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    Moldawaschka

    Durch das Anhängen der Nachsilbe -aschka an den Wortstamm Moldawa (von russ. Moldawanin, dt. Moldauer) wird dem Wort hier eine abwertende Bedeutung verliehen. In anderen Fällen kann die Nachsilbe -aschka eine Verkleinerungsform ausdrücken.

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    Saporoshez

    Saporoshez ist die Bezeichnung für bestimmte Kleinwagenmodelle des früher sowjetischen, heute ukrainischen Automobilherstellers SAS in der ukrainischen Stadt Saporoshje. In Deutschland, vorrangig in der DDR, war der Saporoshez als Saporosch oder Sapo bekannt, für westeuropäische Länder wurden die Exportbezeichnungen Jalta, Eliette und ZAZ verwendet.

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    Mamalyshnik

    Die Schmähformel Mamalyshnik bezieht sich auf Mamaliga: ein Brei, der aus Maismehl gekocht wird, ähnlich wie Polenta. In der Republik Moldau sowie in Rumänien gehört Mamaliga zu den Nationalgerichten.

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    Jakutlesressurs

    Jakutlesressurs ist die staatliche Forstbehörde der Republik Sacha (Jakutien) im Fernen Osten der Russländischen Föderation. Sie wurde 2007 gegründet und trägt seit 2012 ihren heutigen Namen. Zu den Aufgaben von Jakutlesressurs zählen neben der Inventarisierung und Bestandssicherung der Wälder auch die Waldbrandprävention und das Löschen von Waldbränden.  

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    Ferner Osten

    Als Ferner Osten werden die östlichsten Gebiete der Russländischen Föderation bezeichnet. Sie machen insgesamt etwa 40 Prozent der Fläche des Landes aus und sind im Föderationskreis Ferner Osten zusammengeschlossen. Dazu zählen unter anderem die Republik Sacha und die Halbinsel Kamtschatka, die Hauptstadt des Föderationskreises ist Wladiwostok. Viele Bewohner des Fernen Ostens sind Angehörige indigener Völker oder Nachfahren von (Zwangs-)Umsiedlern.

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    Michail Tschigir

    Michail Tschigir (geb. 1948, belaruss. Michail Tschyhir) ist ein belarussischer Politiker. Nach einem Volkswirtschaftsstudium war er für die sowjetische Staatsbank tätig. Unter dem neu gewählten Präsidenten Alexander Lukaschenko wurde er 1994 zum Ministerpräsidenten der Republik Belarus. Doch bereits zwei Jahre später legte er sein Amt nieder und kritisierte Lukaschenko scharf. Er kandidierte in der Folge im Jahr 2000 erfolglos für das Parlament und 2001 für das Amt des Präsidenten. 2002 wurde er zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Nach internationalem Protest wurde die Haft- in eine Bewährungsstrafe umgewandelt. 

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    Galina Schurawkowa

    Galina Schurawkowa (geb. 1952) ist eine ehemalige belarussische Staatsbedienstete. Von 2001 bis 2004 leitete sie das Verwaltungsamt des Präsidenten. Aufgrund von Vorwürfen wegen Amtsmissbrauchs wurde sie zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Nach einigen Monaten Untersuchungshaft konnte sie das Gefängnis jedoch wieder verlassen und zog nach Russland. 

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    Beloweshskaja puschtscha

    Die Belowesher Heide (belaruss. Belaweshskaja puschtscha, poln. Puszcza Białowieska) ist ein belarussischer und polnischer Nationalpark und UNESCO-Welterbe. Beide Länder haben Anteile an dem letzten Tiefland-Urwald Europas, der sich von Ostpolen bis Westbelarus über eine Fläche von über 1420 Quadratkilometer erstreckt. Am 8. Dezember 1991 trafen sich hier die Staatsoberhäupter der damaligen Sowjetrepubliken Russland (Jelzin), Belarus (Schuschkewitsch) und Ukraine (Krawtschuk) und unterzeichneten das Abkommen von Belowesh, auch Vertrag von Minsk genannt, über die Auflösung der Sowjetunion.

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    Explosion in Minsk 2008

    In der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 2008 kam es in Minsk zu einer Explosion. Kurz nach Mitternacht detonierte während eines Konzerts auf dem Minsker Unabhängigkeitsplatz ein Sprengkörper, ein zweiter konnte unschädlich gemacht werden. Bei dem Konzert, das anlässlich der Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit der Republik Belarus stattfand, war auch Präsident Lukaschenko anwesend. 54 Menschen wurden verletzt.

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    Dimitri Pawlitschenko

    Dimitri Pawlitschenko (geb. 1966) ist ein ehemaliger hochrangiger Angehöriger der belarussischen Sicherheitsorgane. Ab 1994 diente er in der Einheit des Innenministeriums, ab 1999 als Kommandeur der Spezialeinheit SOBR. In dieser Funktion gilt er als einer der Hauptakteure im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Ermordung zweier Krimineller und vier namhafter Oppositioneller in Belarus in den Jahren 1999/2000. Aus diesem Grund verhängte die EU 2004 ein Einreiseverbot gegen ihn. 2009 schied er offiziell aus dem aktiven Dienst aus.

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