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Ej

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Das gesellschaftspolitische Online-Magazin Ezhednevnij Journal (Tägliche Zeitschrift) besteht seit 2004. Für das Portal schreiben liberal gesinnte Politologen, Analytiker, Wirtschaftsexperten sowie eigene Journalisten. 2014 wurde der Titel der Zeitschrift auf die beiden Buchstaben Ej gekürzt, so dass er nun, in russischer Schreibweise, dem Wort Igel entspricht. Der Vorgänger war ein Printmagazin mit gleichem Namen.

Im März 2014 wurde von der russischen Staatsanwaltschaft der Zugriff auf das Internetangebot ej.ru für eine unbestimmte Zeit wegen “öffentlicher Aufrufe zur Teilnahme an ungenehmigten Demonstrationen” gesperrt.1 Leser aus Russland können derzeit nur über ein Mirror-Site auf Ej zugreifen.

 

Eckdaten

Gegründet: 2004
Chefredakteure: Alexander Ryklin und Alexander Golz
Herausgeber: Olga Paschkova
URL: www.ej.ru


1: https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-106-2014/protest-website-blockiert?
Gnosen

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Über Jahrhunderte war Religionszugehörigkeit auch eine Frage politischer Loyalität. So ist auch die griechisch-katholische Kirche in Belarus entstanden. Sie war im 16. Jahrhundert gegründet worden, als der belarussische Kulturraum zum katholisch geprägten Polen-Litauen gehörte. Von der orthodoxen Kirche wird sie bis heute als innerer Feind diffamiert. 

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Sergej Kirijenko

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Gnose

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Konstantin Ernst ist der „Kreativdirektor“ des Kreml. Der Chef des Staatssenders Erster Kanal gestaltet den visuell-medialen Stil von Putins Russland. Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Sotschi trug ebenso seine Handschrift wie die jährliche Call-in-Sendung Der direkte Draht mit Wladimir Putin. Vom Hollywood-Kino lernte Ernst, wie man über Emotionen Massen erreicht – und stellte dieses Talent in den Dienst des Regimes.

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Gnose

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Gnose

Alexej Gromow

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Die ostslawischen Sprachen

Die ostslawischen Sprachen Russisch, Belarussisch und Ukrainisch stehen in einem engen Verhältnis zueinander — und haben doch jeweils eigene Wurzeln. Der Sprachwissenschaftler Jan Patrick Zeller beleuchtet die Geschichte dieser Sprachen, die vom Kreml im Krieg gegen die Ukraine immer wieder propagandistisch umgedeutet wird. 

Zufluchtsort Tbilissi: Junge Russen im Exil, © Maximilian Gödecke (All rights reserved)