein Drittel der belarussischen Exporte verantwortlich. 

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    All-Unions Schwerpunktgroßbaustelle

    Als All-Unions Schwerpunktgroßbaustellen wurden in der Sowjetunion seit 1929 bestimmte Bauprojekte bezeichnet, deren Fertigstellung landesweite Priorität genoss. Dazu zählten etwa Infrastrukturprojekte wie Fernverkehrsstraßen, Kanäle, Staudämme oder Bahnhöfe in entlegenen oder schwer zugänglichen Gebieten des Landes. Die Organisation solcher Projekte lag beim Kommunistischen Jugendverband Komsomol, dessen Mitglieder als Baubrigaden regelmäßige Arbeitseinsätze auf den Schwerpunktgroßbaustellen leisteten 

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    Kalikrieg (2013)

    Ab dem Jahr 2005 organisierten das belarussische Unternehmen OAO Belaruskali und das russische Unternehmen OAO Uralkali ihre weltweiten Exportgeschäfte gemeinsam und gründeten dafür die Belarussische Kali-Kompanie (BKK). Im Juli 2013 kündigte Uralkali das gemeinsamen KVertriebskartell jedoch auf und begann einen Preiskampf auf dem Weltmarkt, der Belaruskali und damit für die Republik Belarus hohe Einbußen verursachte. Als Reaktion nahm Belarus Ende August den geschäftsführenden Direktor von Uralkali fest und entließ ihn erst Ende November wieder, nachdem eine Einigung mit Uralkali erzielt worden war.

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    Mroja

    Mroja (dt. Träume) war eine belarussische Hardrock-Band. Sie wurde 1981 von Lavon Volski und Wladimir Dawydowski gegründet, die beide an der Staatlichen Kunsthochschule in Minsk studierten. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1994 veröffentlichte die Band vier Alben. Das vorletzte Album Dwazzaz wosmaja sorka (dt. Der 28. Stern) erschien 1990 auf dem sowjetischen Staatslabel Melodija. Es war das allererste belarussischsprachige Album einer Rockband, das dort veröffentlicht wurde.

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    Melodija (Musiklabel)

    Melodija war das größte und einzige Platten- und Musiklabel in der Sowjetunion. Es wurde 1964 gegründet. Das Staatsunternehmen unterhielt Tonstudios, Musikläden und Presswerke für Schallplatten. Nach dem Zerfall der Sowjetunion konnte Melodija den Konkurs nur knapp verhindern, einige Teile des Unternehmens wurden liquidiert, andere wurden wirtschaftlich unabhängig. 1993 wurde das Einzelunternehmen FGUP Firma Melodija gegründet, das sich bis heute in Staatsbesitz befindet. 

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    Lavon Volski

    Lavon Volski (bürgerlich: Leanid Seidel-Wolski, geb. 1965) ist ein belarussischer Rockmusiker, Autor und Künstler. Er gilt als eine der wichtigsten Kulturpersönlichkeiten seines Landes. Seit Beginn der 1980er Jahre hat er zahlreiche Bands und Musikprojekte gegründet, die es zu großer Bekanntheit gebracht haben, beispielsweise die Hardrock-Formation Mroja (dt. Träume), die Punkband N.R.M. (dt. Die unabhängige Republik der Träume) oder das Folk-Ska-Ensemble Krambambula. Er schrieb auch Songs für viele andere Musiker, Musikprojekte und Bands wie beispielsweise für Novae Neba. Seit Beginn von Alexander Lukaschenkos Präsidentschaft wurden Auftritte von Volskis Bands immer wieder verboten.

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    Schabany

    Schabany ist ein Mikrorajon am südöstlichen Rand der belarussischen Hauptstadt Minsk mit etwa 50.000 Einwohnern. Aufgrund seiner vielen Fabriken und Industrieunternehmen gilt das Viertel als ausgesprochener Arbeiterbezirk. Auch der Erinnerungskomplex Maly Trostenez auf dem Territorium der ehemaligen NS-Vernichtungsstätte befindet sich in Schabany.

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    Amu-Darja

    Der Amu-Darja (auch Amudarja) ist ein Fluss im westlichen Zentralasien. Er entspringt im afghanisch-tadshikischen Grenzgebiet und speist sich aus den Flüssen Pandsch und Wachsch. Der Amu-Darja bildet streckenweise die afghanisch-usbekische sowie die afghanisch-turkmenische Grenze. Früher mündete der Fluss in den Aralsee, durch erhöhte Verdunstungen und vermehrte Wasserentnahme versickert er jedoch mittlerweile vorher in der Wüste Usbekistans. 

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    Militärstützpunkt Nr. 201

    Der Militärstützpunkt Nr. 201 ist eine russische Militärbasis in Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe, die im Jahr 2004 errichtet wurde. Aktuelle Verträge garantieren den Streitkräften der Russischen Föderation eine Nutzung bis ins Jahr 2042.

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