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    SOBR (Belarus)

    SOBR ist ein 1999 gegründetes Spezialeinsatzkommando des belarussischen Innenministeriums. Die Abkürzung steht für Spezialny Otrjad Bystrogo Reagirowanija, was etwa soviel wie Schnelle Spezialeingreiftruppe bedeutet.

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    Wladimir Naumow

    Wladimir Naumow (geb. 1956) ist ein ehemaliger hochrangiger belarussischer Politiker. In der Sowjetunion war er Angehöriger der Miliz. Nach der Unabhängigkeit von Belarus diente er als Kommandeur mehrerer Sondereinheiten der Miliz, bevor er ab 1999 den persönlichen Sicherheitsdienst von Präsident Lukaschenko leitete. Von 2000 bis 2009 war er Innenminister der Republik Belarus. Naumow steht auf der Sanktionsliste von EU und USA.

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    Anatoli Krassowski

    Anatoli Krassowski (geb. 1952) war ein belarussischer Unternehmer und Verleger. Nach Abschluss eines Physik- und Philosophiestudiums in der Sowjetunion war er im unabhängigen Belarus als Verleger mehrerer großer Zeitungen und Zeitschriften tätig. Er unterstütze die politische Opposition gegen Alexander Lukaschenko und war ein persönlicher Freund des Politikers Viktor Gontschar. Zusammen mit diesem wurde er am 16. September 1999 wahrscheinlich entführt und gilt seitdem als vermisst.

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    Viktor Gontschar

    Viktor Gontschar (geb. 1958, belarus. Wiktar Hantschar) war ein belarussischer Jurist und Politiker. 1996 wurde er Vorsitzender der Zentralen Wahlkommission, zudem war er Vizepräsident des Parlaments. In dieser Funktion weigerte er sich, das Ergebnis des von Lukaschenko initiierten Verfassungsreferendums von 1996 anzuerkennen. Seit dem 16. Septembers 1999 gilt er als vermisst. 

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    Iwan Titenkow

    Iwan Titenkow (geb. 1953) ist ein ehemaliger belarussischer Staatsbediensteter. 1994 zählte er zum Wahlkampfteam von Alexander Lukaschenko und wurde nach dessen Wahlsieg zum Leiter des Verwaltungsamt des Präsidenten. Diesen Posten hatte er bis 1999 inne

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    Juri Sacharenko

    Juri Sacharenko (geb. 1952, belaruss. Juryj Sacharanka) war ein belarussischer Politiker. Von 1994 bis 1995 war er Innenminister der Republik Belarus. Nach der Wahl Alexander Lukaschenkos zum Präsidenten zählte er zu dessen zentralen Widersachern. Er war Vorsitzender der Vereinigten Bürgerpartei und der unabhängigen Zivilkommission zur Untersuchung der Verbrechen des Regimes. Seit dem 7. Mai 1999 gilt er als vermisst.

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    Viktor Medwedtschuk

    Viktor Medwedtschuk (geb. 1954) ist ein ukrainischer Geschäftsmann und Politiker. Er galt als der wichtigste prorussische Politiker des Landes und als enger Freund Wladimir Putins. Im Mai 2021 eröffnete die ukrainische Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Staatsverrats gegen Medwedtschuk. Im April 2022 wurde er festgenommen und rund fünf Monate später bei einem Gefangenenaustausch an Russland übergeben.

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    Karpatenrussland

    Karpatenrussland (heute: Karpatenukraine) war nach dem Zerfall Österreich-Ungarns eines der Teilländer der Tschechoslowakei. Es wurde 1919 gegründet und existierte 20 Jahre, zuletzt als eine autonome Einheit innerhalb der Tschechoslowakei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Region Teil der Ukrainischen SSR. Auch heute ist es die westlichste Region der Ukraine: Sie grenzt an Rumänien, Ungarn, die Slowakei und Polen.

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    Dsedsitsch (NGO)

    Dsedsitsch war eine belarussische NGO, die 1999 von Studenten der Staatlichen Universität in Brest gegründet wurde. Nach eigenen Angaben hat das Projekt mehr als 150 pädagogische, pädagogische, ökologische Projekte und Programme realisiert: „Die Organisation ermutigt Menschen in Brest, aktive und fürsorgliche Bürger zu sein, interessante Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen, um unsere Stadt schöner, gemütlicher und komfortabler zu machen.“ Die NGO wurde am 9. Juli 2021 von den belarussischen Behörden liquidiert.

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    Sa swoi gorod (NGO)

    Sa swoi gorod (dt. Für deine Stadt) ist eine belarussische Initiative, die sich landesweit für die Entwicklung von Städten, Gemeinden und Dörfern einsetzt. Die Initiative organisiert Weiterbildungskurse und Projekte zur Selbstorganisation, zum Denkmalschutz, zur Stadtentwicklung und vielen anderen Themen. Ziel ist es unter anderem, die  Politik durch Bürgerbeteiligung zum Handeln zu bewegen, um eine Verbesserung der Lebensqualität in belarussischen Städten und Gemeinden zu erreichen.

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