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    Vernichtungslager Sobibor

    Sobibor war ein deutsches Vernichtungslager im östlichen Teil des besetzten Polens. Das Lager wurde Anfang 1942 in der Nähe des gleichnamigen Dorfes errichtet. Sobibor war neben den Vernichtungslagern Treblinka und Belzec Teil der „Operation Reinhard”. Schätzungen zufolge wurden in Sobibor etwa 250.000 Menschen ermordet, vorrangig Juden.  

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    Friedrich Jeckeln

    Friedrich Jeckeln (1895–1946) war ein SS-Obergruppenführer sowie General der Waffen-SS und der Polizei. Er war direkt für mehrere Massenmorde verantwortlich – u. a. in Babyn Jar, Kamjanez-Podilskyj und im Ghetto von Riga. Nach dem Krieg wurde er in der Sowjetunion zum Tode verurteilt. 

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    Njoman (Zeitschrift)

    Njoman ist eine belarussische Zeitschrift für Literatur, Kultur und Publizistik, die von der belarussischen Schriftstellerunion herausgegeben wird. Sie entstand 2005 in Anknüpfung an die sowjetische Zeitschrift gleichen Namens.

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    Ridder (Stadt)

    Ridder ist eine 1786 gegründete kasachische Stadt mit etwa 47.000 Einwohnern. Sie befindet sich im Nordwesten des Landes unweit der russischen Grenze und ist nach dem Bergbauingenieur Philipp Ridder benannt. Bis heute ist die Stadt ein Zentrum des Berg- und Tagebaus. Von 1941 bis 2002 trug sie den Namen Leninogorsk.

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    Wladimir Kolesnik

    Wladimir Kolesnik (1922–1994, belarus. Uladzimir Kalesnik) war ein sowjetisch-belarussischer Literaturkritiker, Autor und Philologieprofessor.

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    Janka Bryl

    Janka Bryl (1917–2006) war ein sowjetisch-belarussischer Schriftsteller und Übersetzer. 1981 wurde er als als Volksschriftsteller der Belarussischen Sozialistischen Sowjetrepublik (BSSR) ausgezeichnet.

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    SS-Sondereinheit Dirlewanger

    Die SS-Sondereinheit Dirlewanger war eine SS-Einheit unter Führung von SS-Obersturmführer Oskar Dirlewanger (1895–1945). Ihr vornehmliches Ziel war die Partisanenbekämpfung in Belarus, sie wurde jedoch auch bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands und des Slowakischen Nationalaufstands eingesetzt. Der Sondereinheit, die für ihre zahlreichen Kriegsverbrechen berüchtigt war, fielen zehntausende Zivilisten zum Opfer.  

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    Prozess gegen Sinjawski und Daniel

    Andrej Sinjawski (1925–1997) und Juli Daniel (1925–1988) waren bekannte sowjetische Dissidenten. Die beiden Schriftsteller veröffentlichten jahrelang unter den Pseudonymen Abram Terz und Nikolaj Arshak im Westen. 1966 wurden sie für „antisowjetische Agitation und Propaganda“ zu sieben und fünf Jahren Lagerhaft verurteilt. Dieser symbolträchtige Schauprozess gegen Andersdenkende gilt als wichtigster Strafprozess nach der Ära Stalin. Er rief eine Welle der Solidarität hervor, die als einer der Startpunkte der sowjetischen Dissidentenbewegung gilt.

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    Bobruisk

    Bobruisk (belarus. Babrujsk) ist eine südöstlich von Minsk gelegene belarussische Stadt mit etwa 220.000 Einwohnern. Sie ist ein wichtiger Industriestandort, v. a. für Ölverarbeitung und Chemie. Bis zum Holocaust war die Stadt ein Zentrum jüdischer Kultur. Von 1941 bis 1944 war Bobruisk unter deutscher Besatzung, weshalb ein Großteil der Einwohner floh oder den Besatzern zum Opfer fiel. Ende der 1940er Jahre wurde die Stadt wieder aufgebaut.

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    Larissa Schepitko

    Larissa Schepitko (1938–1979) war eine ukrainisch-sowjetische Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin. Seit 1965 war sie mit dem Regisseur Elem Klimov verheiratet. Für ihre Werke wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. 1977 mit dem Goldenen Bären für den Film Aufstieg. 1979 kam sie während Dreharbeiten bei einem Autounfall ums Leben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie fünf Spielfilme vollendet.

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